Marineamt in Rostock / Marineschule

In diesen Firmen wird gemobbt. Ich hoffe ich muss nun kein Backup einspielen!

Moderator: Moderatoren

Marineamt in Rostock / Marineschule

Beitragvon Tom » So, 30 Nov 2008 2:50 +0000

Schleswig-Holsteiner Verlagsgesellschaft online am 29.11.2008:
„Die Anschuldigungen wiegen schwer", bekräftigte Helmut Greve, Pressestabsoffizier beim Marineamt in Rostock.
"Sonst hätten wir die beiden nicht so kurzfristig entlassen können.“
Die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen auf, da die Anzeigen von Eltern, denen sich ihre Söhne anvertraut haben, konkret gewesen sein sollen.
So seien mehrere Azubis des 1. Lehrjahres, zwischen 16 und 17 Jahre alt, massiv drangsaliert und gemobbt worden.
Die Beschuldigten aus dem 4. Lehrjahr sollen jüngere Azubis unter Druck gesetzt haben, sie mit Geschirrhandtüchern geschlagen, und sie in Spinde gesperrt haben.
Über den Ausbildungsbeauftragten, denen sich die Betroffenen anvertraut hatten, erhielten Marine und Wehrbereichsverwaltung am 04.11.2008 erstmals Kenntnis von den Vorgängen.
Schon einen Tag später, so Greve, hätten intensive arbeitsrechtliche Untersuchungen mit umfangreichen Zeugenbefragungen begonnen.
Parallel ermittelte die Kripo.
Mit den Entlassungen vom 21.11.2008 dürfte die Sache indes nicht ausgestanden sein.
Pikant dabei:
Ex-Personalrat Peter Hamisch, einst in Olpenitz stationiert und auch mit den ungeschriebenen Gesetzen des Bundeswehr-Alltags vertraut, musste hinnehmen, dass sein Sohn Christoph (20), ziviler Auszubildender zum Elektroniker bei der Marineschule, zusammen mit einem 19-jährigen Kollegen, vom Dienst suspendiert und später fristlos entlassen worden ist.
Hamisch setzte ein Beschwerdeschreiben an das Verteidigungsministerium auf und nahm die "Verhörmethoden" der Marine, denen die Azubis ausgesetzt worden seien, aufs Korn.
Sie seien „unter Druck gesetzt worden“, die Aussagen seien Nötigung gewesen.
Hamisch habe sich an die Stasi erinnert gefühlt.
Hamisch als ehemaliger Bundeswehr-Angehöriger habe auch sodann behauptet, die folgenschweren Handlungen gehörten quasi seit jeher zum Kasernenleben.
"Das sind doch alles ganz normale Spielchen."
Schließlich sei man nicht in einem Mädchenpensionat.

Anmerkung:
Hier sieht man mal wieder, dass Angehörige von Personalratsmitgliedern "nicht so hart" angegriffen werden sollen.
Die Stellenkorruption lässt grüssen.
Wer mobbt muss rausgeschmissen werden, dass gilt auch für Angehörige von Mitarbeitervertretungen, sowie von Vorgesetzten, oder sonstige Kreise, die mittels Stellenkorruption in die Jobs gelangt sind.

Gruss
Tom
Benutzeravatar
Tom
Site Admin
 
Beiträge: 467
Registriert: Fr, 07 Apr 2006 11:03 +0000

Zurück zu Hier wird gemobbt!

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast