Hagebaumarkt Eutin (Kreis Ostholstein), und Neumünster

In diesen Firmen wird gemobbt. Ich hoffe ich muss nun kein Backup einspielen!

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Hagebaumarkt Eutin (Kreis Ostholstein), und Neumünster

Beitragvon Tom » So, 13 Jul 2008 2:10 +0000

Der Hagebaumarkt wird nicht mehr besucht! Susanne Kirchner von VER.DI wird es richten! Helfen wir ihr!



Im Hagebaumarkt von Eutin (Kreis Ostholstein) gab es seitens der Geschäftsführung Ärger, weil Beschäftigte einen Betriebsrat seit Sommer 2007 gründen wollten.
Seit der 43-jährige Daniel Hettwich aus der Sanitärabteilung zum Betriebsrat gewählt wurde, ließ ihn die Geschäftsführung Spießruten laufen.
Ständig wurde er in die Chefetage einbestellt, erhielt Abmahnungen.
Denn der Betriebsrat war nicht untätig und sorgte zum Beispiel dafür, dass die Kamera über der Kundeninformation abgebaut wurde.
Als sich Hettwich nach einem Treppensturz im Dezember 2007 tagelang mit Schmerzen in die Firma schleppte, gab er sich pflichtbewusst.
Anfang Januar 2008 ging er doch zum Arzt, der ihn so gar zur Operation in die Klinik einwies, wo bei Hettwich später Herzbeschwerden festgestellt wurden.
Die Geschäftsleitung indes beauftragte eine Detektei damit, Hettwichs Privatleben auszuforschen. Die erkundigte sich im Hospital nach seinem Krankheitsbild, beobachtete ihn beim Einkauf, folgte ihm, wenn er die Kinder zur Schule brachte und notierte akribisch, wann im Hause Hettwich abends das Licht ausging.
Auf diese Erkenntnisse stützte sich Firmenchefin Kerrin Wigger, ihn aufgrund arbeitsrechtlicher Verfehlungen im April 2008 fristlos zu kündigen.
Das Arbeitsgericht in Lübeck kassierte die Entscheidung einen Monat später.
Laut Hettwich zufolge bestand weiter Kleinkrieg und Mobbing gegenüber Teilen der 40-köpfigen Belegschaft:
Eingeschüchterung war an der Tagesordnung.
Selbst die Chefin räumte die miese Stimmung ein und sagte vor dem LAG, sie wolle, dass endlich wieder Betriebsfrieden einkehre.
Im Hagebaumarkt-Filiale von Neumünster, die zur gleichen Gesellschaft gehört, gab es ebenfalls Ärger.
Einem früheren Mitarbeiter zufolge sei Misstrauen auch dort weit verbreitet.
Unstimmigkeiten bei der Gehaltsabrechnung und Schikanierungen habe er festgestellt.
Selbst die städtische Mobbingberaterin wurde eingeschaltet.
Zur Feier des Firmenjubiläums seien so weniger als die Hälfte der Beschäftigten erschienen.

Anm.: Ich rate zu Lektüre von Corporate Social Responsibility

Gruss
Tom
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Re: Hagebaumarkt Eutin (Kreis Ostholstein), und Neumünster

Beitragvon Admin » Mi, 16 Jul 2008 1:07 +0000

Hagebaumarkt: Betriebsratswahl beschäftigt die nächste Instanz

Eutin - Die gerichtliche Auseinandersetzung um die Gründung eines Betriebsrates im Eutiner Hagebaumarkt geht in die nächste Runde. Gestern bestätigte das Landesarbeitsgericht in Kiel die Bewertung der ersten Instanz in Lübeck, wonach die Wahl nicht rechtmäßig erfolgt sei. Nun will die Gewerkschaft Ver.di aller Voraussicht nach das Bundesarbeitsgericht in Erfurt anrufen.

Die Möglichkeit zu einer entsprechenden Rechtsmittelbeschwerde hatten die Kieler Richter gestern wegen der „grundsätzlichen Bedeutung“ dieses Falles ausdrücklich zugelassen. „Und ich gehe bei heutiger Sicht der Dinge davon aus“, sagte Ver.di-Sprecherin Susanne Kirchner, „dass wir den Gang nach Erfurt wohl antreten werden.“

Mitte Juni sorgten die Umstände der Betriebsratswahl im Eutiner Hagebaumarkt für Schlagzeilen, nachdem bekannt geworden war, dass sich der Vorsitzende Daniel Hettwich seit seiner Wahl massivem Druck der Firmenleitung ausgesetzt sieht. Wie berichtet, wurde er sogar mehrere Tage lang im Auftrag der Firma Wigger, die den Baumarkt betreibt, von einem Detektiv überwacht. Nach Auskunft von Ver.di ist das Klima innerhalb der Belegschaft äußerst angespannt, weil einige Mitarbeiter aufgrund der Aktivitäten des Betriebsrates um ihre Arbeitsplätze fürchten.

Geschäftsführerin Kerrin Wigger hatte die Rechtmäßigkeit des Wahlablaufs in Frage gestellt, weil der damalige Marktleiter auf Anweisung von Susanne Kirchner nicht an der Wahl hatte teilnehmen dürfen. Die Ver.di-Mitarbeiterin hatte ihn wegen seiner Position als „Führungskraft“ aufgefordert, den Versammlungsraum zu verlassen.

„Verkürzung des passiven Wahlrechts“ nennt die Justiz so etwas, und erläutert, nicht die Vertreterin der Gewerkschaft habe die vermeintliche Führungskraft hinauskomplimentieren dürfen. Dies wäre erst Sache des Wahlvorstandes gewesen – doch als der gewählt wurde, war der Marktleiter bereits nicht mehr dabei.

Kerrin Wigger wiederholte gestern vor dem Kieler Gericht ihre Darstellung, die Überwachung des Betriebsratsvorsitzenden Hettwich und die nicht bestrittenen Bemühungen um dessen Kündigung hätten mit seiner Position in der Personalvertretung nichts zu tun, sondern basierten auf „Verfehlungen“ des Mitarbeiters. Dieser Teil der Auseinandersetzung wurde jedoch gestern nicht näher beleuchtet.

Susanne Kirchner reagierte enttäuscht auf die Entscheidung der 6. Kammer des Landesarbeitsgerichtes unter Vorsitz von Christian Scholz: „Ich halte das für ein Fehlurteil, die ganzen Begründungen waren für mich an den Haaren herbeigezogen. Gut für uns ist jedoch, dass wir ausdrücklich die Möglichkeit haben, vor das Bundesarbeitsgericht zu ziehen. Wir werden erst einmal einen Moment nachdenken, aber ich gehe davon aus, dass wir in die nächste Instanz gehen. Bis zur dortigen Verhandlung werden bis zu anderthalb Jahre Zeit vergehen – und so lange bleibt der Eutiner Betriebsrat auf jeden Fall im Amt.“

Eine gütliche Einigung der Streitparteien außerhalb der Gerichte scheint nicht möglich: Die von Richter Scholz in der „völlig verfahrenen Situation“ vorgeschlagene Einschaltung eines Mediators lehnte Kerrin Wigger kategorisch ab.


Von Eckhard Meier
http://www.mast-und-schot.de/artikel/2424036/Hagebaumarkt:_Betriebsratswahl_besch%E4ftigt_die_n%E4chste_Instanz.htm
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Re: Hagebaumarkt Eutin (Kreis Ostholstein), und Neumünster

Beitragvon wizardjr » Do, 15 Okt 2009 11:06 +0000

Hallo Zusammen,

bei mir geht es zwar nicht um Eutin aber mein Partner / Partnerin ( darf nicht so genau sein )
wird ebenfalls vom neuen Marktleiter ( wurde in einer ander grossen Baumarktkette gegangen )gemobbt. Ist von Leitender Position auf eine der untersten Stufe gestellt worden . Jetzt sollen alle Mitarbeiter umsonst nach Dienstschluss
Abrechnungen etc. machen. Diese Anweisung stammt vom Stellvertreter. Das Klima ist miese, der Krieg unter den Mitarbeitern / in nimmt zu.
Der vorhergende Marktleiter ist in den Ruhestand gegangen seitdem ist es auch aus mit der Ruhe in Bayreuth.
Hoffe solche Leute erfahren das selbe Schicksal das sie anderen Familien antun.
Hoffe auf Hilfe. Danke
wizardjr
 
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