Daimler Sindelfingen

In diesen Firmen wird gemobbt. Ich hoffe ich muss nun kein Backup einspielen!

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Daimler Sindelfingen

Beitragvon Tom » Fr, 07 Dez 2007 12:04 +0000

Wie Stadtweb-news am 06.11.2007 online mitteilte, erhielt der Sindelfinger IG-Metall-Vertrauensmann Rolf Matthies im März 2007 zwei Abmahnungen.
Der Betriebsfrieden sei gestört.
Hintergrund war eine Betriebsversammlung, wo er dazu aufrief sich gegen ein "Klima der Unterdrückung" zu wehren.

Die zweite Abmahnung erhielt er für die Nichteinhaltung eines angeblichen Werksprozesses bei Mobbing-Vorwürfen.

Rolf Matthies klagte, weil die beiden Abmahnungen nicht zulässig wären, und von daher müssten diese ersatzlos weg!
Beim Gerichtstermin am 24.Oktober im Arbeitsgericht Stuttgart, wurde deutlich, dass es vermehrt Berichte über verschärfte Ausbeutung und Unterdrückung in den Daimler-Werken gab, die auf dem Rücken der Kollegen getragen werden müssten.
Auch Berichte von Kündigungen aus den Daimler-Werken Stuttgart und Wörth kamen zu Tage.
Im Jahr 2007 gab es im Bereich von Rolf Matthies (Betriebsmittelbau) bereits sechs Abmahnungen – unter anderem gegen IGM-Vertrauensleute.
Im Prozess hat die Richterin relativ schnell klar gemacht, dass die strittigen Aussagen auf einer Betriebsversammlung durch das Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt sind.
Auch kritisierte sie Daimler, warum der Konzern dem Kollegen vorwerfe, er würde sich nicht an den „vereinbarten Werksprozess zu Mobbing“ halten, wo dieser Werksprozess nirgends genau definiert ist.
Von daher sah sie keine Grundlage für die Abmahnungen.

Die Daimler-Rechtsanwältin vom Arbeitgeberverband Südwestmetall wollte aber das die Abmahnungen gültig werden sollten.
Die Anwältin warf Rolf Matthieser vor, er würde wieder den Klassenkampf in den Betrieb bringen.
Er würde durch seine Aussagen auf Betriebsversammlungen das betriebliche Klima vergiften und generell nicht kooperativ mit der Personalabteilung sein, die doch eigentlich nur seine Hilfe bei der Aufdeckung von Mobbingfällen haben wollte.

Eine derartige Argumentation war in diesem Fall Unsinn.

Das Urteil war dann eindeutig:
Beide Abmahnungen müssen aus der Personalakte entfernt werden.
Die Prozesskosten trägt die "Beklagte", das heißt Daimler

Bei Daimer gab es auch schon früher Stress.
Hierzu die Beiträge hier im Forum.
Daimler:
A) Betriebsräte fordern mehr Mitbestimmung bei Leiharbeit 18.10.2007
B) Daimler-Chrysler droht Arbeiter mit Entlassung wegen kritischem Beitrag auf Betriebsversammlung
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Die Abmahnung als Bestandteil vom Vorgehen!

Beitragvon macdet » Fr, 07 Dez 2007 12:55 +0000

Das Urteil war dann eindeutig:
Beide Abmahnungen müssen aus der Personalakte entfernt werden.
Die Prozesskosten trägt die "Beklagte", das heißt Daimler


ACHTUNG: das ist der häufig der Beginn einer absolut fiesen Story!

Bei mir war es so (für alle die es ncht wissen) Mir wurde von einem Manager des VW - Konzerns rechtswidrig eine Abmahnung reingedrückt!

Der Vergleich wurde viel später zum Verhängnis. Es wird gelogen und betrogen. Alle machen es scheinbar so!

Links (ohne Infos geht es nicht):
Wer viel Zeit hat
Claus Hohmann mobbt mit Ansage!
Mobbingvorwürfe werden ignoiert VW Personalwesen! :)
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