Bundestagswahl 2009: Die Arbeitslosenzahl ist gesunken ! Rau

Bundestagswahl 2009: Die Arbeitslosenzahl ist gesunken ! Rau

Beitragvon Tom » Sa, 29 Sep 2007 5:32 +0000

Es wurde gejubelt ! Die Zahl der GEMELDETEN Arbeitslosen sei gesunken ! Rausgemobbte ältere Arbeitnehmer wurden nicht weitergebildet. Die Unternehmer wollten keine älteren Arbeitslosen
War die Statistik unglaubwürdig ?

DIE ZEIT berief sich im Internet-Artikel vom 27.09.2007 auf den Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise. Im Vergleich zum Vormonat Juli 2007 seien rund 162.000 weniger erwerbslos und 694.000 weniger als vor im Jahr 2006 gemeldet gewesen. Die Arbeitslosenquote habe um 0,4 Punkte auf 8,4 Prozent abgenommen. Niedriger sei die Arbeitslosenzahl zuletzt im Oktober 1995 gewesen. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten lag nach der Hochrechnung (ALSO SCHÄTZUNG) der Bundesagentur zuletzt (im Juli 2007) bei 26,89 Millionen.

Von der Zunahme seien ca. 275.000 auf Vollzeitstellen entfallen. Gegenüber Juli 2006 habe es insgesamt einen Zuwachs um 555.000 Stellen gegeben.
Die Zahl der ausschließlich geringfügig entlohnten Beschäftigten habe 4,96 Millionen betragen, 125.000 mehr als im August 2006.
Die Beschäftigung in Deutschland sei im August 2007 auf den höchsten Stand seit der ersten gesamtdeutschen Erhebung seit der Wiedervereinigung 1991 gestiegen.
Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden habe es im August 2007 rund 39,71 Millionen Erwerbstätige in Deutschland, das waren 638.000 mehr als im Juli 2007.

An diesen Zahlen darf gezweifelt werden, denn wenn statistisch zu rechnen war, dann sollten möglichst alle arbeitslosen Menschen mit in die Statistik einfliessen.
Dazu gehörten auch die Schwarzarbeiter.
Dazu gehörten auch die Praktikanten, die ohne Bezahlung arbeiteten, und auch die Kinder und die Jugendlichen, die als unendgeldliche Praktikanten Kinderarbeit in Deutschland leisteten.
Schätzungen gingen von ca. 500.000 bis 600.000 Praktikantinnen und Praktikanten insgesamt im Jahr aus, incl. bezahlte Praktikanten.
Und wo sind eigentlich die Obdachlosen geblieben ?
Und wo sind eigentlich die Arbeitslosen statistisch geblieben, die gar nicht arbeitslos gemeldet waren ?
Wo sind diese Schätzungen geblieben ?

Waren diese Statistiken wirklich glaubwürdig, und reichten sie tatsächlich aus, um eine Senkung des Beitrages zur Arbeitslosenversicherung noch im Jahr 2007 wirken zu lassen ?
Oder war es nur statistischer Zauber, der zur Bundestagswahl 2009 und anderen Wahlen dienen sollte, um die Bundesregierung glänzend dar stehen zu lassen ?

Klar war doch, dass ältere arbeitslos gemeldete Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kaum mehr einen Weg in das Berufsleben fanden.
Erst betrieben Heuschrecken "Rendite durch rausschmeissen" auch mittels Mobbing im grossen Stil, dann wollten sie arbeitslose Fachkräfte in den Unternehmen nicht weiterbilden, obwohl zahllose Eingliederungsmöglichkeiten von der Bundesagentur für Arbeit oder von der Deutschen Rentenversicherung angeboten wurden.
Die grosse Anzahl von Korrupties in Deutschland betrieben Mobbing in ihren Abteilungen, und sie drängten somit ihnen gefährlich gewordene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus den Jobs.
Der Verdacht reichte bereits.
Korrupties wollten unter sich bleiben.
Lästige Konkurenz war bei der Selbstbereicherung auch mittels Mobbing auszuschalten.
Der volkwirtschaftliche Schaden, den Korrupties mit Korruption, und Heuschrecken mit "Rendite durch Rausschmeissen", und beide Gruppen mittels Mobbing, anrichteten, ging in die hunderte von Milliarden EURO.
Diese Milliarden fehlten zum Schaffen neuer Jobs.
Hierzu gehörte auch, dass Patente in das Ausland verschachert wurden, um dort eine Billigproduktion aufzubauen, im Ausland Jobs zu schaffen, bei gleichzeitigem Abbau der Jobs in Deutschland.
So konnten keine Jobs entstehen, die sich in der Langzeitwirkung in der Arbeitslosenstatistik hätte halten können.

Wenn doch die Arbeitslosenstatistiken so toll gewesen sein sollen, weshalb senkte die Bundesregierung den Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung nicht sofort ?

Die Machenschaften der Korrupties und der Heuschrecken waren zum teil daran Schuld, weshalb Armut in Deutschland ein Thema wurde, weil die Arbeitslosigkeit (zunächst) anstieg.

Der Gesetzgeber schritt nicht mit der entscheidenden Macht ein. Die Folge war auch Obdachlosigkeit in Deutschland, davon waren auch Kinder betroffen.
Am 25. April 2001 hat die Bundesregierung erstmals einen nationalen Armuts- und Reichtumsbericht vorgelegt. Das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen[/url] gab neuerliche Zahlen bekannt., und berief sich dabei auf die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Wohnungslosenhilfe, welche davon ausging, dass 2004 bundesweit 345.000 Wohnungslose zu beklagen waren. Seit 2001 seien die Obdachlosenzahlen gesunken.

Diese Armut in Deutschland in Form von Arbeitslosigkeit hätte in die Statistik mit aufgenommen werden müssen !

Gruss
Tom

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http://www.zeit.de/news/artikel/2007/09/27/2388474.xml
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Lohndumping - Mindestlohn und jede Menge Billigjob

Beitragvon Tom » Sa, 01 Dez 2007 7:14 +0000

Wie die FinanzNachrichten.de online am 29.11.2007 berichtete, sei die Arbeitslosigkeit um 53.000 auf 3.600.000 zurückgegangen.
Das sei eine Quote von 8,1 %.

Experten sagten vorraus, dass sich die Lage noch mehr bessern würde.

Was nützt es, wenn per Lohndumping jede Menge Billigjobs entstehen, die arbeitslosen Menschen in "Massnahmen" und damit aus der Arbeitslosenstatistik verschwinden, und was nützt es, wenn 2009 die "Massnahmen" alle samt wieder gestrichen, und nicht verlängert werden ?
Bekommt man so die Arbeitslosen von der Strasse ?


Hoffentlich verdienen bald die 1-Euro-Jobber, die 0-Euro-Jobber (Praktikantinnen und Praktikanten als Schüler, Kinder, und derartiges), die (Zwangs-)400-Euro-Jobber, und auch die 5-Euro-Netto-Jobber, und die Obdachlosen, und die Nichtsesshaften, mal endlich soviel Geld in Euro, dass sie sich ein eignes Leben aufbauen können, selber eine Familie gründen können, eine Wohnung einrichten und mieten können, und das dies auch so bleibt, bis deren die Kinder in Rente gehen können.

Es kann nicht sein, dass ca. 6.000.000 Menschen nicht mehr Einkommen haben, als das es HartzIV als Einkommen gibt. Wie wärs mal zur Abwechslung, wenn keine Steuern mehr auf Sozialmietraum erhoben wird (auch nicht bei Erstellen der Wohungen), und wenn es keine Steuern auf Brot, Mehl, Gemüse geben würde, wenn das Schulmaterial komplett von den Schulen (zum Teil leihweise) gestellt würde, und wenn keine Steuern auf Kinderkleidung und Babynahrung erhoben würde. Andere Möglichkeiten gibt es hierzu zu Hauf.

Das spart HarztIV, Sozialhilfe, und auch Kindergeld, und hilft denen, die wegen des Lohndumpings nicht genügend verdienen können, und es hilft den Rentnern, die eine zu geringe Rente (in HartzIV-Höhe) haben. Die Bürokratie lässt sich so auch senken.

Gruss
Tom

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Beitragvon Tom » Do, 06 Dez 2007 7:46 +0000

Wie Sozialleistungen.info am 04.12.2007 bekannt gab, hat das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung festgestellt, dass die Zahl der so genannten Aufstocker bis Januar 2007 auf insgesamt etwa 1.300.000 Menschen angestiegen wäre.

Alle Daten lägen noch nicht vor. Lagen den Angaben nach 1995 nur 15,5 Prozent aller Vollzeitbeschäftigten unterhalb der Niedriglohnschwelle, waren es 2003 bereits 18,6 Prozent. 2005 habe die Zahl stagniert. 2005 soll die Zahl der Aufstocker im Jahresdurchschnitt noch bei etwa 880.000 gelegen haben.
Von den 1.300.000 Menschen benötigten etwa 675.000 Menschen trotz sozialversicherungspflichtigen Voll- oder Teilzeitjobs (manche machen sich selbstständig und erschaffen Webseiten mit Hilfe von open source cms systemen wie .B plone) finanzielle Unterstützung.
Etwa 603.000 Menschen waren geringfügig beschäftigt oder arbeitslos und verdienten sich etwas dazu, wobei auch etwa 56.000 Selbständige auf Sozialleistungen nach Hartz-IV angewiesen waren.

In der Studie, die auf Anfang 2007 datierte, wird als Erklärung darauf hingewiesen, dass insbesondere Menschen mit geringer Qualifikation auf zusätzliche Hilfe angewiesen seien.
Diese erreichten selbst bei einer Vollzeitbeschäftigung häufig nur ein Einkommen, welches unterhalb des Existentminimums liege.
Auch Vollzeitbeschäftigte mit einem verhältnismäßig hohen Einkommen seien aufgrund hoher Mietkosten oder der Familiengröße immer häufiger auf die Hilfeleistungen angewiesen, weil das Einkommen zur Existenzsicherung nicht ausreiche.

Laut Angaben des Instituts sei dies nur ein vorübergehender Zustand.
(Seit wieviel Jahren wird das Wahlvolk eigentlich so dermassen volksverdummt)

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 [url=http://www.sozialleistungen.info/news/04.12.2007-immer-mehr-menschen-trotz-arbeitseinkommen-auf-hartz-iv-angewiesen/]


Gruss
Tom
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