Versicherungskonzern R+V bei Wiesbaden

In diesen Firmen wird gemobbt. Ich hoffe ich muss nun kein Backup einspielen!

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Versicherungskonzern R+V bei Wiesbaden

Beitragvon Tom » Do, 31 Jan 2008 11:33 +0000

Wie pr-inside.de am 31.01.2008 online bekannt gab, gab eine im Außendienst tätigen deutsche Versicherungsbetreuerin, die Germanistik studiert hat und türkischer Herkunft ist, eine Klage beim Arbeitsgericht Wiesbaden ein.
Die Klageeingabe richtete sich gegen Ihren Arbeitgeber, den Versicherungskonzern R+V . Das Arbeitsgericht Wiesbaden lag die bisher höchste Schadensersatzforderung von 500.000 Euro wegen Geschlechtsdiskriminierung und Diskriminierung wegen ethnischer Herkunft in Deutschland als zu verhandelnder Punkt dar. Die Grundlage soll das im August 2006 mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Kraft getretene Diskriminierungsverbot in Deutschland sein.

Zudem:
Das AGG (§ 15 Abs.2) , sowie die diesem Zusammenhang zugrunde liegende EU-Gleichbehandlungsrichtlinie, sollte eine rechtliche Rolle gewinnen.
Bereits mit Urteil vom 22.04.1997 (Az.: C 180/95) hat der Europäische Gerichtshof zur Gewährleistung eines tatsächlich wirksamen Rechtsschutzes eine Entschädigung

Nachdem die Außendienstmitarbeiterin Ihren Chef schriftlich über ihre Schwangerschaft informiert hatte, kam zunächst keine Reaktion, dann aber wurde Sie um ein Gespräch gebeten, in dem Sie auf Nachfrage bekundete, dass sie eventuell nach dem Mutterschutz auch Elternzeit beanspruchen möchte, was sie später aber wegen ihres kranken Mannes, der die Kinder betreut, anders entschieden hat. Bereits am letzten Tag vor Beginn der Mutterschutzzeit wurde ihr - nicht etwa der Vertreter - sondern der "Nachfolger" vorgestellt. Nach der Mutterschutzzeit erhielt sie das für ihre Tätigkeit notwendige und zwischenzeitlich gesperrte Computer-Passwort nicht mehr. Vielmehr drängte sie ihr Chef dazu, Elternzeit zu nehmen und gab ihr nach Ablehnung einen neuen Bezirk, in dem sie deutlich weniger Provision verdienen kann.


Es wurden weitere Fälle bekannt, und damit wurde klar, die R + V hatte zumindestens versucht weitere Mitarbeiterinnen und Mirarbeiter aus dem Unternehmen zu drängen.

Frankfurter Rundschau online am 18.02.2008:

"Mobbing und Diskriminierung sind häufige Methoden, um unliebsame Mitarbeiter loszuwerden", sagte AGG-Experte Alenfelder. Seit dem Bekanntwerden des Fall Eisele-Gaffaroglus hätten sich einige ehemalige und derzeitige Angestellte des R+V-Konzerns bei ihm gemeldet und ähnliche Fälle geschildert.

Gruss
Tom
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Re: Versicherungskonzern R+V bei Wiesbaden

Beitragvon macdet » Sa, 02 Feb 2008 9:18 +0000

Heute ist der Gütetermin. Bin bereits gespannt :)

Filmtipp im Blog

Sule Eisele - Mobbing war gestern heute ist AGG
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macdet
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