Mehr als 26.000 Deutsche meldeten im ersten Quartal 2007 die private Pleite an

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Mehr als 26.000 Deutsche meldeten im ersten Quartal 2007 die private Pleite an

Beitragvon Tom » Mo, 11 Jun 2007 7:27 +0000

Hallo !


Die Zahl der Privatinsolvenzen stieg von Januar bis März auf 26.447 und lag damit um 21,7 Prozent höher als vor einem Jahr, so das Statistische Bundesamt.
Das ist der höchste Stand seit Einführung der Verbraucherinsolvenz 1999, mit der sich Privatpersonen innerhalb von sechs Jahren entschulden können.
Der hohe Anstieg erkläre sich laut Statistischem Bundesamt durch einen Rückstau bei den Schuldnerberatungen.
Seit einer Vereinfachung der Privatinsolvenz Ende 2001 wollten viele Privatleute ihre Schulden auf diese Weise tilgen.
Die Behörde rechnete deshalb weiterhin mit deutlichen Zuwachsraten.

Erfreulich, dass es wegen der guten Konjunktur erneut weniger Firmenpleiten gab.
Im März 2007 meldeten 2580 Betriebe Insolvenz an, das waren fast 16 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

Dagegen mussten fast 9300 Verbraucher ihre Überschuldung eingestehen, gut 16 Prozent mehr als im März 2006.
Quelle:
Die Welt online am 08.06.2007


DIE ZEIT ergänzte am 30.08.2007, dass die Zahl der neu eröffneten Entschuldungsverfahren stetig stieg, seit die Privatinsolvenz 1999 ermöglicht wurde.
Allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres meldeten 51.600 Personen Insolvenz an – rund 18 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Wie die Wirtschaftsauskunftei Creditreform aus Neuss berichtete, gab es bis Ende Juni dreieinhalbmal mehr Verbraucherinsolvenzen als solche von Unternehmen.
Besonders stark sei der Zuwachs in Ostdeutschland gewesen.
Wie viele überschuldet sind und somit Kandidaten für eine Privatinsolvenz, lässt sich nur grob schätzen.
"Zwischen 4,5 und zehn Millionen Haushalte sollen betroffen sein, und es scheint ein Wettstreit darum entbrannt zu sein, wer die höchsten Zahlen bietet", berichtete das Institut für Finanzdienstleistungen.
Quelle:
DIE ZEIT online am 30.08.2007



Anmerkung:
Firmen betrieben Lohndumping.
Das wirkte sich ebenfalls auf die Kreditrückzahlungen aus, und somit auf die Privatpleiten.

Heuschrecken betrieben "Rendite durch Rausschmeissen", ohne das Arbeitslose wieder eingestellt wurden, und wenn, dann nur zu Lohndumping-Preisen.
Die Heuschrecken führten die "Umgestaltung der Deutschland AG" durch, dass hatte zahlreiche Firmenpleiten zur Folge, was zu mehr Arbeitslosigkeit, und zu mehr dauerhaften HartzIV-Empfängern führte.
Der wirtschaftliche Schaden war nicht mehr bezifferbar.
Zudem heuerten die Heuschrecken skrupellose und sadistisch veranlagte Mobber als Verrichtungsgehilfen und Erfüllungsgehilfen an, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Betrieb zu mobben.
Die Betroffenen verendeten zum grossen Teil in HartzIV, und auch in der Dauerniedrigrente.
In Einzelfällen gab es auch Selbstmord.
Das wirkte sich auch auf die Kreditrückzahlungen aus, und somit auf die Privatpleiten.

Korrupties betrieben Stellenkorruption und sie richteten mit der Korruption empfindlichen volkswirtschaftlichen Schaden an.
Das führte auch zu wirtschaftlichem Schaden in den Betrieben, was wieder mehr Dauerarbeitslosigkeit zur Folge hatte.
Das hatte auch Auswirkungen auf die Kreditrückzahlungen, und somit auf die Privatpleiten.

Wer diese Entwicklung hätte stoppen wollen, der hätte den Korrupties, den Heuschrecken, und den skrupellosen und sadistisch veranlagten Mobbern sehr frühzeitig das Handwerk legen müssen.
Der Gesetzgeber hielt sich hier an entscheidenden Punkten raus.
Das hatte auch Auswirkungen auf die Kreditrückzahlungen, und somit auf die Privatpleiten.


Gruss
Tom
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