Hartz-IV-Klagen 2007 bundesweit um 12 600 auf 45 500 gestiegen, Klagen in Städten und Kreise nicht i

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Hartz-IV-Klagen 2007 bundesweit um 12 600 auf 45 500 gestiegen, Klagen in Städten und Kreise nicht i

Beitragvon Tom » Do, 04 Okt 2007 5:46 +0000

Hallo !

Erst werden die Menschen auch mittels Mobbing in die Arbeitslosigkeit getrieben, dann in Hartz-IV abgedrängt, und dann muss um HartzIV geklagt werden.
Was sind das für Zustände ?
Zudem seien Städte und Gemeiden für HartzIV-Empfänger zuständig, die aber nicht in Langzeitbeschäftigungsverhältnisse gebracht werden können, sondern ständig in HartzIV zurückfallen, und um HartzIV klagen müssen.
Und offensichtlich werden die HartzIV-Empfänger seitens der HartzIV-Ämter mit blödsinigen Begründungen um HartzIV gebracht.

Das ist Bürokratieschwachsinn zum Quadrat.

Wie wär es denn, wenn die HartzIV-Empfänger eine Langzeitbeschäftigung bekommen würden ?
Wär doch besser !

Die Financial Times Deutschland gab am 02.10.2007 online bekannt, dass immer mehr Menschen auf höhere Hartz-IV-Leistungen klagen müssten.
In der ersten Hälfte 2007 sei die Zahl der Prozesse bundesweit um 12 600 auf 45 500 gestiegen, berichtete die Bundesagentur für Arbeit (BA) am 02.10.2007.
Das seien fast 38 Prozent mehr als vor zwölf Monaten.
Nicht enthalten seien in der Statistik Klagen in Städten und Kreise, die sich in Eigenregie um Langzeitarbeitslose kümmern (würden ?).
Der Anstieg der Klagen sei keineswegs ungewöhnlich.
Es ergäben sich bei der neuen Gesetzeslage zu HartzIV (wann wurde das noch eingeführt ?) noch viele Auslegungsfragen, die erst mit der Rechtsprechung zu klären seien.
Der Präsident des Landessozialgerichtes Nordrhein-Westfalen, Jürgen Brand, sah bei Hartz IV geradezu eine Prozessflut.
In seinem Zuständigkeitsbereich seien etwa vier Mal so viele Klagen eingereicht wie erwartet.
Nach Angaben von Hessens oberstem Sozialrichter Harald Klein seien die Erfolgsaussichten für die Kläger "ungewöhnlich hoch".
Zeitweise habe jedes zweite Verfahren mit einem Erfolg für die Kläger geendet.


Gruss
Tom
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Beitragvon Clara » Di, 09 Okt 2007 2:58 +0000

Tja, hätte man nicht an den Kosten für die Sachbearbeiter gespart (offensichtlich werden ja Arbeitslose in Schnellkursen geschult und dann auf komplizierte Hartz IV-Anträge losgelassen), dann hätte sich vielleicht so mancher Steuer-Euro Aufwand für die Klagen erübrigt.
Fragt sich nur wo da die Ersparnis ist? Oder ist es vielleicht nur ein anderes Geldtöpfchen das da dann belastet wird?

Gruß!
clarabella
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