Anfang August 2008 hatte Doppstadt neun Arbeitnehmern wegen "Arbeitszeitbetrugs" gekündigt. Dabei hatte das Unternehmen Detektive eingesetzt.
Der amtierende Betriebsrat soll seit Monaten Zielscheibe der Kritik seitens der Unternehmensleitung und der Initiative Pro Doppstadt sein.
Zwei Anträge auf Amtsenthebung sollen beim Arbeitsgericht Magdeburg eingereicht worden sein. Nicht betroffen von der fristlosen Kündigung sind die beiden Betriebsratsmitglieder, die nicht am Anhörungsverfahren teilgenommen hatten. Es folgte die zweite Kündigungswelle ! Fristlose Kündigung !
Betroffen: weitere sieben Mitarbeiter , incl. Mitglieder des Betriebsrats
Die betroffenen Mitarbeiter hatten im Rahmen einer gesetzlich vorgeschriebenen Anhörung zu Vorwürfen gegen zuvor bereits fristlos gekündigte neun Arbeitnehmer Stellung genommen und dort das Vorgehen der Firmenleitung als "aktives Mobbing" und "initiiert" bezeichnet. Dies wurde von der Unternehmensleitung in einer Pressemitteilung als "Beleidigung" und "Verunglimpfung" gewertet. Den Mitarbeitern wurde Hausverbot erteilt. Für ihre Betriebsratstätigkeit erhielten sie eine Ausnahmegenehmigung, die ihnen das Betreten des Firmengeländes erlaubt.
Gruss
Tom

