Porsche - Wendelin Wiedekings Wundergage - Börsen Blasen

Firmen wie Siemens, Volkwagen, Opel etc. wo bereits Betriebsräte gekauft worden sind!

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Porsche - Wendelin Wiedekings Wundergage - Börsen Blasen

Beitragvon Enibas » Sa, 22 Dez 2007 11:29 +0000

Wendelin Wiedekings Wundergage

Die Managergagen beherrschen die Schlagzeilen. Landauf landab. Die Vorstandsvergütungen in deutschen Aktiengesellschaften haben abgehoben, schießen raketengleich in den Einkommenshimmel. Seit kurzem sticht bei diesem Gagenfeuerwerk ein Manager ganz besonders hervor - Porsche-Chef Wendelin Wiedeking. Er ist der neue Shooting-Star in der nach oben hin offenen Gagen-Skala. Für 2007 erhält er 60 Mio. Euro. Soviel wie 1000 Porsche-Werker. Kein noch so wohlhabender Mittelständler würde sich aus seinem Unternehmen derart unverschämt bedienen. Doch woher kommt das viele Geld? Hat Wiedeking bei Porsche den Dukaten-Esel gefunden?

Als er in Zuffenhausen antrat, stand Porsche kurz vor der Pleite. Fast zeitgleich übernahm ein gewisser Ferdinand Piech das Ruder bei VW. Er brachte das ihm anvertraute Unternehmen sogleich auf Porsche-Kurs. "Der VW-Konzern ist für Porsche von entscheidender Bedeutung," schrieb BUSINESSNEWS am 14. Februar 2007 "weil der Sportwagenbauer Ressourcen der Wolfsburger in den Bereichen Produktion und Entwicklung nutzt. Der Aufstieg Porsches, von einem Unternehmen am Rand des Bankrotts zum profitabelsten Autohersteller der Welt, wäre ohne den Rückgriff auf VW-Ressourcen undenkbar gewesen". Bis zum letzten Jahr verschleierte VW seine intime Verbindung zu Porsche sogar im Geschäftsbericht. Das allein wäre schon schlimm genug. Es ist aber nur die halbe Wahrheit. Kaum bei VW am Ruder, umgab sich Piech mit Lakaien und Ja-Sagern. Die stimmten Piechs Porsche-Plänen servil zu. Im Nu waren weitere wichtige Vertriebslizenzen im Osten in der Hand der Piech/Porsche-Familie. Wem der Kurs des Porsche-Eigners nicht passte, wurde gefeuert. Gnadenlos. Fachliche Qualifikation spielte keine Rolle bei VW. Kadavergehorsam war angesagt. Sogar Auto-Professor Seiffert wurde entsorgt.

Der Aufstieg Porsches vom Rand des Bankrotts mit Rückgriff auf VW-Ressourcen erfuhr mit dem Cayenne-Projekt seine finale Krönung. Piech ließ den Geländewagen Touareg entwickeln. Porsche wurde Projektpartner. Nicht etwa die Konzerntochter Audi. Der Cayenne entstand auf der Touareg-Plattform. Sogar die Türen sind austauschbar. Damit öffnete Piech der Sportwagenschmiede seiner Familie ein völlig neues Marktsegment. VW bestritt das Gros der Entwicklungskosten. VW stellt auch die Fabrik. Das schont den Geldbeutel der Porsches und der Piechs ganz ungemein. Der Cayenne läuft in Bratislava mit dem Touareg vom Band, wie die FAZ schrieb. Das stimmt indes nicht ganz. Am Bandende lässt man Motor und Räder weg. Damit wird "eine Rohkarosse vorgetäuscht", so der Werksvorstand. Dessen Parole: "Vier Schrauben und der Porsche ist fertig." Motor und Räder montiert Wiedeking in seiner Tarnfabrik in Leipzig. So wird aus "Fake in Slovakia" "Made in Germany". Die slowakischen VW-Werker bekommen 1/6 der Löhne ihrer Wolfsburger Kollegen. An einem Top-Modell Turbo S verdienen die Piechs und die Porsches VW-Angaben zufolge bis zu 50.000 Euro. In seinem Buch "Anders ist besser" kritisiert Wiedeking genau diese "krude Profitmaximierung" von "Sozial-Rambos" insbesondere im Osten. Über den Cayenne wurden Konkurrent Porsche Milliarden zugeschoben, statt sie im Konzern bei Audi zu heben. Mit diesen Milliarden von VW finanzierte Porsche den Einstieg bei VW. Die Heuschrecken, mit denen man die Öffentlichkeit narrte, saßen in Zuffenhausen. "Wir wollten einfach unser in den vergangenen Jahren so erfolgreiches Geschäftsmodell absichern", gesteht Wendelin Wiedeking in seinem Buch. Das ist zumindest ehrlich.

Das Cayenne-Projekt - gegen die Interessen von VW gerichtet - war eine Auslandsinvestition. Für die brauchte Piech den Betriebsrat. "Ohne IG Metall und Zustimmung des Betriebsrates gibt es keinen Pfennig außerhalb der deutschen Grenzen", begründete Dr. Schuster gegenüber dem LKA die Bordellzahlungen über das Konto 1860. Das hatte VW-Revisionschef Reinecke zum kriminellen Freiraum erklärt. Reinecke unterstand direkt den VW-Chefs Piech und Pischetsrieder. Piech war zudem das einzige Organ bei VW, das von den Betrugsvorgängen über seine Familienfirma persönlich profitierte. Die FAZ formulierte es messerscharf: "Wann hat man Vergleichbares erlebt? Dass ein angestellter Manager - nichts anderes war Piech in seinen aktiven VW-Jahren - einen Weltkonzern Zug um Zug unter die Kontrolle seiner Familie bringt".

Wendelin Wiedekings Wundergage entpuppt sich somit als Teil dieser Milliarden-Beute zu Lasten der 325.000 VW-Werker und Tausender Aktionäre. Die Justiz verharrt derweil im Tiefschlaf.

Quelle: "flegel-g.de/insiderwissen-77.html" PS: gibt es bei Porsche Gebrauchtwagen????
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Beitragvon Malte » Do, 27 Dez 2007 10:48 +0000

Ich habe jetzt nicht alles gelesen weil es mir zu weit hergeholt war.

Wieso sollte Porsche 3 Milliarden Euro in VW pumpen wenn sie den Konzern nur ausschlachten wollen? Dann hätten sie von dem Geld auch ein eigenes Werk bauen können. Ich denke, dass das Engagement von Porsche bei VW eher löblich hervorgehoben werden sollte. Sonst wären die Aktion vielleicht an richtig Heuschrecken gegangen und das wäre für die 340.000 VW Mitarbeiter sicher wesentlich schlimmer gewesen.
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Schmierte IG Metall jahrelang den Porsche-Vorstand ?

Beitragvon Tom » Mo, 31 Mär 2008 3:17 +0000

Tatort: IG Metall , Porsche-Vorstand , ... hatten wir schon bei VW und SIEMENS, und so ...

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[url=http://www.taz.de/1/wahrheit/artikel/1/bosse-im-blaumann/?src=AR&cHash=623dac6840]TAZ online am 29.03.2008:[/url]


Neuer Skandal in der deutschen Wirtschaft:
Die IG Metall soll jahrelang den Porsche-Vorstand geschmiert haben

Die Industriegewerkschaft Metall soll den Vorstand des Porsche-Konzerns offenbar über Jahre hinweg alimentiert haben. Bei einer Steuerprüfung in der Frankfurter Gewerkschaftszentrale sollen die Prüfer Belege für Zahlungen in Millionenhöhe gefunden haben, die ohne jeden Umweg an den bekannten Zuffenhausener Sportwagenhersteller gingen.

Auffällig hierbei: Während der letzten Tarifrunde hatte Porsche eine völlig andere Haltung eingenommen als alle anderen Mitglieder des Arbeitgeberverbands. Konzernvertreter hatten zum Beispiel zum "aufrichtigen Dialog mit den Arbeitnehmern" aufgerufen, wollten Überstunden mit einem 150-prozentigen Aufschlag belohnen, forderten sogar Ruheräume mit Meditationsmusik und Gratiskekse für alle Beschäftigten

Anmerkung:
Mobbing, Korruption, und Arbeitsschutz muss Wahlkampfthema werden.

Gruss
Tom
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