Leichlinger Klinik Roderbirken

In diesen Firmen wird gemobbt. Ich hoffe ich muss nun kein Backup einspielen!

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Leichlinger Klinik Roderbirken

Beitragvon Tom » So, 03 Jan 2010 5:32 +0000

Teile der Belegschaft übten am Verwaltungsleiter Hansjörg Hüllbüsch der Leichlinger Klinik Roderbirken harsche Kritik. Auf einer Mitarbeiterversammlung im November 2008 ging es um das teils angespannte Verhältnis zwischen Mitarbeitern und Chef. Der Vorwurf des "Mobbings" macht seitdem die Runde. Der Personalrat prüfte schon juristische Schritte gegen Hüllbüsch. Der Personalrat wusste, dass sich Mitarbeiter massiv unter Druck gesetzt fühlten. Zehn Planstellen seien abzubauen. Die Klinik stellte übrigens wegen der Fluktuation (vor allem im ärztlichen Bereich) auch ein. Der Verwaltungsleiter Hansjörg Hüllbüsch brachte seine Methode an, wie er mit erkrankten Mitarbeitern umzugehen sei. Eine Mitarbeiterin (schon über sechs Wochen krank), die seit rund 30 Jahren in der Klinik arbeitete, soll wegen der "Umgangsmethoden" inzwischen das Handtuch geworfen und ihren Job aufgegeben haben. Diesen und andere Fälle begleitete der Personalrat mit besonders kritischem Auge. Für Verwunderung sorgte in einem Krankheitsfall ein Schreiben des Verwaltungsleiters an den Burscheider Arzt Helmut Müller, der eine Klinik-Beschäftigte behandelte. Hüllbüsch hatte vom behandelnden Artzt mehr Informationen über die Mitarbeiterin verlangt als wohl zulässig ist. So wurde es jedenfalls verstanden. Das Schreiben, dass Hüllenbusch verfasst haben soll, endete sinngemäß mit dem Hinweis, wenn Hausarzt Müller nicht die gewünschten Fakten an die Klinikleitung liefere, werde die Kassenärztliche Vereinigung "um Hilfe" gebeten. Mediziner Müller fand den Brief "etwas massiv" und schrieb an Hüllbüsch: "Ihre drohende Formulierung im Schlusssatz erstaunt mich sehr, offensichtlich scheint bei ihnen doch eine äußerst mangelhafte Kenntnis der in Deutschland üblichen Sozialgesetzgebung vorzuliegen“
Hüllbüsch:
Es gebe im Küchenbereich eine "straffe Personalbesetzung". Eine "Zunahme der Belastung und des Stresses" könne es dort gegeben haben: Nach dem Küchenumbau im Jahr 2007 wurde die Küchenbesatzung (versorgt täglich rund 250 Patienten) von 19 auf 15,5 Stellen reduziert. Ende 2009 arbeiteten rund 160 Beschäftigte für die Rehabilitationsklinik. "Bis Ende 2010 sind aber betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen", betonte er. Der Stellenabbau soll beispielsweise über Frühverrentung gelingen.

Während der Träger der Klinik, die Deutsche Rentenversicherung Rheinland, 1999/2000 noch über eine Schließung des Hauses nachdachte, prognostizierte Ende 2009 Hüllbüsch seiner Einrichtung "eine Super-Zukunft": "Unsere Leistungen sind gefragt wie nie zuvor!"

Quelle vom 29.12.2009
http://www.rp-online.de/bergischesland/ ... 00563.html

Anmerkung:
Frühverrentung durch Mobbing ? Was sagt denn die Rentenversicherung zu so was ?

Gruss
Tom
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Tom
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