Unter *2) *12) *30) wurde bei Mobbing-Gegner im Jahr 2006 über Märklin berichtet. Infos auch hier.
Die 1859 im schwäbischen Göppingen gegründete "Fabrik feiner Metallspielwaren", und als Marke MÄRKLIN weltweit als Marktführer bekannt geworden, wollte mit Volldampf nach China, und fiel damit im Jahr 2006 in die Arme der "Heuschrecken". Sie sollten die "Retter" werden. Es gab plötzlich den neuen "Sanierungsfall" Märklin. Der britischer Investor Kingsbridge Capital sah sich als Sanierer gegeignet. Damals war auf der Internet-Präsenz des Finanzinvestors nur eine weiße Seite mit einem roten Baustellenzeichen. Darunter der Schriftzug:
"Bitte kommen Sie bald wieder, um mehr zu erfahren."
Mobbing und Schikane soll es bei Märklin gegeben haben.
"Zwölf Verschworene" soll es bei Märklin gegeben haben, darunter auch Frau H., allerengste persönliche Vertraute des Museumsvereinleitenden Mitverschworenen und im Märklin-Personalbereich der "Mann fürs Grobe", Thomas Roth. Der zur Insolvenz bestellte Insolvenzverwalter und Rechtsanwalt Michael Pluta konnte die erwähnten exorbitanten Gehaltssprünge zwischen 2006 und 2008 im außertariflichen Bereich feststellen, die Roth einstrich. Karlheinz Menrad aus Donzdorf (65 J.), rüstig, graue Eminenz und langjähriger Prokurist der Pleite-Firma Märklin und Mehrfach-Geschäftsführer an anderer Stelle, soll auch zum Kreis der "Zwölf Verschworenen" gehört haben. Frau S.H., die Nichte und "Beraterin" von Karlheinz Menrad, soll ebenfalls dazu gehört haben. Dazu gehörte auch Ulrich Wlecke, der im Jahr 2007 Sprecher der Geschäftsführung, und dann Märklin-Interims-Geschäftsführer war.
Wer im Weg war und zuviel wußte, flog oder "ging":
So der langjährige beliebte Entwicklungschef der Firma, gekündigt frist- und vor allem grundlos;
das damals einzige kaufmännisch durchblickende und - wie schrecklich - auch noch Fragen stellende(!) Betriebsratsratsmitglied durch Mobbing und nachfolgendem "freiwilligen" Abgang;
durch plötzliches Verschwinden eine wie auch immer ruhig gestellte Finanzchefin, die "ungehörig" auf zuviel Ungereimtheiten aufmerksam gemacht hatte;
und - zu guter Letzt... - "ganz plötzlich und unerwartet" der kurzfristig zum Jahresende 2008 in den vorzeitigen Ruhestand verschobene langjährige Betriebsratsvorsitzende F.J., also gerade noch rechtzeitig vor dem zu diesem Zeitpunkt längst zu erwartenden Insolvenzantrag... , - der Insolvenzverwalter soll in diesem Zusammenhang von "Schweigegeld gesprochen haben - .
Und immer soll beteiligt gewesen sein:
Personalchef und Museumsvereinsvorsitzender Thomas Roth Roth war auch unter dem Insolvenzverwalter und Rechtsanwalt Michael Pluta zum Erstaunen der meisten um ihren Arbeitsplatz bangenden und völlig eingeschüchterten Märklin-Mitarbeiter noch immer im Amt, - bis zum 26.02.2009 - !
Wie kam es zu so viel Verschworenheit ? ...
Am 19.09.2006 meldete die WELT online, dass im Mai der britische Finanzinvestor Kingsbridge Capital Advisors die Spielzeugmarke übernahm, und dass Märklin Wachstumsmöglichkeiten habe und sich erfolgreich gegen den Branchentrend absetzen könne, meinte damals Paul Adams, Vorsitzender der Märklin-Geschäftsführung. Seit dem Eigentümerwechsel sei unter anderem die Finanzierung "auf eine längerfristige und günstigere Basis gestellt" worden, so Adams. Kingsbridge habe Investitionen insbesondere in den Ausbau von Vertrieb und Marke zugesagt. Paul Adams zog sich zum 30.09.2006 auf eignen Wunsch zurück.
"Jetzt ist die Sanierung des Unternehmens weiter auf Kurs, und ich werde diesen Prozess bis Mitte nächsten Jahres als Berater begleiten." , meinte Adams.
Ich merkte damals an:
Das Märklin im September 2006 mehr Umsatz machte, durfte nicht sonderlich verwundern, denn es nahte das Weihnachtsgeschäft, und zu diesem Termin steigen grundsätzlich die Umsätze und die Auftragslage im Konsumbereich. Viel interessanter wäre zu erfahren gewesen, wie die Heuschrecke als Retter den Umsatz weltweit ankurbeln wollte, sodass der Produktionsstandort in Deutschland gerettet werden konnte, - aber hierzu gab es keine Informationen - .
Die Frage war, weshalb nicht ? Und wenn alles bei Märklin so toll gewesen sein soll, weshalb gab Adams seinen Job auf eignen Wunsch auf ? Verlies er das sinkende Schiff ?
Und so kam es, wie es kommen musste...
Das Hamburger Abendblatt meldete am 11.01.2007:
GOEPPINGEN: Märklin streicht 310 Arbeitsplätze
2005 hatte das Unternehmen bei einem Umsatz von 123.000.000 Euro einen Verlust von 14.000.000 Euro verbucht. Das Jahr 2007 sollte Märklin die schwarze Null bringen, und im Jahr 2008 müsse "ein vernünftiges Ergebnis" erzielt werden.
Das Werk im thüringischen Sonneberg mit 221 Beschäftigten hatte keine Zukunft mehr, die Schliessung im Jahr 2007 war beschlossene Sache. Zugleich sei aber geplant gewesen, die Investitionen 2007 um 50 Prozent auf 15.000.000 Millionen Euro aufzustocken.
"Wir wollen uns auf die Standorte Göppingen und Györ in Ungarn konzentrieren", sagte damals Ulrich Wlecke, Sprecher der Geschäftsführung, "Das rechnet sich aber nur, wenn wir die Kostenstruktur nachhaltig anpassen und Produktionskosten in Deutschland senken. Wettbewerber haben das schon lange gemacht und können 50 Prozent billiger anbieten." Neben dem 1991 erbauten Werk in Sonneberg traf es 30 der 63 Mitarbeiter in Nürnberg und weitere 60 in Göppingen. "Wir wissen, dass hinter jeder Kündigung ein Schicksal steckt. Doch wir können die Verluste so nicht mehr tragen", sagte Wlecke.
Die Südwest Presse aktiv online am 06.02.2009:
In drei Jahren versickerten 40.000.000 Euro Beraterhonorare. Der vorläufige Insolvenzverwalter Michael Pluta kündigte den Beratern. Auf ihrem Sanierungskurs haben die Märklin-Eigner Kingsbridge Capital und Goldman Sachs viel investiert - vor allem in die Berater, die am Stammsitz in der Stuttgarter Straße aus und ein gingen. Sie hatten sich fürstlich entlohnen lassen. In den vergangenen drei Jahren flossen 40.000.000 Euro an Honoraren, gleichzeitig mussten die Finanzinvestoren Verluste in Höhe von 50.000.000 Euro verbuchen. Im selben Zeitraum wurden die Werke in Sonneberg und Nürnberg geschlossen und 700 Mitarbeiter auf die Straße geschickt, um Personalkosten zu sparen. Zuletzt forderte die Geschäftsführung bei der Belegschaft einen Lohnverzicht von 5.000.000 Euro ein, ebenfalls mit der Begründung, die Personalkosten seien zu hoch. Der Betriebsrat verweigerte sich, weil er ein längerfristiges schlüssiges Konzept vermisste, das klare Aussagen macht über Ausrichtung, Personalplanung und Markenstrategie von Märklin. "Wäre das geschehen, dann hätten wir die jetzige Situation nicht", ärgerte sich der Betriebsratsvorsitzende Dieter Weißhaar. Der vorläufige Insolvenzverwalter Michael Pluta nach der ersten Bestandsaufnahme: "Das hat alles nichts gebracht. Sinn solcher Beratertätigkeiten ist doch, eine Insolvenz zu verhindern. Das haben die nicht geschafft." Weißhaar teilte diese Meinung: "Es wäre uns lieber gewesen, wenn wir mit der Geschäftsleitung und den Banken eine Lösung gefunden hätten, ohne Insolvenz." Nach Angaben von Pluta hatten die Kreissparkasse und Landesbank Baden-Württemberg, die Märklin Ende Januar 2009, die Kreditlinie von 50.000.000 Euro gekündigt hatten, "keine Handlungsalternative". Der Ulmer Rechtsanwalt:
"Mit jeder anderen Entscheidung hätten sich die Banker wegen Untreue strafbar gemacht." Auch beim Poker mit den Banken hatten die Finanzinvestoren auf eine Beratungsgesellschaft gesetzt: Die KPMG war mit einem Sanierungsplan beauftragt.
Die Geldinstitute hatten nicht abgewartet, bis das Gutachten fertig war. Die Kreditlinie wurde gekündigt, weil der Jahresverlust mit 20.000.000 Euro deutlich über dem vorhergesagten Wert lag. Die 650 Mitarbeiter hatten immer noch kein Januargehalt 2009 erhalten, und dann war der Spuk zu Ende. Der weltweit führende Modelleisenbahnhersteller hatte beim Göppinger Amtsgericht Insolvenz beantragt. Für die Kreissparkasse und für die Belegschaft ein dringend notwendiger Befreiungsschlag. "Das ist eine Chance, um Märklin zusammen mit dem Insolvenzverwalter neu auszurichten", so der Betriebsratsvorsitzende Weißhaar zuversichtlich. Auch Renate Gmoser von der Göppinger IG Metall beurteilte das so. Beide befürchteten aber auch, dass das nicht ohne schmerzliche Personaleinschnitte zu schaffen war (wie weiter oben: - schon wieder -).
Darauf wurden die Mitarbeiter bei einer Betriebsversammlung im Hof des Märklin-Areals an der Stuttgarter Straße eingestimmt. (... na ja ...)
Da der Fall exemplarisch dobios erschien, nahm die Staatsanwaltschaft im Februar 2009 Ermittlungen wegen Kapitalverbrechen auf.
Wie die Pressemitteilung WebService online am 23.02.2009 darlegte, gab es wohl auch Grund dazu ...
Karlheinz Menrad aus Donzdorf ,65 Jahre, rüstig, graue Eminenz und langjähriger Prokurist der Pleite-Firma Märklin und auch Mehrfach-Geschäftsführer an anderer Stelle, hatte wegen der Insolvenz bei Märklin ausgedient. Mit ihm "durfte" auch einer seiner Mitverschworenen gehen, dem aber immerhin noch positiv anzurechnen war, daß er wenige Tage vor dem Insolvenzantrag zumindest die Unterschrift unter eine von Menrad geforderte Überweisung von schlappen 104.000 Euro an "Adler Toy" verweigerte. Menrad war unter vielem anderem auch noch Geschäftsführer der über der insolventen Fa. Märklin angesiedelten Dachgesellschaft "Adler Toy Beteiligungs-GmbH". Die ungarische Märklin-Tochter war zwar (noch) selbst nicht insolvent, war aber wegen der internen Firmen-Hierarchie dennoch Märklin Göppingen und damit dem Insolvenzverwalter und Rechtsanwalt Michael Pluta zugeordnet. Den Kingsbridge-Günstling und Geschäftsführer Karlheinz Menrad hat es damit ebenso getroffen. Menrad soll "Hals über Kopf" urplötzlich den Sitz der "Adler Toy" von der Lettenstr. 32 in Donzdorf-Reichenbach, seinem Privatwohnsitz, in die Steinbeißstraße in Göppingen verlagert haben. Unklarheiten gab es auch in den finanziellen Geschäftsgebaren. Die Alteigentümer sollen einen unveränderten Vertrag von 2006 mit Kingsbridge gehabt haben, und dennoch sei es nicht zu klären gewesen, von welchen Konten und von wem, die resultierende und restliche Märklin-Kaufpreissumme in Höhe von rund 15.000.000 Euro so kurz vor der Insolvenz Ende 2008 noch ausbezahlt werden konnte. Die insolvente Firma Märklin soll es nicht gewesen sein. Unklar blieb daher, wie die "Adler Toy" mit ihrem Geschäftsführer Menrad soviel Geld bekommen konnte. Die LBBW habe Auskunft geben können, da die Bank "Märklin" Kredite gewährte, und sie führte die Konten. Dubios auch das Geschäftsgebaren mit einem MHI-Werbekostenzuschuß. Für 2008 hatte Märklin seinen vereinbarten MHI-Werbekostenzuschuß in Höhe der von den beteiligten Händlern zuvor in gleicher Höhe gemeinsam eingebrachten Beiträge noch nicht bezahlt. Die Händler zahlten, aber Märklin nicht! Der Geldverwalter war Karlheinz Menrad, Göppingen. In etwa 1.000.000 Euro, gezahlt vom MHI-Geldverwalter, und zuletzt der Firma Märklin als Darlehen zur Verfügung gestellt worden, soll weg sein. Seltsam auch, dass sich Sammlungen davon machten. In Märklin-unabhängigen Museumsverein sollen berühmte und zudem zahlreiche Modellbahn-Exponate im einem Gesamtwert von mehreren Millionen Euro hinein gewandert sein, in der Hoffnung, dass diese bei der Insolvenz nicht unter den Hammer kommen. Die Märklin-unabhängige und nicht insolvente "Spielwaren-Vertriebs-GmbH" soll dies so "sicher gestellt" haben. Wie schon angeklungen, gab es Berater, und hier versickerte auch das Geld. "Beraterhonorar" soll Frau S.H., die Nichte von Karlheinz Menrad, bekommen haben, die zuvor bis 2007 als angestellte "Büroparty"-Anlaufstelle in Menrads Vorzimmer für die meisten der "zwölf Verschworenen" gedient haben soll. Von "Beraten" sei nicht viel gesehen worden. Kenntnisse von diesem Gebaren könnte auch "Mary" gehabt haben, die Sekretärin für Mr. Hink von Kingsbridge war. Hink war als Aufpasser (Berater) zu Märklin gesendet worden, um "Rob" Robert Calhoun, einem nur Englisch sprechenden Amerikaner, zu Seite zu stehen. Calhoun, der bei Märklin "für Märklin" tätig war und hauptsächlich als "Verbindungsoffizier" für Herrn Menrad war, und die diversen Märklin-Geschäftsführer beriet, soll auch bei der "Adler Toy-Beteiligungs-GmbH" angestellt gewesen sein, die auch Muttergesellschaften beispielsweise in Luxemburg unterhalten haben soll.
AlixPartners, wo der Berater Dr. Ulrich Wlecke für Märklin tätig war, war zum Zeitpunkt der Insolvenz zeitweise nicht auffindbar. Zur Erinnerung: Im Jahr 2007 war Ulrich Wlecke, Sprecher der Geschäftsführung, und dann Märklin-Interims-Geschäftsführer.
Alles in allem eine sehr seltsame Geschichte ... , ... wieso meldete sich Wlecke nicht mal beim Insolvenzverwalter ... , ... Wlecke kann dort sicherlich einiges als Berater loswerden ... ... als Berater mit Plone
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[url=http://pressemitteilung.ws/node/149018]Pressemitteilung WebService am 27.02.2008:[/url]
Beim insolventen Modellbahnbauer Märklin hatte auch Personalchef Thomas Roth und Exportchef Gerd Uhlmann ihren Hut zu nehmen. Offen waren die Vollständigkeit der Gründe. Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft hatte gegen leitende Märklin-Angestellte wegen des Verdachts auf Untreue Ermittlungen aufgenommen.
Gruss
Tom


