Brieffreundschaft mit einem Serienmörder

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Brieffreundschaft mit einem Serienmörder

Beitragvon Enzyk » Sa, 07 Aug 2010 4:29 +0000

Ich habe vor kurzem das Buch: "Brieffreundschaft" mit einem Serienmörder gelesen.
Seitdem mache ich mir Gedanken über die "Fähigkeiten" der menschlichen Psyche, über die Auswirkungen, die Gewalt und jede Art von Stress auf Kinder haben können.

Das Buch ist eindrucksvoll geschrieben und beschrieben. Der Mörder bzw. Serienmörder gibt Auskunft über seine schreckliche Kindheit und die Auswirkungen des bad word Missbrauchs, er berichtet über seinen ersten Mord ausführlich, auch die anderen Morde werden erwähnt.

Interessant und erschreckend, was Stress jeder Art mit dem Gehirn macht. Im Buch geht es um die Auswirkungen von seelischen und körperlichen Verletzungen auf die kindliche Seele. Das kann man natürlich auf die erwachsene, menschliche Seele übertragen. So oder so, die Psyche leidet unter schweren Verletzungen. Trauma hinterläßt Spuren - schreibt die Autorin Petra Klages. Wie deutlich das in manchen Fällen ist, wird in ihrem Buch Brieffreundschaft mit einem Serienmörder deutlich. Dass die Eltern des Mörders (er beging 4 Morde) kein Herz für Kinder hatten, macht Petra Klages in ihrem Buch deutlich. Auf schockierende Art macht sie im Buch Brieffreundschaft klar, wie wichtig ein funktionierendes Elternhaus und ein gutes Umfeld für die Entwicklung der kindlichen Seele - der menschlichen Psyche - ist.

Der Mörder Axel F. wird im Buch "Brieffreundschaft" mit einem Serienmörder vom Monster zum Menschen für die Leser.

Klare Buchempfehlung zum Buch Brieffreundschaft mit einem Serienmörder von Petra Klages. Gute Informationen zu den Themen: Kind, kindliche Psyche, Auswirkungen von Trauma und aller Arten von Stress, Serienmord, Mord,
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Re: Brieffreundschaft mit einem Serienmörder

Beitragvon Detective » Sa, 07 Aug 2010 4:55 +0000

Das Buch Brieffreundschaft mit einem Serienmörder hört sich interessant an. Bin durch "der Detektiv" - Fachzeitschrift für das Sicherheitsgewerbe vom Juni 2010 auf das Buch aufmerksam geworden. Es steht also bereits auf meiner Bücherwunschliste.

Hier mal ein ganz kurzer Auszug aus der Buchvorstellung: "Die Autorin schildert unverblümt ihren Briefwechsel mit einem Mörder, zitiert meist vollinhaltlich aus den Briefen, den Fragen, die sie ihm stellt und seine Antworten dazu. Man meint, mit ihm selbst zu sprechen, über seine Gefühle, seine Erinnerungen, seinen jetzigen Alltag und seine Ansichten. Er wird vom anonymen Monster zum Menschen, der schreckliches getan hat und dem schreckliches angetan wurde. Trotzdem führte er als Erwachsener großteils ein - nach außen "normales Leben" ...

Usw. wer hat noch Hinweise zum Buch? Gibt es andere empfehlenswerte Bücher? Ich interessiere mich insgesamt für Themen wie: Mord, menschliche Psyche, Literatur über das Kind und Stress bzw. Stressabbau.
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Re: Brieffreundschaft mit einem Serienmörder

Beitragvon macdet » So, 08 Aug 2010 8:06 +0000

Danke für deine Bemerkungen. Petra ist Klasse. Sie schreibt demnächst mehr zum Thema Stress hier beim Mobbing-Gegner.de. Aber bitte keine Links auf "fremde" Seiten. Es gibt immer nur Ärger und schwächt meine Arbeit. Links zu schwachen, neuen Seiten schaden ev. der Autorität. Nehmen aber zumindest uns die Power und somit die Energie
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Re: Brieffreundschaft mit einem Serienmörder

Beitragvon Klages » Mo, 16 Aug 2010 2:18 +0000

Hallo und danke für Ihr Interesse,

zum Buch "Brieffreundschaft" mit einem Serienmörder kamen von unterschiedlichen Lesern bereits einige Fragen. Sie können mich auch direkt hier im Forum ansprechen - ich beantworte gerne Ihre Fragen. Ansonsten finden Sie weitere Informationen ebenfalls auf meiner Homepage.

Sie suchten nach weiteren Hinweisen zum Buch "Brieffreundschaft" mit einem Serienmörder. Jetzt nur soviel: Es handelt sich um authentische Darstellungen. Das Buch beinhaltet den realen Briefwechsel zwischen einem Serienmörder und mir. Da Ihre Interessen sich auch auf die menschliche Psyche beziehen, wird das Buch vielleicht interessant für Sie sein. Die Darstellung des möglichen Entwicklungsverlaufs eines schwer traumatisierten Kindes, das sich vom Opfer zum Täter entwickelt, gibt aussagefähige Einblicke in die Psyche des Menschen, außerdem Informationen zur Borderline-Persönlichkeitsstörung und zum Phänomen der Tierquälerei. Die Bedeutung der Tierquälerei in Verbindung mit kriminellen Delikten, wird bislang in der Literatur unterrepräsentiert dargestellt und ebenfalls im Buch aufgegriffen. Tierquälerei ist mehr als ein ernstzunehmendes Warnsymptom, wenn Kinder früh in dieser Richtung auffallen. In anderen Ländern wird auf diese Delikte bereits entsprechend eingegangen, in Deutschland ist der Umgang mit diesem Thema und auch die Gesetzgebung ergänzungs- bzw. änderungsbedürftig.

Zu unterschiedlichen Formen der Tierquälerei informiert detailliert übrigens die Tierrechtsorganisation PETA. In meinem Buch "Brieffreundschaft" mit einem Serienmörder, wird auf Intensivtäter und Tierquälerei eingegangen. Ich möchte jetzt aber nicht zuviel verraten, fragen Sie mich einfach konkret, wenn Sie weitere Informationen möchten.

Mit freundlichen Grüßen

Petra Klages
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Re: Brieffreundschaft mit einem Serienmörder

Beitragvon Enzyk » Mo, 16 Aug 2010 6:19 +0000

Hallo Frau Klages,

sie haben ein hochinteressantes Buch geschrieben! Mich interessiert, ob diese Beschäftigung "Ihr täglich Brot" ist?
Das stelle ich mir nämlich sehr schwierig vor. Im Buch Brieffreundschaft mit einem Serienmörder wird ja viel ins Detail gegangen, das kennt man so nicht aus anderen Büchern. Bisher konnte ich mir nicht vorstellen, wie hart eigentlich die berufliche Auseinandersetzung mit diesen Dingen sein kann. Ich könnte das nicht und würde das auch nicht wollen. Sie haben im Buch "Brieffreundschaft" mit einem Serienmörder geschrieben, das sie viel gekürzt haben. Ich kann mir kaum vorstellen, dass es noch schlimmeres gibt, als das Gelesene. Die Schilderungen vom Täter über seine Vergewaltigungen waren sehr, sehr traurig. Was er dann gemacht hat - furchtbar! Wie gehen Sie mit Ihrer Arbeit um? Können Sie noch ruhig schlafen oder hat sich vielleicht Ihr Leben durch Ihren Beruf verändert?
Mfg
Enzyk
 
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Re: Brieffreundschaft mit einem Serienmörder

Beitragvon Klages » Do, 19 Aug 2010 6:00 +0000

Danke für Ihr Lob!
Ich möchte kurz Ihre Fragen beantworten: Ja, diese Art der Beschäftigung ist "mein täglich Brot" geworden.
Im Buch "Brieffreundschaft" mit einem Serienmörder habe ich tatsächlich viele Textsequenzen gekürzt. Da es sich insgesamt um sehr grausame Schilderungen handelt, waren die Kürzungen gar nicht so einfach. Das Buch "Brieffreundschaft" sollte die Geschehnisse authentisch darstellen und extreme Kürzungen oder das gänzliche Herausnehmen bestimmter Anteile, hätte vermutlich einen falschen Eindruck hinterlassen. Es gibt also durchaus extremere Grausamkeiten, als die, die Sie gelesen haben - leider.

Gelegentlich kann ich nicht "ruhig" schlafen, das liegt aber weit eher an der Blindheit den Ursachen gegenüber und dem Mangel an Forschung, Aufklärung und Prävention, als an meiner Beschäftigung. Die Prävention in vielen Bereichen sollte verstärkt werden, um diese Entwicklungen möglichst im Vorfeld verhindern zu können.

Die Entwicklung zum Täter zu verhindern, ist der beste Opferschutz.


Herzliche Grüße
Petra Klages
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Re: Brieffreundschaft mit einem Serienmörder

Beitragvon Detective » Fr, 20 Aug 2010 6:55 +0000

"Ein durch wiederholtes Erleben ausgelöstes Trauma kann Nervenzellen verändern. Die Folgen der Verletzungen der kindlichen Psyche sind Veränderungen der Strukturen und Funktionen des Gehirns. Es werden u. U. auch Abspaltungsprozesse oder radikale Verdrängungen – bestimmte Formen der Amnesie - verursacht. Bedeutsam ist der Verlust von selbst Erlebtem in Bildern, von emotionalen Erinnerungen und von Rückschlägen. Psychotisches Erleben kann durch die Aktivierung bestimmter Gehirnbereiche – z.B. des für Akustik zuständigen Schläfenlappens - ausgelöst werden. Die Strukturen und Prozesse des Gehirns werden durch die Verletzungen also teilweise „anders aktiv“, sind in einigen Funktionen eingeschränkt, geschädigt oder verändert."
von ngo-online
Interview mit Petra Klages zum Buch "Brieffreundschaft" mit einem Serienmörder.

Aufklärung der Eltern, Kitas, Schulen tut Not!
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Re: Brieffreundschaft mit einem Serienmörder

Beitragvon Hannes05 » Mo, 23 Aug 2010 1:55 +0000

Leider häufen sich solche Fälle immer mehr. Nicht immer sind die Täter bewusst welche schreckliche Tat sie dadurch erbringen. Eine schlimme Kindheit verbuden mit Stress und aggressivität beeinflusst das Gehirn enorm. Menschen können durch Mobbing keine positive Entwicklung durchlaufen. Das Internet bietet jede Menge Möglichkeiten der Aufklärung sowohl für Eltern als auch für Kinder.
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Re: Brieffreundschaft mit einem Serienmörder

Beitragvon stregoik » Do, 02 Sep 2010 11:29 +0000

http://www.ngo-online.de/2010/08/2/entw ... um-morder/

Interessanter Artikel

„Brieffreundschaft“ mit einem Serienmörder, lautet der Buchtitel. Sein Inhalt zeigt die Entwicklung vom Tierquäler zum Mörder. Abgespaltene Kindheitserlebnisse sind früh zu erkennen. Sie prägen ein Leben lang. Am Extrembeispiel eines Serienmörders wird die Struktur des Missbrauchs von Kindern deutlich. Mit der Autorin Petra Klages SPRACH EVA SASSEN.

Frau Klages, warum nahmen Sie Kontakt zu einem gefangenen Serienmörder auf?

Weil so gut wie keine qualitativen Forschungen über die Ursachen für derartige kriminelle Handlungen existieren. Daraus resultieren Defizite bei der Prävention, bei der Verbrechensaufklärung- und Bekämpfung. Aus diesen Gründen stehe ich in kontinuierlichem Kontakt zu unterschiedlichen Mördern und Serienmördern. Das FBI befragte 36 Serienmörder und machte erstmalig auf zahlreiche Parallelen in der Entwicklung vom Opfer zum Täter aufmerksam. Die frühe Zerstörung der kindlichen Psyche ist in der Regel die Basis für eine kriminelle Entwicklung, es kommen natürlich noch zahlreiche andere Dinge, wie beispielsweise Drogenkonsum in der Familie, ein gewalttätiger Vater und sehr häufig auch bad word Missbrauch des Kindes hinzu.

Heftige Gewalterfahrungen in der Kindheit sind ja leider häufig. Wie entwickelt sich ein Mensch zum Mörder?

Zum Glück wird nicht jeder Mensch mit einer von Gewalt geprägten Kindheit zum Kriminellen. Viele unterschiedliche Faktoren und Prozesse zählen als Ursache. Wenn ein Kind massiv durch extremen bad word Missbrauch traumatisiert wird, – möglicherweise mehrfach und über einen langen Zeitraum, - übersteht es das nicht unbeschadet. Das ist auch ein wichtiger Bestandteil meines Buches, „Brieffreundschaft“ mit einem Serienmörder. Die Verletzungen führen zu gravierenden Veränderungen innerpsychischer Verarbeitungsprozesse, zu einer Narbenbildung im Gehirn, zur Ausprägung von bestimmten Charaktereigenschaften. Sie machen den Menschen aber nicht zwangsläufig zum Kriminellen. Sie erhöhen jedoch das Risiko. Mitgefühl ist diesen jungen Menschen übrigens häufig völlig fremd. Gut für die menschliche Entwicklung ist immer eine intakte Bindung an die primären Bezugspersonen.

Psychologisch und kriminologisch fundiert, ist die Möglichkeit der Entwicklung vom Opfer zum Täter. Zum Beispiel wiederholt ein Gewaltopfer das Erlebte, „befreit“ sich von diesen Opfererfahrungen, indem jemand auf ähnliche Weise verletzt wird. Häufig sind die ersten Opfer Tiere, später sind es dann möglicherweise Menschen. Das macht es verständlich, warum Tatmuster bei Tierquälereien, Tiertötungen und menschlichen Opfern ähnlich sind. In meinem Buch zitiere ich aus den Briefen des Serienmörders, den ich Axel F. nenne. Er quälte erst Tiere, bevor er Menschen tötete. Der Schritt vom tierischen zum menschlichen Opfer ist klein. Tierquälerei ist also ein absolutes Warnsignal! Die Tierrechtsorganisation PETA klärt u. a. über diese Deliktsbereiche auf. Das Kind oder der Jugendliche fühlt sich durch diese Handlungen gut und mächtig, erstmalig erlebt er Kontrolle über eine von Gewalt erfüllte Situation und ist nicht mehr das Opfer. Freud (1926) hat das folgendermaßen formuliert: Wenn etwas Erlebtes nicht in gewünschter Weise geschehen ist, so wird es vernichtet, indem es auf andere Art wiederholt wird.

Narbenbildung im Gehirn, fehlendes Mitgefühl und Tierquälerei nennen Sie als Anzeichen. Bei Personen, die ihre Verletzung nach innen richten, kenne ich die Variante Narbenbildung im Gehirn mit epileptischen Anfällen als Folge, fehlendes Selbstwert-Gefühl und Selbstquälung.

Ein durch wiederholtes Erleben ausgelöstes Trauma kann Nervenzellen verändern. Die Folgen der Verletzungen der kindlichen Psyche sind Veränderungen der Strukturen und Funktionen des Gehirns. Es werden u. U. auch Abspaltungsprozesse oder radikale Verdrängungen – bestimmte Formen der Amnesie - verursacht. Bedeutsam ist der Verlust von selbst Erlebtem in Bildern, von emotionalen Erinnerungen und von Rückschlägen. Psychotisches Erleben kann durch die Aktivierung bestimmter Gehirnbereiche – z.B. des für Akustik zuständigen Schläfenlappens - ausgelöst werden. Die Strukturen und Prozesse des Gehirns werden durch die Verletzungen also teilweise „anders aktiv“, sind in einigen Funktionen eingeschränkt, geschädigt oder verändert.

Schildert Ihr Buch die Erlebnisse und Entwicklung des Herrn F. in Originalzitaten?

Das Buch besteht aus unserem Briefkontakt, aus vielen Originalzitaten des Axel F., aus Erkenntnissen, die die Einsichtnahme in die Prozessakten ergaben und mehr. Es werden die Erlebnisse seiner extremen Opfererfahrungen dargestellt. Er war als Kind jahrelang das Opfer massiver bad word Gewalt. Er wurde gezwungen, sich zu prostituieren. Die Entwicklung seiner kriminellen Laufbahn wird für die Leser schlüssig und nachvollziehbar, aber keinesfalls entschuldbar. Darum geht es auch nicht. Es geht mir um die Darstellung von Gesetzmäßigkeiten, um mögliche Folgen, die unterschiedliche Formen der Gewalt auf Kinder haben können. Es gibt keine Fiktion im Buch, es handelt sich um die authentische Geschichte eines bis an sein Lebensende inhaftierten, sadistischen Serienmörders. Alle Namen und Daten, wurden aus Gründen des Schutzes von Opfer- und Persönlichkeitsrechten, verändert bzw. anonymisiert.
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Re: Brieffreundschaft mit einem Serienmörder

Beitragvon stregoik » Do, 02 Sep 2010 11:33 +0000

Auch informativ:

Es gibt zahlreiche Mörder und (sadistische) Serienmörder, die vor und während ihrer Täterkarriere Tiere quälten, da menschliche Opfer vorläufig nicht oder schwerer verfügbar waren, um biologisches Wissen zu erwerben oder ihre menschlichen Opfer durch das Verüben tierquälerischer Handlungen unter Druck zu setzen. Tierquälerei ist mehr als ein Warnsymptom in der Entwicklung der Gewaltdelinquenz. Da diese HP nicht ausreichen würde, eine vollständige Aufzählung zu liefern, erfolgt hier eine kurze Auswahl :

Ted Bundy – Serienmörder, Vergewaltiger. Erlebte als Kind, wie sein Vater Tiere quälte und verübte später ebenfalls sadistische Handlungen und Tiertötungen

Ronny Rieken – ermordete 2 Kinder (Christiane Nytsch, Ulrike Everts), quälte bereits in seiner Kindheit Tiere

Martin Peyerl – Amokläufer von Bad Reichenhall, erschoss 4 Menschen, 6 weitere wurden z. T. schwer verletzt; er schoss bevorzugt auf unterschiedliche Vögel und tötete seine Katze

Jeffrey Dahmer – Serienmörder, spießte Köpfe von Hunden und Katzen auf Stöcke

David Berkowitz – gab 13 Morde zu, erschoss den Hund eines Nachbarn

Peter Kürten – sadistischer Serienmörder. 9 Morde, 7 Mordversuche. Zeuge sodomistischer tierquälerischer Akte als kleines Kind. Verübte zahlreiche sadistisch-sodomistisch orientierte Taten an unterschiedlichen Tieren. Sadistische Akte an Menschen und Tieren wiesen Parallelen auf

Christine Falling – tötete 5 Menschen und in ihrer Kindheit bevorzugt Katzen

Henri Lee Lucas – tötete ca. 200 Menschen und fiel bereits in seiner Kindheit durch zahlreiche sadistisch-sodomistisch orientierte Tierquälereien und Tötungen auf

Carl Großmann – Serienmörder und Vergewaltiger. Verübte sodomistische Tierquälereien

Robert C. Hansen – Serienmörder und begeisterter Jäger. Jagte tierische und menschliche Opfer. Seine menschlichen Opfer waren primär weibliche Prostituierte, welche er erst vergewaltigte und sie dann wie Tiere aussetzte, um sie wie Wild zu erlegen

Harvey Glatman - Serienmörder und sadistischer Tierquäler

Dale Hausner und sein Komplize Samuel J. Dieteman – Serienmörder. Erschossen und quälten neben Menschen bevorzugt Hunde und Pferde

Gerald Gallego (California) - Serienmörder und sadistischer Tierquäler

Mohammed Bijeh - sadistischer Serienmörder (primär Kinder) und Tierquäler

Henri Landru – Serienmörder, Heiratsschwindler. War bekannt als Tierquäler und Vogelschießer

Ludwig Tessnow – Kindermörder. Tötete und verstümmelte Tiere. Wurde erst gefasst, als er weidende Schafe aufschnitt

Fritz Haarmann – Serienmörder. Sadistische Akte an Tieren und Tiertötungen zählten neben den Morden zu seinen Präferenzen

Karl Denke – Serienmörder. Der Kannibale Denke führte ebenfalls sadistische Akte und Tiertötungen durch

Johannes Krull – Serienmörder. Quälte und tötete unterschiedliche Tiere wie Hunde, Katzen und Kaninchen und gelegentlich Menschen

Peter Kürten - Serienmörder. Beteiligte sich in frühester Kindheit an Hundetötungen und sodomistischen Taten. Mit ungefähr 13 Jahren sodomistische Tierquälereien an Schafen, Schweinen und Ziegen. Verübte den ersten Mord bereits in seinem 9. Lebensjahr.

Ivan Robert Marko Milat – Serienmörder. Verwendete nach der Tötung menschliche Opfer für Zielübungen und präferierte daneben auch tierische Jagdopfer

Edmund Kemper – Serienmörder. Bekannt wurde, dass er ebenfalls Gefallen daran fand, Tiere (primär Katzen) zu quälen und zu töten

Familie Liehmann – Serienmörder, Diebe Brandstifter, Tierquäler, Sodomisten. Verübten Mitte des 17. Jahrhunderts ihre Taten

Leonard Lake - Serienmörder. Quälte und tötete Ziegen.

Sebastian Karnhas – Serienmörder (52 Opfer), Dieb, Brandstifter und sodomistisch orientierter Tierquäler

Gilles de Rais – sadistischer Serienmörder (tötete ca. 400 Kinder) der ebenfalls sodomistische Taten verübte

Axel F. (Name anonymisiert)– sadistischer Serienmörder, Nekrosadist, sadistischer Sodomist der ebenfalls die Jagd nutzte, um sadistische Handlungen an Wildtieren zu praktizieren (s. Buchankündigung "Brieffreundschaft" mit einem Serienmörder)

bad word Missbrauch hat viele Gesichter und scheint ein fixer Bestandteil unserer Welt zu sein. Aus Opfern können unter bestimmten Umständen Täter werden. Erlebte Gewalt wird reproduziert, ein sadistischer Verlauf birgt ein besonders hohes Risikopotential. Die sozio - kulturellen Hintergründe und der Umgang mit dieser globalen Problemsituation gestaltet sich in den unterschiedlichen Ländern alles andere als optimal. In Deutschland zieht sich der Staat aus seiner Verantwortung immer weiter zurück. Die Bereiche: Gesundheit, Bildung und Sicherheit werden in die Verantwortung des Einzelnen gegeben. Eine vertikale Gesellschaftsstruktur kristallisiert sich immer weiter heraus und birgt erhöhte Risiken für kriminelle Entwicklungen.

von der Seite der Kriminologin Petra Klages
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Re: Brieffreundschaft mit einem Serienmörder

Beitragvon Detective » Do, 23 Sep 2010 10:44 +0000

Kinderschutz und Prävention
Was ist notwendig, Lebewesen zu schützen?
In der Literatur von Petra Klages wird es deutlich.

Dr. Bohn rezensiert zu ihrem Buch:

Der ehemalige Jugendgerichtshelfer von Jürgen Bartsch, Dietrich Wilke, hat in einem Interview einmal gesagt: Während Jürgen Bartsch bei dem Versuch, ihn zu kastrieren und von seinem unheilvollen Trieb zu befreien in der forensischen Klinik in Eickelborn verstorben ist, wurde irgendwo in unserem Umfeld wieder ein Knabe geboren.....wieder ein Jürgen Bartsch. Man braucht eben keinen Führerschein, um Kinder zu erziehen...."

Axel F., dessen schier unfassbares Lebensschicksal von der Dipl. Pädagogin, Kriminologin und Familientherapeutin Petra Klages nun in einem Buch mit dem Titel "Brieffreundschaft mit einem Serienmörder" offengelegt wurde, ist im Jahre 1969 geboren worden, also drei Jahre nach der Verhaftung des damals 19-jährigen Jürgen Bartsch und sieben Jahre vor seinem Tod, der durch einen Narkosefehler verursacht wurde. Axel F. ist heute 41 Jahre alt. Er wird das Gefängnis zeitlebens nie mehr verlassen. Er ist - nicht nur nach Meinung der forensischen Fachgutachter, sondern auch nach seiner eigenen Aussage - zu gefährlich für die Öffentlichkeit. Doch wie konnte es zu dieser katastrophalen Entwicklung kommen?

In Ihrem Nachwort zeigt Petra Klages exemplarisch Serienmörder auf, deren Kindheit unter ähnlichen Umständen verlaufen ist, wie die des Axel F.: bad word Missbrauch des Knaben, ein vernachlässigendes, emotional unterkühltes Elternhaus, das die Bedürfnisse des Jungen nach Wärme und Anerkennung ignorierte, Tierquälereien und sadistische Phantasien, die Axel F. bereits im Alter von 9 Jahren! nicht nur in der Phantasie beschäftigten, sondern die er auch mithilfe von Tiertötungen auslebt.

Wie gesagt - für schwache Nerven ist das Buch tatsächlich nicht geeignet und die Tatsache, dass es in der sogenannten "Bibliothek des Grauens" veröffentlicht wurde, dient sicher nicht nur dem Wunsch des Verlages, möglichst viele Exemplare zu verkaufen. Das Buch ist in der Tat erschütternd. Denn hier kommt derjenige zu Wort, der diese Taten selbst begangen hat. Hier wird nicht von außen analysiert und interpretiert, sondern dem Täter Gehör geschenkt, der in seinen Briefen deutlich macht, dass er eben nicht nur der Täter, sondern auch das Opfer war.

Wieso gibt es eigentlich Menschen, die so sind wie ich? Lieber Gott, was haben Sie vor Ihrer Geburt verbrochen? Diese verzweifelte Frage hat Jürgen Bartsch einst an Paul Moor gerichtet, in der Hoffnung, der einzige Brieffreund in seinem Leben könne ihm Antwort darauf geben.

Vielleicht hilft uns dieser großartige Briefwechsel, den Petra Klages mit Axel F. geführt hat dabei, dieser Frage von damals
heute ein kleines Stück näher zu kommen.
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Re: Brieffreundschaft mit einem Serienmörder

Beitragvon Detective » Do, 23 Sep 2010 10:50 +0000

Vom Tierquäler zum Serienmörder

Die Untersuchungen sind erschreckend, das Buch notwendig. Warum werden wir nur von PETA oder von Klages informiert. Die Informationen müssten vielfältiger und auf eine breite Masse abgestimmt sein. Warum gibt es nur Informationen von so wenigen?
Aufklärung und Informationen helfen allen weiter. Wie können wir Kinder besser erziehen, was bedeutet Prävention eigentlich in der Welt von uns allen?

Entwicklung vom Tierquäler zum Mörder
"Brieffreundschaft" mit einem Serienmörder„Brieffreundschaft“ mit einem Serienmörder, lautet der Buchtitel. Sein Inhalt zeigt die Entwicklung vom Tierquäler zum Mörder. Abgespaltene Kindheitserlebnisse sind früh zu erkennen. Sie prägen ein Leben lang. Am Extrembeispiel eines Serienmörders wird die Struktur des Missbrauchs von Kindern deutlich. Mit der Autorin Petra Klages SPRACH EVA SASSEN.

Zum Glück wird nicht jeder Mensch mit einer von Gewalt geprägten Kindheit zum Kriminellen. Viele unterschiedliche Faktoren und Prozesse zählen als Ursache. Wenn ein Kind massiv durch extremen bad word Missbrauch traumatisiert wird, – möglicherweise mehrfach und über einen langen Zeitraum, - übersteht es das nicht unbeschadet. Das ist auch ein wichtiger Bestandteil meines Buches, „Brieffreundschaft“ mit einem Serienmörder. Die Verletzungen führen zu gravierenden Veränderungen innerpsychischer Verarbeitungsprozesse, zu einer Narbenbildung im Gehirn, zur Ausprägung von bestimmten Charaktereigenschaften. Sie machen den Menschen aber nicht zwangsläufig zum Kriminellen. Sie erhöhen jedoch das Risiko. Mitgefühl ist diesen jungen Menschen übrigens häufig völlig fremd. Gut für die menschliche Entwicklung ist immer eine intakte Bindung an die primären Bezugspersonen.
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Re: Brieffreundschaft mit einem Serienmörder

Beitragvon todesengel » Mo, 08 Nov 2010 10:51 +0000

Ich habe auch das Buch Brieffreundschaft mit einem Serienmörder auch gelesen. Schließe mich den Meinungen/Urteilen hier grob an. Der Mörder ist für mich nie weniger schrecklich gewesen und Mitleid hatte ich mit ihm nicht. Ich fand das Buch schon sehr extrem und der Mörder ist zwar klug (er schreibt so) aber immer grausam. Die Geschichte seiner Kindheit macht das für mich nicht weniger schlimm. Aber das ist ja auch nicht Sinn des Buchs. Habe schon viel gelesen, aber nie etwas, das so krass und klar war. bin gespannt auf das nächste Buch von Petra Klages. Kann mir nicht vorstellen, das es noch extremer ist - sonst würde ich es nicht lesen können. :?
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Re: Brieffreundschaft mit einem Serienmörder

Beitragvon linux » Mo, 15 Nov 2010 5:41 +0000

Hi :) eine der besten Besprechungen zum Buch fand ich hier:

http://blog.mobbing-gegner.de/index.php ... erder.html

Text wie folgt:

Samstag, 13. November 2010
Die Entwicklung vom Tierquäler zum Serienmörder
In den letzten Jahren setzte ich mich verstärkt mit dem Thema „Schwerstkriminalität“ auseinander. An der Literatur von Dr. Mark Benecke, dem sogenannten „Madendoktor“ und den Büchern von Dr. Thomas Müller, führte kein Weg vorbei. Ein Buch erregte schon vor langer Zeit meine Aufmerksamkeit: „Jürgen Bartsch: Opfer und Täter“ von Paul Moor. Dann kam etwas, was vergleichbar, jedoch eher eine Fortsetzung zu sein schien und sehr viel mehr in die Tiefe ging: „Brieffreundschaft“ mit einem Serienmörder.



Ursachen krimineller Entwicklungen

In diesem Jahr erschien von Petra Klages das Buch: „Brieffreundschaft“ mit einem Serienmörder. Die Fortsetzung und Vertiefung mit den Ursachen von Kriminalität, den frühzeitigen Warnsymptomen von jungen Menschen, die sich zu Mördern und Serienmördern entwickeln können, kommt im Buch von Petra Klages zum Ausdruck. Die Kriminologin, Dipl. Pädagogin und Therapeutin knüpft an Untersuchungen des FBI und von Dr. Thomas Müller an und setzt neue Maßstäbe. Die kriminologisch - pädagogische Perspektive der Autorin bedingt eine Tiefgründigkeit, die in „üblicher“ Literatur selten oder häufig auch gar nicht zu finden ist. Der Fokus ihrer Arbeit liegt bei der Opfer – Täter – Entwicklung, einer Entwicklung, die wie sie sagt, viele Serienmörder durchlaufen.
Die Entwicklung zum Serienmörder

Bislang wurde es in der Literatur nie so klar und detailliert beschrieben: Kriminelle durchlaufen bestimmte Entwicklungsschritte, bevor sie zu Tätern werden. Petra Klages erklärt exemplarisch in ihrem Sachbuch, das für die Allgemeinheit verständlich verfasst wurde, wie diese Entwicklungen verlaufen und wie sehr gerade die kindliche menschliche Psyche geschädigt werden kann. Sie stand und steht in Kontakt mit unterschiedlichen Mördern und Serienmördern. Einer von ihnen kommt im Buch „Brieffreundschaft“ mit einem Serienmörder, zu Wort. In ihrem Buch wird eindrucksvoll und durchaus auch grausam deutlich gemacht, dass Mörder nicht „geboren“ werden, sondern die Familie und die Gesellschaft Anteil an der Entstehung von Kriminalität haben. Als häufige Ursache einer Entwicklung zum Serienmörder, benennt sie Gewalterfahrungen in der Familie – meist handelt es sich um bad word Gewalt. Der sadistische Serienmörder selbst, erzählt in ihrem Buch seine furchtbare Geschichte, davon, wie er sich vom Opfer schwerster Gewalt zu einem sadistischen Serienmörder entwickelte.



Serienmörder sind Tierquäler

Ein weiterer Schwerpunkt wird beim Lesen des Buches deutlich: Die Tierquälerei. Wenn überhaupt, wird es in anderer Literatur nur in einem Nebensatz erwähnt, Petra Klages geht ausführlich darauf ein: Der Mörder oder Serienmörder hat häufig – aber nicht immer - bereits in der Kindheit Tiere gequält und getötet. Petra Klages benennt allseits bekannte Serienmörder und Tierquäler wie: Jeffrey Dahmer, Ted Bundy, Edmund Kemper, Peter Kürten, Johannes Krull und zahlreiche weitere, die alle dafür bekannt waren, dass sie bereits als Kinder oder Jugendliche Tiere quälten und töteten. Das ist bislang ignoriert, wenig oder gar nicht bekannt gewesen, geschweige denn beachtet worden. Sie zeigt damit ein Forschungsdefizit auf. Es wundert also nicht, dass die Kriminologin mit der Tierrechtsorganisation PETA zusammenarbeitet, am Ende ihres Buches finden sich Informationen zu PETA.




Der Zusammenhang von Tierquälerei und Serienmord

Sie erklärt den Zusammenhang von Tierquälerei mit Schwerstkriminalität wie folgt: „Zahlreiche serielle Täter, insbesondere Serienmörder, wurden als Kinder vielfach Opfer unterschiedlicher Gewaltformen. Sie quälten und töteten bereits frühzeitig zahlreiche Tiere. Auch sadistisch – sodomistische Taten zählen zu den häufig anzutreffenden Tatbeständen der Delinquenten. Dass spätere Intensivtäter in ihrer Kindheit und Jugend überproportional häufig Tiere foltern, ist kein Zufall. Sie wiederholen häufig Gewalterfahrungen, denen sie selbst ausgesetzt waren, sie reinszenieren also ihre eigenen psychischen Verletzungen und fühlen sich damit endlich nicht mehr als Opfer, sondern stark und mächtig. Die späteren Tötungshandlungen an Menschen, können bei seriellen bad word im wahrsten Sinne des Wortes als perfektioniertes und finales Ende der Wiederholung eigener Erlebnisse bezeichnet werden.

Durch ihre z. T. frühen sadistischen Folterungen erwerben sie biologisches Wissen, „erlernen“ Praktiken des langsamen Quälens, des Hinauszögerns des Todeszeitpunktes u. v. m. Das (heutige) Strafmaß für diese schrecklichen Taten an Tieren, ist wie das Entdeckungsrisiko sehr gering; so dass diese tierischen „Stellvertreteropfer“ von einigen Serienmördern gerne und skrupellos genutzt werden. Das so Erlernte wird dann später - in manchen Fällen fast detailgenau - an Menschen durchgeführt.“




Modus Operandi und Signatur

Die Autorin weist damit auf den direkten Zusammenhang zum Modus Operandi und zur Signatur der Täter hin. Für die Ermittlungstätigkeit ist diese Tatsache von großer, aber vernachlässigter Bedeutung. Familien, Jugendämter, Pädagogen und Ermittlungsbehörden, die die Arbeiten von Petra Klages zur Kenntnis nehmen und integrieren, könnten unter Umständen die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu Kriminellen frühzeitig verhindern. Die Ermittlungsbehörden könnten bei der Operativen Fallanalyse (entspricht weitgehend dem Profiling) die Fälle von Tierquälerei einbeziehen und würden unter Umständen Morde verhindern oder eher aufklären.

Petra Klages hat mit ihrem Buch „Brieffreundschaft“ mit einem Serienmörder, Wissen weitergegeben, das erst einmal einfach nur „grauenhaft“ wirkt, die Schilderungen im Buch sind wirklich keine leichte Kost. Sie hat damit allerdings etwas geleistet, was von großem Wert für die präventive Arbeit, psychologische Forschungen und die Ermittlungstätigkeit ist. Das Buch „Brieffreundschaft“ mit einem Serienmörder, ist nicht nur ein spannendes und schockierendes Buch, es ist eine einzigartige Fallstudie, die uns viele Möglichkeiten bietet – wenn wir hinschauen und sie nutzen.

Das Buch empfiehlt sich nicht nur für Fachleute, die in kriminologischen, kriminalistischen, psychologischen oder pädagogischen Zusammenhängen arbeiten. Auch der „Normalbürger“ kann davon profitieren. Man lernt, die Dinge in einem anderen – vielleicht ehrlicherem Licht - zu sehen.

Fazit: Ein „Augen-Öffner-Buch“. Unentbehrlich und wichtig für alle, die sich professionell mit dem Thema beschäftigen, Pflichtlektüre für True Crime – und Kriminalistik – Interessierte, schockierend für Eltern, notwendig für Psychologen und Pädagogen.
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Re: Brieffreundschaft mit einem Serienmörder

Beitragvon wigfield » Mo, 15 Nov 2010 6:02 +0000

ja, sehr spannend und super infos im buch! auch bisher nix vergleichbares gelesen.
blog von der autorin ist auch gut! hab mir eben die hp angeguckt - da gibtes weitere infos.
weiß hier jemand, worüber sie grad schreibt? wieder serienmörder?
danke für die infos :!
ach, hier noch ein hinweis zum buch "brieffreundschaft" mit einem serienmörder.
der täter existiert ja wirklich, also ist keine fiktion das buch!
nix aus den fingern gesaugt, wie bei anderen :-/
da kursieren so gerüchte von merkwürdigen leuten im internet was
den täter betrifft, die haben woh alle morbus bahlsen :-)

(der keks bröselt erheblich :!

blog heißt klages-kriminologie od. so.
versorgt mich mit infos - ich dann euch!!
regards - best
wigfield
 
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Registriert: Mo, 15 Nov 2010 5:44 +0000

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