Saarbahn GmbH

In diesen Firmen wird gemobbt. Ich hoffe ich muss nun kein Backup einspielen!

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Beitragvon Tom » Sa, 21 Feb 2009 2:06 +0000

Tageszeitung (TAZ) online am 13.02.2009:

Nach einer anonymen Anzeige gegen den Chef der Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft Saarbrücken Peter Edlinger (CDU) nahm die Staatsanwaltschaft Saarbrücken ein Ermittlungsverfahren gegen den Topmanager auf, da er die beiden beiden Funktionäre der GDL in irgend einer Weise zur Falschdarstellung bewegt haben könnte.
Die komplizierte Angelegenheit fand Anklang vor dem Arbeitsgericht in Saarbrücken.
Die Geschäftsführung betrieb zudem die [url=http://wiki.mobbing-gegner.de/Arbeitsrecht/K%C3%BCndigung:2kpwlriw]fristlose Kündigung[/url:2kpwlriw] der Betriebsräte - ein Veto der Arbeitnehmervertretung verhinderte diese allerdings.
Der plötzliche Widerruf der Zeugen der Geschäftsführung dürfte dem Prozess eine neue Wendung geben.
Was war geschehen ?
Anfang Juni 2008 unterzeichneten 220 Bus- und Bahnfahrern der Saarbahn GmbH Eintrittserklärungen in die Partei Die Linke (Saar).
Der Coup hatte ein Nachspiel.
Kurz nach dem Masseneintritt tauchte ein böser Verdacht auf.
Die Geschäftsführung beschuldigte führende Betriebsräte, Kollegen zum Wechsel gedrängt zu haben.
Passenderweise meldeten sich mehrere Mitarbeiter der Saarbahn GmbH im September 2008 mit konkreten Vorwürfen zu Wort:
Harald Werle, der lokale Chef der Lokführergewerkschaft GDL, sagte etwa laut Medienberichten, "dass Jung uns gesagt hat, wenn wir nicht in die Linke eintreten, werden wir im Betriebsrat nichts mehr zu lachen haben".
Winfried Jung war zu diesem Zeitpunkt der Chef des Betriebsrats der Saarbahn.
Zwei andere Beschäftigte des Unternehmens wollten damals von Jung und seinen Leuten gleichfalls unter Druck gesetzt worden sein:
Sie hätten "Angst um Leib und Leben" gehabt, zitierten Zeitungen damals den Anwalt der Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft Saarbrücken (VVS), der Muttergesellschaft der Saarbahn.
Anfang Januar/Februar 2009 nahmen die Ankläger die Vorwürfe zurück.
In einem offenen Brief an die Belegschaft widerrifen GDL-Mann Werle und ein anderer Mitarbeiter ihre Aussagen.
Sie seien von Geschäftsführer Peter Edlinger (CDU) dazu "animiert" worden, Jung und anderen Betriebsräte in Sachen Massenwechsel zur Linken zu belasten.
Alle Vorwürfe seien "frei erfunden" gewesen.

Werle, der plötzlich Lügen eingestand, hat eine nicht unbedingt vertrauenerweckende Vergangenheit:
Er trat einst als Bundestagskandidat für die bad word DVU an.

Auch ein weiterer angeblicher Skandal um die zur Linken gewechselten Betriebsräte erweist sich als Luftnummer:
Jung und andere Betriebsräte hätten die Kosten für eine private Feier als Betriebsratssitzung abgerechnet und auf dem Betriebsgelände illegal für die Linke geworben.
Das behauptete jedenfalls die VVS-Geschäftsführung.
Dabei sei es um ein Fotoshooting mit Rolf Linsler, dem Landeschef der Linken, für das Handelsblatt gegangen: Linsler mit Lok und Proletariat als Background.
Der Exsozialdemokrat und Ver.di-Chef des Saarlandes nannte die Vorwürfe "Quatsch".
Die Aufnahme sei nicht auf dem Betriebsgelände gemacht worden; und auch nicht während der Arbeitszeit der Betriebsräte, sagte Linsler.


Anmerkung:
Ich meine, Bulling, Korruption, und Arbeitsschutz muss Wahlkampfthema werden.
Wählt nicht die CDU, SPD, die Bauernpartei CSU, oder die FDP, denn diese Parteien, deren Lobbyisten, deren Beziehungsgeflechte bis in Wirtschaft und Justiz, sind es im Grunde Schuld, weil sie zu wenig gegen die Missstände taten, so dass solche Fälle möglich werden konnten.


Gruss
Tom
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