FALL 1: Nestbeschmutzer - Drogensüchtiger Polizist immer noch im DIENST, dank BAL und LOBBY?

Nicht nur durch die Sendung Kontraste "Dein Kollege, dein Feind: Mobbing bei der Polizei" wurde man auf das Mobbing in der Polizei aufmerksam! Der Fall der Kommissarin Bianca Müller und die neuesten Nachrichten zum Fall Herzogau spiegelt das Bild der Polizei. Wann lernt der Staat, wann lernen alle das Mobbing kein Kavaliersdelikt ist!

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FALL 1: Nestbeschmutzer - Drogensüchtiger Polizist immer noch im DIENST, dank BAL und LOBBY?

Beitragvon macdet » So, 02 Dez 2007 8:18 +0000

Jede Änhlichkeit mit lebenden, toten oder anderen Dingen ist dem Betreiber nicht bekannt.

Nur das Leben kann diese Geschichten toppen :oops:

Sagt man nicht das das Leben eh die besten schreibt :?:
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macdet
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FALL 1 Ausschnitt Mobbingratgeber "Warum lasst ihr mich nich

Beitragvon poli2 » So, 02 Dez 2007 8:24 +0000

Auch ich habe erkannt, dass alles unter einen Teppich gekehrt wird.

Man wird in diesem System nicht ernst genommen und es werden einem noch diverse Sachen unterstellt.
Kollegen, welche ihre Meinung vertreten und sich auch für andere einsetzen, individuell sind und etwas bewegen wollen, werden mürbe gerieben.

Solche Kollegen gibt es leider nur ganz wenige. Ich darf es seit einiger Zeit am eigenen Leib erfahren. Ich stecke mitten in einem Machtkampf der älteren Polizeigeneration und werde nicht ernst genommen.

Es geht um einen Vorfall in der Vergangenheit, wobei ein Kollege wegen Drogen und Handel aufgefallen war.

Ich war damals noch jung und noch nicht so lange im Polizeiberuf. Wie mit Sicherheit viele andere auch, ging ich damals zur Polizei um für Recht und Ordnung zu sorgen.

Als ich damals anfing, hatte ich ein klares und ungetrübtes Bild von der Polizei. Mein gutes Bild änderte sich jedoch schnell.

Als Polizeibeamtin ist es schließlich meine Aufgabe Straftaten zu verfolgen. Werden Straftaten in den eigene Reihen begangen ist es natürlich ein zweischneidiges Schwert.

Ich wurde damals Zeugin in diesem Verfahren und wusste mir nicht anders zu helfen und habe mich zunächst einem anderen Kollegen anvertraut.

Dieser hat den ganzen Wagen ins Rollen gebracht. Der Kollege X welcher damals diese Straftaten begangen hatte gelangte daraufhin zur Anzeige wegen DROGEN

Ich musste nur die eine Aussage machen, ein gerichtliches Verfahren hat nie stattgefunden. Und dennoch steht dieser Kollege im Polizeicomputer als STRAFTÄTER!!!

Aufgrund dessen, dass ihm beruflich auch alles versaut wurde, verfasste er die vergangenen Jahre eine "Story" über mich, welche nicht nur unwahren Tatsachen entsprach, sondern auch meinen Ruf erheblich schädigte.

Die Folge für das, dass ich nicht weggeschaut hatte wie es alle anderen machen, war Rufmord an mir. Dieser Kollege X hatte mir damals bereits schon gedroht mit den Worten " und das werde ich dir heimzahlen, ich krieg dich egal wie".Irgendwann wirst du auch auf meine Dienststelle kommen.

Damals war eine andere Führung in unserer Behörde, die genau darauf geachtet hatte mich in keinem Fall mit diesem Kollegen X zusammenarbeiten zu lassen.

Ich wurde damals geschützt ! Nun soll ich in die Höhle des Löwen gesteckt werden, d.h. ich soll künftig auf dieser Dienststelle meinen Dienst verrichten, wo dieser wahnsinnige Kollegen X arbeitet und werde zudem auch noch als Drückeberger betitelt?

ICH HABE ANGST!!!


Trotz Anwältin und einem ärztlichen Attest werden die schriftlichen Fristen nicht eingehalten. Ich habe nicht mehr viel Zeit, denn der Tag X der Umsetzung rückt immer näher.
Und das Geklüngel und Gemauschel ist unfassbar und macht ohnmächtig.

Die Verwaltungsbeamten, sowie die Gleichstellungsbeauftragte und der Personalrat stecken allesamt unter einer Decke!. Objektivität gleich NULL!

Jeder hängt sich an der Geschichte aus der Vergangenheit auf.

Es ist das gefährliche Halbwissen eines JEDEN und das kategorische Schubladenverhalten.

Die Strafe dafür, dass ich nicht weggeschaut habe und ehrlich war. Es ist unglaublich, denn all die Jahre gab ich mein Bestes.

Ich habe meinen Beruf geliebt und versuchte das Bild des „Freundes und Helfers“ auch umzusetzen. Ich habe mir niemals etwas zu Schulden kommen lassen.

Ich habe keine Drogen konsumiert, so wie es der andere Kollege getan hat und nun soll ich mit diesem rachelustigen Wahnsinnigen unter einem Dach arbeiten, der in der den letzten 4 Jahren in anderer Sache erneut straffällig geworden ist ? Ja und dieser Kollege steht im Dienste des Landes.

Für einen normalen Menschenverstand sind solche Maßnahmen nicht nachvollziehbar. Ich werde weiterhin kämpfen und mich nicht unterkriegen lassen, obwohl ich sagen muss ich stehe schon sehr an meiner Grenze und hoffe auf eine baldige Entscheidung.

Das Schlimme ist vor allem, dass meine Behörde schweigt, niemand mein Anliegen offensichtlich ernst nimmt und man mir keinerlei Hilfestellung gibt um mich vor dem Kollegen X zu schützen.
Um von seinem Drogenproblem abzulenken und sich rein zu waschen hatte er die folgende Geschichte verfasst, welche die letzten 4 Jahre die Runde machte und das bei sämtlichen Stellen.

„DIE KAMPFLESBE HAT MIR MEINE FRAU AUSGESPANNT UND AUS RACHE WEIL SIE ZU MIR ZURÜCKGEKEHRT IST HAT DIE MICH WEGEN ANABOLIKA VERPETZT“

Mit Kampflesbe beleidigte er mich. Solche erniedrigenden Worte und vor allem solche kranken Beschuldigungen gegen mich wurden von den Kollegen vermutlich schadenfroh hingenommen.

So etwas muss man sich doch erst einmal auf der Zunge zergehen lassen !

Damals war dieser Kollege X mein Praxisausbilder. Ich war gerade fertig mit der Ausbildung und sollte von ihm eingearbeitet werden.

Er hatte mich massiv angebaggert und mein eindeutiges NEIN, nie verstanden.

Er sei doch so ein toller Typ und eine „Bi-oder lesbische Trophäe“ würde ihm noch fehlen. Er wusste, dass ich in einer Beziehung war.

Er war damals weder verheiratet noch hatte er eine feste Freundin. Er nahm alles was er kriegen konnte, Hauptsache eine Frau im Bett. Sein damaliges Verhältnis , mit der er ständig Stress hatte, trug mir diese Informationen zu, dass der Kollege X Drogen konsumieren würde und sogar Handel damit betreibe.


Wie sollte man sich als Neuling in diesem Beruf verhalten wenn man solch eine Information erhält ? Ich war gerade mal 25 Jahre alt, hatte noch meine ganze berufliche Laufbahn vor mir und noch wenig Ahnung von dem knallharten Polizeialltag.

Ich wusste noch nicht wie das System bei der Polizei funktioniert, den schließlich dachte ich, dass es Aufgabe eines jeden Polizeibeamten wäre Straftaten zu verfolgen.

Sollte ich den Mund halten und meine Uniform direkt wieder ausziehen, obwohl ich so lange für meine Sterne gekämpft hatte ? Ich hatte Angst ! Man erfährt etwas und kann nicht einschätzen, was der richtige Weg ist.

Ich kenne die genaue Aktenlage und die Wahrheit.

Ich hatte mich damals zunächst einem älteren Kollegen anvertraut der diesen Wagen ins Rollen gebracht hatte. Gegen den Kollegen X wurde ermittelt. Wie zu erwarten hatte es für ihn einen positiven Ausgang. Anabolika ?

Ist dies keine schlimme Droge ? Warum stehen Personen, welche solche Verstöße begehen im Polizeicomputer ? Vielleicht doch schwerwiegende DRoge wie Kokain oder Speed?????

Die Dienstgruppe hatte sich geteilt. 50% waren auf meiner Seite, 50% gegen mich. Damals hatte mir der Kollege X gedroht: „Ich krieg dich egal wie“. Ich wurde damals von der Behörde geschützt und ernst genommen.

Damals war auch noch der alte Polizeipräsident und andere Kollegen auf den wichtigen Posten eingesetzt und haben diese Situation ernst genommen. Die Betonung liegt jedoch traurigerweise auf „damals“.

Vier Jahre hatte ich meinen Mund gehalten, das Kapitel geschlossen und meinen Dienst gemacht. In diesem Zeitpunkt war ich in einer Beziehung mit Kindern und jeder wusste darüber Bescheid.

Auch hier habe ich teilweise ein tolles Verhältnis zu meinem Vorgesetzten gehabt welcher für den einen oder anderen Notfall keinerlei Verständnis aufbringen konnte.


Ein Beispiel ist, als es einen Notfall mit Krankenhausaufenthalt gab und ich in dieser Situation für alle Beteiligten da sein mußte. I
ch befand mich zu diesem Zeitpunkt außerhalb in einem Seminar und musste dieses abbrechen. Anschließend sollte ich meinen Dienst gefälligst aufnehmen, ich sei für einen Sondereinsatz geplant.


Keinerlei Verständnis hinsichtlich der Notfallsituation, jeder andere hätte anstandslos Sonderurlaub oder einen freien Tag bekommen. Auch andere Stellen, wie ein Sachbearbeiter der Verwaltung wußten von meiner familiären Situation.

Da ging es um Versetzungspunkte und Informationen die im Sande verliefen und keiner mich mehr auf dem Laufenden hielt.

Bundesseminare mit gleichgeschlechtlichem Hintergrund an denen ich teilgenommen hatte und dafür Sonderurlaub beantragt und erhalten habe sorgten bei einem Kollegen und auch Vorgesetzen für böse Bemerkungen.. Es wurde mir mit Ablehnung begegnet, weshalb man für so ein Seminar Sonderurlaub bekomme, da dies schließlich Quatsch sei.

Man würde doch eh nichts effektives machen da Lesben und Schwule ohnehin nur wilde Orgien feiern würden. Hinweis Zeitschrift POLIZEI Beitrag vom letzten Seminar 2007. Dort steht welche „Orgien“ gefeiert wurden.

Es kamen die üblichen Vorurteile und Bemerkungen. Vor allem zeigen solche dummen Äußerungen, dass die Leute absolut gar keine Ahnung haben von dem was sie da alles raus lassen. Nun kam noch die Story des Kollegen hinzu, welche für gewisse Führungskräfte ein gefundenes Fressen war.

Von dem um was es eigentlich ging wurde systematisch abgelenkt.

Statt so ein Verhalten des Kollegen X zu verurteilen versuchte man über die Sache hinwegzuschauen und mich anzugreifen.

Es ging nicht mehr um die Drogen, sondern darum mich einzuschüchtern. Mich für meine Ehrlichkeit zu bestrafen. Von den Drogen zu einer lapidaren frei erfundenen Geschichte einer angeblichen Kampflesbe, welche eine Heterobeziehung zerstört haben soll.

Man stellte mich als „Nestbeschmutzerin“ hin, welche den armen Kollegen verpetzt hatte und nur deshalb weil er als Polizeibeamter Drogen konsumiert und damit gehandelt hatte.

Jeder Normalbürger würde für das gleiche Delikt eine Strafe bekommen, jedoch kein Polizeibeamter.

Unglaublich, was für Geschichten man über mich erzählt und vor allem sind die Kollegen und Vorgesetzten immer besser über einen informiert als der Betroffene selbst.


Solche Informationen erhalte ich aber nicht nur in den unteren Etagen, sondern auch von den oberen Etagen, da es dort doch noch Menschen gibt welche keine
Maschinen oder Duckmäuse sind und mir daher diese Infos geben. Es gibt trotz allem doch noch einige die mich mögen, mich ernst nehmen, mich verstehen können und dieses System in manchen Bereichen selber boykottieren.


Nun klage ich mit meiner Anwältin, da ich niemandem mehr trauen kann, geschweige denn ernst genommen werde.

Das Vertrauen zu meinen Vorgesetzten hatte man mutwillig zerstört. Es wurden mehrere Schreiben aufgesetzt. Die Behörde lässt die Fristen verstreichen und reagiert nicht.
Der Personaltat ist laut seinen Angaben, machtlos. Traurig aber wahr auch hier werde ich nicht ernst genommen, da die Vernetzung in diesem System einfach zu sehr für sich spricht.


Es wird auf Zeit gespielt, aber die Tatsache worum es hier wirklich geht, wie es mir gesundheitlich geht interessiert hier offensichtlich niemanden. Ich werde bedroht habe Angst und leide gesundheitlich mit dieser Konfrontation.

Dieser Hilferuf wird jedoch nicht ernst genommen. Ich muss mich hier nur noch mehr beweisen.

Die Drohungen des Kollegen X wurden mir über Dritte, Kollegen/innen, die mit dem Kollegen X zusammenarbeiten zugetragen. Ich soll nun diese Kollegen namentlich benennen, damit man Schritte gegen diesen Kollegen X einleiten kann !

Würde ich Namen nennen, würden die anderen Kollegen ebenfalls durch den Kollegen X fertig gemacht und gemobbt werden ? Dieser Kollege X ist unberechenbar und keiner sieht die Gefahr.

Es wird alles heruntergespielt. Ist doch alles nicht so schlimm. Ich habe mit den Kollegen gesprochen und sie haben verständlicherweise Angst und wollen nicht genannt werden.

Und wenn sie gegen ihren Willen etwas sagen müssten, würden sie diese Äußerung nicht bestätigen. Was soll man da machen ?

Ich habe seitdem schlaflose Nächte und innerhalb kurzer Zeit mehr als 7 kg abgenommen. Es ist erschreckend was das System alles so mit einem machen kann ?

Ich bin Polizeibeamtin aus Leib und Seele und der Beruf ist mein Leben !
Ich möchte etwas bewegen und meinen Dienst machen, aber nicht unter diese Umständen.

Jeder normal denkende Mensch würde das doch verstehen. Ist es zu viel verlangt, wen man in Ruhe gelassen und „nur“ eine gute Arbeit abgeben möchte ?

Stattdessen wird man kaputt gemacht, man wird als Drückeberger und Lügnerin und Nestbeschmutzerin betitelt.

Warum wird man blockiert und kaputt gemacht ? Nur weil ich als ehrlicher, offener und rechtschaffener Mensch mit dem Herzen am richtigen Fleck durchs Leben gehen möchte ?

Niemals würde ich nur einen Gedanken daran verschwenden Gerüchte über einen Kollegen zu erfinden oder gar bei solchen Mobbingspielen mitzumachen.

Solche Menschen wollen nur nicht ihre Macht verlieren. Habe ich nicht wirklich anderes zu tun als so einen Kampf in Angriff zu nehmen, wenn diese Situation nicht in allen Punkten so schwerwiegend wäre ? WARUM HAT DIESER KOLLEGE X seine LOBBY WARUM????

Ich bin weiterhin dienstunfähig und frage mich wie lange das noch so weiter gehen soll. Ich möchte doch nur meine Arbeit machen und gesund sein !

Hinzu kommt, dass man nichts nach außen tragen darf. Gerne würde ich meine Mobber offen mit Name und Dienststelle nennen, aber das hätte noch zusätzlich schwerwiegende Konsequenzen.

Nachdem ich im Internet eine Beitrag über meine Situation geschrieben hatte bekam ich doch so einige Rückantworten. Diese Reaktionen zeigten mir, dass ich kein Einzelfall bin.

Ich hatte mir damals Hilfe von der Gewerkschaft geholt und eine Gewerkschaftsanwältin bekommen. Die Kostendeckung verlief zunächst über die Gewerkschaft.

Es wurde das Eilverfahren am Verwaltungsgericht eingeleitet und hierbei wurde der Fall erneut bei der Gewerkschaft besprochen hinsichtlich der Kostenübernahme. Das ist rechtlich so vorgesehen. In diesem Kreis sitzen dann die Kollegen vom Personalrat (Kreisgruppe), welche den Fall kennen.

Diese entscheiden dann, ob der Fall hinsichtlich der Kosten übernommen wird.

Mein Fall wurde, ich denke das kann auch niemand nachvollziehen, geschweige denn ich, ABGELEHNT!

Zum Glück habe ich einen privaten Rechtschutz und konnte der Anwältin mitteilen, dass wir weiter kämpfen.

Einige Tage später saß ich dann vor meiner Anwältin, um mich u.a. über den Sachstand zu erkundigen. Sie sagte mir, dass sie mit einem Kollegen aus dem Personalrat (meiner Kreisgruppe) gesprochen habe. Das tat sie, obwohl ich sie damit gar nicht beauftragt hatte.

Dieses Gespräch zwischen ihr und dem Kollegen aus dem Personalrat kam wie folgt zustande. Ihr Rechtsanwaltskollege habe den Kollegen auf einem Seminar getroffen. Dieser bat darum mit meiner Anwältin in Kontakt zu treten.

Meine Anwältin hatte daraufhin mit ihm telefoniert. In diesem Gespräch wurde erneut der Fall besprochen und sie habe die Zusage erhalten, dass der Personalratskollege , welcher jedoch in der Vergangenheit jegliche Hilfe ablehnte, nun doch Gespräche führen zu wollen um einen geeigneten Platz für mich zu finden.

In diesem Gespräch mit meiner Anwältin musste ich mir weiterhin anhören, dass sie sich nicht sicher sei, ob wir den Fall gewinnen würden, da angeblich das Verwaltungsgericht der Stadt XY sehr behördenfreundlich sei und sie das Verfahren zunächst ruhen lassen wolle, bis die Entscheidung vom Personalrat käme.

Ich habe mich zwischenzeitlich noch bei einem anderen Anwalt erkundigt. Dieser Anwalt (Fachanwalt für Verwaltungsrecht) teilte mir jedoch eine andere Meinung mit.

Ich habe laut Aktenlage Recht und er könne nicht verstehen, warum man nun diesen Weg einschlägt. Dieser neutrale Anwalt (kein Gewerkschaftsanwalt) wäre dann eine Alternative, wenn sich die vorherige Anwältin nicht weiter bewegen sollte.

Ich aufgrund meiner Erfahrungen sehr misstrauisch geworden und ich weiß auch ehrlich gesagt nicht mehr wem ich noch was glauben kann.

Für mich hört sich das alles sehr merkwürdig und abgesprochen an. Nun darf ich erneut wie gewohnt auf eine Entscheidung warten und hoffen.

Rechtlich gesehen müsste die Behörde den Polizeiarzt auffordern eine Stellungnahme zu schreiben, aber das ist bis heute, obwohl die Frist schon lange überschritten ist nicht passiert, weil die Behörde genau weiß, dass der Polizeiarzt mich unterstützt.

Die sitzen das aus und erfreuen sich ihres Machtkampfes und vergessen dabei, dass es um einen Menschen geht. Es geht hier um einen Menschen dem es gesundheitlich schlecht geht !

Wofür gibt es die Fürsorgepflicht des Beamten ?

Zunächst wird die Hilfe verweigert und jetzt auf einmal erklärt sich der bekannte Kollege aus dem Personalrat doch bereit Gespräche zu führen. Man wolle sich lieber außergerichtlich einigen ?

In der Vergangenheit hatte die Behörde mehrmals die Gelegenheit sich außergerichtlich zu einigen, jedoch wurde diese Möglichkeit nicht in Betracht gezogen und der Machtkampf eröffnet.

Die Behörde muss wahrlich ihr Gesicht wahren und trägt diesen Machtkampf auf meine Kosten aus.

Auf Kosten meiner Gesundheit und meinem Wohlbefinden, da eine objektive Sichtweise nicht mehr besteht.

Wo sind die Menschen die einen unterstützen ?

Diese Menschen verstecken sich ! Aus Angst ! Nach außen hin wird diese schöne Großbehörde als die beste im ganzen Bundesland dargestellt und innen ist sie eine einzige Heuchelei.

Da ist sich jeder selbst der nächste und keiner hat auch nur Rückrad und menschliche Kompetenz, bis auf ein paar klitzekleine Ausnahmen.

Diese Ausnahmen sind aber an solcher Stelle, wo sie keinen Schaden anrichten können, einen mit interessanten Informationen versorgen. Gewisse Abteilungen sind miteinander vernetzt und decken sich untereinander.

Unglaublich aber wahr! Ich habe schon so viele Geschichten anderer Kollegen gehört und immer wieder ging es auf das Gleiche hinaus. Es ist immer die selbe Vorgehensweise der Behörde.

Angst machen und systematisch mürbe reiben bis man sich nicht mehr traut etwas zu sagen.
Deshalb war ich auch bereit meine Geschichte in diesem Buch zu veröffentlichen. Es soll auch ein Hilfeschrei sein ! Das Schlimme ist, dass eine fähige Beamtin nicht arbeiten darf. Vor allem ist es eine schreckliche Vorstellung wenn man gesagt bekommt, dass niemand eine haben möchte.



Und nun auf einmal tut sich was. Nach 5 Monaten??? 5 lange Monate???
Erst jetzt wird der Fall auch nur ernst genommen, da man sein „Gesicht“ nicht verlieren will, sollte es zu einer gerichtlichen Entscheidung kommen, denn ich bin begründet im Recht.

Ein schriftliches Angebot zunächst auf der alten Dienststelle wo ich mich sehr wohl gefühlt habe und meinen Dienst die vergangenen Jahre ordnungsgem. mit Leib und Seele ausführen konnte. Die Arbeit mit dem Bürger!!!

1 Tag später jedoch dann doch wieder nicht????

Nun soll ich auf eine Dienststelle „abgeschoben“ werden wo ich nicht hin will??? Begründung eines Verwaltungsbeamten an die Anwältin: „

Der Ruf würde der Beamtin vorauseilen!“ Man wolle einen Neustart ermöglichen. Unverständlich was ist das für eine Begründung?

Sie entspricht keineswegs den Tatsachen, da ich u.a. einige Freunde/Kollegen auf dieser alten Dienststelle habe, den Kontakt pflege und dort sehr unterstützt werde.

Ich habe mich dort sehr wohlgefühlt und wurde weder durch die Kollegen behindert oder eingeschränkt.

Eher die Vorgesetzten in den oberen Etagen bis auf ein paar Ausnahmen hatten Probleme mit meiner „ Andersartigkeit/Normalität.

Es herrscht eher Unverständnis hinsichtlich der Gesamtsituation auch Wut auf die Behörde eine Kollegin dermaßen gesundheitlich zu zerstören und mürbe zu reiben.

Um welchen „Ruf“ geht es hier eigentlich?

Um den „Ruf“ der Behörde oder eines PI-Leiters/Wachleiter, mit der die Beamtin aufgrund der o.g. Situation einige Probleme hatte?

Hierbei geht es um den Machtkampf einzelner führenden Personen, denen die Nase nicht passt.

Es geht hier keineswegs um die fähige Beamtin, die im Zuge des Personalmangels ihre Leistung erbringen könnte.
Nein es geht hier um die MACHT und nicht mehr um die polizeiliche ARBEIT!!!

Traurig aber wahr.

Einen Neustart auf einer Dienststelle anfangen wo der angebliche Ruf auch schon angekommen ist?

Wenn das so ist dann kann ich ja in dieser großen Stadt nirgends mehr arbeiten? Wo leben wir eigentlich? Und wer schützt die mich? Keiner! Niemand möchte damit etwas zu tun haben aus ANGST man würde dann auch in diesem „Boot“ sitzen.

ICH habe eine nachvollziehbare Begründung (u.a.gesundheitliche Beeinträchtigung) und es existiert eine AKTE, die hoffentlich bald geöffnet wird, damit die ganze Wahrheit ans Licht kommt und ich endlich ernst genommen werde.

ICH BIN HIER NICHT DER STRAFTÄTER, der ABGESCHOBEN WERDEN SOLL; NEIN ich bin das OPFER und ich werde nicht gehen!!!!

Ich werde für meine Gesundheit, die Gerechtigkeit und vor allem für die Wahrheit kämpfen!!!








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