Lidl im niedersächsischen Helmstedt u. a.

In diesen Firmen wird gemobbt. Ich hoffe ich muss nun kein Backup einspielen!

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Lidl im niedersächsischen Helmstedt u. a.

Beitragvon Tom » Mo, 31 Mär 2008 3:07 +0000

Das bei LIDL Mobbing an der Tagesordnung war, wurde bereits durch das "Schwarzbuch Lidl" der Gewerkschaft Ver.di aus dem Jahr 2004 bekannt. Das Stasi-Methoden die Anwendung fanden war auch nicht neu, da die Stasi-Methoden nach der Stasi-Richtlinie 1/76 des Honnecker/Mielke-Staates (genannt Ex-DDR) ziemlich genau den Methoden bei Mobbing ähnelten. Bei anderen Discountern lief es ähnlich. Mobbing kam eben aus den gleichen Personal- und Unternehmensberatungsecken.

Interessant und pikant dabei: Wenn LIDL einstellt, dann wird mit dem "guten Betriebsklima" geworben. Auch wäre es egal, was die zukünftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorher beruflich gemacht hätten.

Angesichts der stasiähnlichen Mobbingverhaltens dürfte es auch nachdem Rausschmiss bei LIDL egal sein was denn die Betroffenen hinterher machen sollen.
Bei LIDL und anderen Discountern durften eben nur die Arbeiten, dessen berufliche Zukunft ohnehin keine Rolle mehr gespielt haben darf, - das war im Honnecker/Mielke-Staat eben auch nicht anders - . (längst Zeit für die Veränderung)

[url=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,543930,00.html]DER SPIEGEL online am 29.03.2008:
[/url]

Tatort: Lidl-Discounter im niedersächsischen Helmstedt u. a.
Opfer: Frau Angelika Düerkop (42 J.), die damalige ehemalige Marktleiterin und Lidl-Bezirksleiterin erinnerte sich (u. a.)
Zeit/Jahr: Winter Jahr 2003.

Tatvergehen des Opfers:
längst Feierabend, war schon zu Hause
Licht im Geschäft angelassen ?
Zurück gefahren, durch Zufall von Bespitzelungen erfahren

Tatsächlich:
Das Licht in der Filiale brannte an jenem Abend.
Aber wieso ?
Die damalige Lidl-Bezirksleiterin (damalige Vorgesetzte von Frau Dürkop) kam mit einem unbekannten Mann aus dem Laden.
"Ein Techniker", wie ihr die Bezirksleitung und Vorgesetzte umgehend erklärt habe.
Düerkop erinnert sich:
"Meine Chefin sagte, dass ein Kollege geklaut haben könnte. Deshalb wollte sie, dass alle Mitarbeiter mit versteckten Kameras gefilmt werden."
Lidl räumt ein:
"Die überdurchschnittlich hohe Inventurdifferenz hat diese Maßnahme notwendig gemacht."
Düerkop wurde damals um Stillschweigen gebeten.
Schließlich sei, so habe man ihr versichert, alles mit der nächsthöheren Instanz, der sogenannten Gebietsverkaufsleitung (GVL), abgeklärt worden. Düerkop gehorchte deshalb zunächst.
"Als ich am nächsten Tag im Laden war, schaute ich nach den Kameras. Die schwarzen Stifte hinter den Deckenplatten waren nur beim genauen Hinsehen zu erkennen", berichtet sie.
Die versteckten Kameras seien nicht nur über dem Kassenraum, sondern auch im Pausenraum angebracht worden, sagt sie – das habe sie merkwürdig gefunden.
Die ehemalige Marktleiterin vermutet:
"Die haben auch die Gesprächsinhalte aufgezeichnet."
So habe sie einer Mitarbeiterin einmal etwas vollkommen Privates im Ruheraum anvertraut.
"Es gab keine Zeugen. Doch kurz darauf wusste die Bezirksleitung davon, obwohl die Kollegin mit dieser nie Kontakt hatte und versicherte, nichts gesagt zu haben."
Sechs Jahre arbeitete sie nach eigenen Angaben bei Lidl.
Düerkop sagte, sie habe im Herbst 2004 gekündigt - auch weil sie "die ständige Schnüffelei nicht mehr aushielt".
In ihrer Filiale herrschte ein "ständiges Klima des Misstrauens", erzählt Düerkop.
Ein Bezirksleiter habe mehrmals ohne konkreten Verdacht bei Mitarbeitern nach deren Schicht den Kofferraum kontrolliert, bevor diese nach Hause fahren durften.
Sie sagte:
"Jeder Mitarbeiter hat schon Angst gehabt, wenn ein Fünf-Cent-Stück auf den Boden fällt."
Auch würden bei Lidl extra Mitarbeiter angestellt, "um die Kollegen zu bespitzeln", behauptet Düerkop.
Offiziell seien diese zwar nur Ansprechpartner für "Probleme und soziale Spannungen von Mitarbeitern" gewesen.
Brisante Erkenntnisse über Mitarbeiter hätten sie aber immer umgehend der Bezirksleitung mitgeteilt.
Vor allem, wenn Lidl einen Angestellten loswerden wolle, suche die Bezirksleitung "um jeden Preis nach Gründen".
Dies soll laut Düerkop ein Motiv für die "ständige Überwachung" gewesen sein.
So sei eine ihrer Kolleginnen so lange unter Druck gesetzt worden, bis sie selbst gekündigt habe.
"Die haben sie in Einzelgesprächen in die Mangel genommen, bis sie geheult hat."
Der damalige Bezirksleiter habe bei der "Taschenkontrolle" bemerkt, dass die Kollegin zuvor mehrmals Alkohol gekauft hatte.
"Als sie öfters krank wurde, wollten die sie los werden", sagte Düerkop.
Laut einem "Stern"-Bericht ließ der Lebensmitteldiscounter zumindest im Jahr 2007 systematisch die Beschäftigten in zahlreichen Filialen überwachen. Angestellte sollen demnach mit Miniaturkameras von Detektiven überwacht, Gespräche in seitenlangen Protokollen notiert worden.
Dem Magazin lägen mehrere hundert Seiten solcher Aufzeichnungen aus den Jahren 2006 und 2007 vor.
Die von Lidl beauftragten Detektive notierten zahlreiche Details aus dem Privatleben mancher Mitarbeiter.
In den Protokollen sollen sich Details über mögliche Liebesverhältnisse zwischen Mitarbeitern oder Notizen darüber, wie viel Guthaben ein Angestellter noch auf seinem Handy hatte.
In den vom "Stern" dokumentierten Fällen wurde dem Marktleiter zwar stets mitgeteilt, dass Kameras installiert wurden.
Die übliche Begründung:
Es gehe darum, Ladendiebe aufzuspüren.
Die Mitarbeiter wussten demnach nicht, dass die Kameras auch dazu dienten, sie selbst zu bespitzeln.
Die meisten Fälle aus dem "Stern"-Bericht sollen aus Niedersachsen stammen.
Folglich:
Die Lidl-Angestellten sahen sich demnach ständigen Taschenkontrollen ausgesetzt, auch der Gang zur Toilette wurde eher mal verkniffen.
Düerkop sagte:
"Systematische Überwachung wünsche ich keinem. Man fühlt sich nackt und ausgeliefert."

Anmerkung:
Ich meine, Mobbing, Korruption, und Arbeitsschutz muss Wahlkampfthema werden.

Gruss
Tom
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Re: Lidl im niedersächsischen Helmstedt u. a.

Beitragvon macdet » So, 03 Jan 2010 6:00 +0000

Bis zur nächsten Wahl haben wir ein TopTeam im Webdesign zusammen. Versprochen. Web-Design aus Helmstedt wird eine Marke für Europa werden! Nun wir der May wieder sagen:" Der spinnt Der Lengsfeld". Aber wir werden sehen :=) Effiziente Internetseiten, bezahlbar und mit Open Source, Linux und SEO-Power!
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Re: Lidl im niedersächsischen Helmstedt u. a.

Beitragvon macdet » Do, 04 Nov 2010 5:47 +0000

So richtig her soll es bei einer Firma im Helmstedt gehen. Bereich Photovoltaik. Boombranche, welche eben einbricht.

Daher Hände weg von Photovoltaikanlagen Helmstedt.
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