Polizei München: Mobbing, Saufgelage und Indiskretionen

In diesen Firmen wird gemobbt. Ich hoffe ich muss nun kein Backup einspielen!

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Polizei München: Mobbing, Saufgelage und Indiskretionen

Beitragvon Tom » Di, 15 Dez 2009 5:36 +0000

Karl Hilz, Personalrat bei der Münchner Polizei, wurde wegen "grober Pflichtverletzung" von seinem Amt ausgeschlossen worden. Das Verwaltungsgericht sah es als erwiesen an, dass der Vertreter der Gemeinsamen Liste Ballungsraum (GLB) Interna aus seiner Tätigkeit als Personalrat an den Polizeipräsidenten weitergegeben habe. Da das Vertrauensverhältnis zum restlichen Personalrat nun zerrüttet sei, so die Vorsitzende Richterin, werde Hilz mit sofortiger Wirkung seines Amtes enthoben. Hilz war Anfang des Jahres zusammen mit einem weiteren GLB-Vertreter zu einem Gespräch bei Polizeipräsident Wilhelm Schmidbauer geladen. Man redete unter anderem über die laufenden Disziplinarverfahren in der Reiterstaffel (SZ berichtete) und über Verfehlungen auf höheren Ebenen. Schmidbauer soll erklärt haben, dass er dazu nähere Unterlagen benötige. Diese lieferten Hilz sowie eine GLB-Kollegin. Diese Papiere habe er ohne sein Personalrats-Wissen verfasst, sagte Hilz. Das Gericht sah das anders. Der Personalrat der Münchner Polizei werde nun eine Sondersitzung anberaumen, um auch über den Ausschluss der zweiten GLB-Kollegin zu beraten, kündigte der Personalratsvorsitzende Arno Schindler an.
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Quelle vom 10.12.2009:
http://www.sueddeutsche.de/d5338M/3184805/Polizei-Personalrat-muss-Amt-aufgeben.html


Pikant dabei …
Das Ex-Personalrat-Mitglied Karl Hilz habe sich „persönlich - vertraulich“ an Polizeipräsident Wilhelm Schmidbauer gewendet, um Missstände aufzuzeigen. Dabei ging es auch um so genanntes „Bossing“ eines Polizeidirektors, der unter anderem für die Reiterstaffel in Riem zuständig ist. Im Polizeireitstall gehe es drunter und drüber, einer der Bosse betrachte ein Polizeipferd als Privatbesitz. In der Dienststelle habe es wilde Sauf-orgien gegeben. Und und und. Auch Schmidbauer wandte sich an den Personalrats-Vorsitzenden Arno Schindler. Die Indiskretion gegenüber dem Präsidenten nahm im Zeugenstand die Personalrätin Cornelia B. (51) auf ihre Kappe. Sie habe Schmidbauer informiert und dabei auch ein Schreiben von Hilz beigelegt.
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Quelle vom 09.12.2009
http://www.merkur-online.de/nachrichten/muenchen/polizeipraesidium-fliegen-fetzen-meta-553511.html



Gruß
Tom
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