Polizei Frankfurt

In diesen Firmen wird gemobbt. Ich hoffe ich muss nun kein Backup einspielen!

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Polizei Frankfurt

Beitragvon Tom » Sa, 06 Feb 2010 6:05 +0000

Was war in Hessen los ? Erst wurden Steuerfahnder gemobbt und auch mittels offensichtlicher psychiatrischer Falschguten in den Ruhestand versetzt. Die Verfolgung von Steuerhinterziehern und deren Günstlingen wurde so schwer beeinträchtigt.
Nunmehr erhoben auch Frankfurter Polizeibeamte schwere Vorwürfe wegen Mobbings. Auch Polizisten sollen mit ähnlichen Gutachten für dienstunfähig erklärt worden sein.
Die Staatsanwaltschaft Wiesbaden nahm entsprechende Ermittlungen gegen zwei leitende Polizeiärzte und einen psychiatrischen Gutachter auf.
Mobbing-Vorwürfe gegen Vorgesetzte bei der Frankfurter waren nicht neu.
Der Verdacht des Mobbings gegen Polizisten gipfelte in einer Aussage des Rechtsanwaltes Peter Hartherz aus dem südhessischen Hammersbach. Sein Bruder - ein Kriminaloberkommissar - hatte sich nach einer vier Jahre dauernden beruflichen Leidensgeschichte in seinem Dienstzimmer erschossen. Es wurde ein Abschiedsbrief gefunden, und die Gründe des Freitodes seien rein privater Natur gewesen.
Er soll ein engagierter Beamter gewesen sein, dem seine Arbeit zunächst immer Spaß gemacht habe. Nach der Festnahme eines Straftäters im Frankfurter Bahnhofsviertel sei er wegen Körperverletzung angezeigt worden. Zu Unrecht, wie sich herausstellte. Das stellte das Frankfurter Landgericht allerdings erst sechs Jahre später fest, was auf die formaljuristische und sachliche Bearbeitung, sowie auf die Wartezeit von Fristen zurückzuführen gewesen sei . Zwischenzeitlich soll der Beamte, so sein Bruder Peter Hartherz, zunächst suspendiert und dann in den Kriminaldauerdienst versetzt worden sein.
Auch nach dem Freispruch durch das Gericht soll noch fast ein Jahr vergangen sein, bis das Disziplinarverfahren offiziell beendet wurde. Nie soll es eine Entschuldigung gegeben haben. An dieser „unmenschlichen Behandlung“ sei der Beamte zerbrochen, so Hartherz.
Der Rechtsanwalt erklärte weiter, allein er habe in den vergangenen zehn Jahren fast 25 Polizisten juristisch beraten, die sich gemobbt gefühlt hätten. Sie hätten sich wegen ungewollter Versetzung sowie vermeintlich unberechtigten Vorwürfen und Disziplinarverfahren an ihn gewandt.
Innenminister Volker Bouffier (CDU) und Landespolizeipräsident Norbert Nedela hatten bereits im Januar 2010 erklärt, es gebe kein systematisches Mobbing von Polizisten. Bouffier nannte entsprechende Vorwürfe „Unsinn“.

Quelle am 01.02.2010:
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http://www.hna.de/nachrichten/hessen/anwalt-freitod-nach-mobbing-613425.html

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Polizei Hessen u. Frankfurt

Beitragvon Tom » Mo, 29 Mär 2010 3:15 +0000

Frankfurter Rundschau online am 18.03.2010:

Erst berichteten Beamte über Mobbing-Fälle bei der Polizei, jetzt wandten sich ehemalige Führungskräfte der Polizei an Innenminister Volker Bouffier und erhoben schwere Vorwürfe gegen die zu diesem Zeitpunkt amtierende Chefin des Landeskriminalamtes (LKA) und frühere Frankfurter Polizeivizepräsidentin Sabine Thurau. Rechtsradikale seien die Mobber.
Ein Betroffener, der auspackte: Der ehemalige Leiter der Fahndung beim Polizeipräsidium Frankfurt am Main.
Es habe sich innerhalb der Polizei ein System des Denunziantentums herausgebildet, so die ehemals leitenden Beamten am 19.01.2010 in ihrem Brief an Bouffier. Bestimmte Beamte würden bei Thurau vorstellig, um andere Polizisten anzuschwärzen. "Viele dieser Anschuldigungen beruthen auf Gerüchten, Hörensagen, Flurfunk und bewussten Lügen", so die Polizeibeamten. Behauptungen sollen ungeprüft zu den Akten genommen worden sein, Akteneinsicht sollen den Beschuldigten verweigert worden sein. Die Betroffenen sollen ausgegrenzt und im Kollegenkreis diffamiert worden, so die Schilderungen der Beamten, gegen die selbst Disziplinarmaßnahmen eingeleitet worden sind. Die Denunzianten dagegen sollen zunächst zum Hessischen Landeskriminalamt und dort zum Staatsschutz versetzt worden seien. Ein Denunziant soll als Ausbilder zur Hessischen Polizeischule versetzt worden sein und dort sei auch noch befördert worden . Dieser Beamte sei momentan dazu ausersehen, im Namen des Landes Hessen Polizisten in Afghanistan auszubilden.

Der ehemalige Leiter der Fahndung beim Polizeipräsidium Frankfurt am Main sah sich als Opfer des Denunziantensystems bei der Polizei.
er Beamte im Rang eines Ersten Kriminalhauptkommissars wurde in der Vergangenheit verdächtigt, diverse dienstrechtliche wie strafrechtliche Verstöße begangen zu haben und war deshalb im März 2006 plötzlich vom Dienst suspendiert worden. Doch die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft haben keinen einzigen Nachweis strafrechtlich relevanter Verfehlungen ergeben. Alle Ermittlungen gegen den Beamten wurden eingestellt - trotzdem wurde er jahrelang vom Dienst suspendiert und bis heute nicht rehabilitiert, obwohl die Staatsanwaltschaft alle Vorwürfe geprüft hatte.
So wurde dem Beamten zur Last gelegt, ohne dienstliche Begründung Dienstfahrzeuge für private Zwecke benutzt zu haben. Die Staatsanwaltschaft überprüfte 118 Fälle - immer gab es einen dienstlichen Zweck.
Ferner soll der Beamte sich tatsächlich nicht geleistete Überstunden gutgeschrieben haben. Die Staatsanwaltschaft überprüfte einen Zeitraum von zwei Jahren, ohne dass ein Tatnachweis gefunden wurde.
Außerdem soll der Polizeibeamte dienstliche Zugangsberechtigungen benutzt haben, um damit privat Fußballspiele in der Commerzbank-Arena zu besuchen. Die Ermittlungen haben jedoch ergeben, dass der Beamte von seinen Vorgesetzten den Auftrag erhalten hatte, sich mit den Gegebenheiten vertraut zu machen. Er hielt sich dienstlich im Stadion auf.

Siehe auch die Internet-Infos Herrn POK a.D. Dirk Lauer unter:
dirklauer.de

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