Ich bin ein Opfer von Mobbing

hier kann jedes Mobbing-Opfer ohne Anmeldung den ersten Kontakt knüpfen. Dies stellt einen Versuch da. Die Forenhaftung im Internet zwingt den Betreiber hier streng auf den Inhalt zu achten. Anoyme Beiträge die gegen das Impressum verstoßen werden ohne Rückfrage gelöscht.
Über eine automatische Löschung wird noch nachgedacht! Der Spam wird nicht händisch geplegt!

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Ich bin ein Opfer von Mobbing

Beitragvon macdet » Fr, 15 Feb 2008 10:41 +0000

nun haben wir diesen Bereich wieder geöffnet. Durch die Umstellung auf die neue Version können Beiträge die nicht den Regeln entsprechen modieriert und schnell gelöscht werden.

Mal sehen was geschieht!
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Re: Ich bin ein Opfer von Mobbing

Beitragvon Isebil » Fr, 15 Feb 2008 10:45 +0000

das wurde aber auch Zeit!

Meiner Meinung nach sollte Mobbing ein Straftatbestand werden.
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Re: Ich bin ein Opfer von Mobbing

Beitragvon uhrmacher » So, 17 Feb 2008 5:09 +0000

jetzt hats mich auch erwischt! Hätte nie gadacht, dass ich mal selber eine Mobbingopfer werde. Monatelange Intrigen eines Kollegen, keinerlei Reaktionen der Vorgesetzten. Immer wieder mit Dreck beworfen, blieb dann doch was hängen. Aber alles schön hintenrum. Jetzt habe ich erfahren, dass mein befristeter Arbeitsveretrag nicht verlängert wird, also zum 29. Feb Endet. Da fällst du erst mal in ein großes Loch. Vor allem wenn man sich sicher war, der Job läuft weiter! Arbeit ist genug da, die Schüler die ich ausbilde sind fas alle gut auf mich zu sprechen, der Notendurchschnitt liegt unter 2! So schlecht kann meine Arbeit als Ausblder doch nicht gewesen sein. Ich bin mr sicher, die haben finanziellem Probleme, und wollen keinen Festangestellten aus mir machen. Statt dessen suchen die jetzt wieder einen 2 jährigen Zeitler, der dann in 2 Jahren auch wieder gehen muss. Und dass in meinem Alter, Ü50! Die machen Nur Zeitverträge, die Schüler sind die Leittragenden, wenn dauern der Ausbilder wechselt. Meinen Vorgängern ging es vor 2 Jahren genauso. Einfach ne böse Sache, und das ganze noch in einer Institution der Katholiken, mit dem Slogen " Im Mittelpunkt der Mensch". Was wirklich zählt, ist nur der Profit. Der Mensch steht weit hinten an.
Als erstes bin ich gleich mal bei VERDI eingetreten, mal sehn ob ich noch was bewegen kann. Musste das einfach mal loswerden, vieleicht hat jemand ähnliches erlebt, und antwortet.
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Re: Ich bin ein Opfer von Mobbing

Beitragvon Bloedsinn » So, 17 Feb 2008 6:46 +0000

Die Geschichte ist immer ähnlich. Glaub nicht das DU der Nabel der Welt bist.
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Re: Ich bin ein Opfer von Mobbing

Beitragvon Tom » Di, 19 Feb 2008 3:14 +0000

Hallo Uhrmacher !

Der Vertrag ist befristet ! Die ver.di kann nur auf der Basis von Kungellei weiterhelfen. Ein Anspruch auf den Arbeitsplatz gibt es nicht. Leider ist es vielfach so, dass nur noch befristete Arbeitsverträge vergeben werden. Ich würde versuchen einen anderen Job zu bekommen. Den grössten Fehler den Du begehen kann ist, dass Du dich vom Arbeitgeber (psychologisch) abhängig machst. Entscheident ist, wo das Geld regelmässig her kommt. Wer einen Job bekommt, der besser bezahlt wird als HartzIV oder Sozialhilfe, hat Glück gehabt. Wer einen solchen Job einfach nicht bekommt, sollte die Freizeit geniessen, und "andere Dinge tun". Möglicher weise ergeben sich hier ganz neue Möglichkeiten, um einen sozial adäquaten Job zu bekommen. Und wer nichts zu tun hat, kann immer noch Demonstrieren gehen ! Demonstrationen gibt es mittlerweile reichlich !

Gruss
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Re: Ich bin ein Opfer von Mobbing

Beitragvon Ratsuchende » Sa, 01 Mär 2008 10:51 +0000

Hallo, ich bin über ein anderes Forum hier gelandet und erhoffe mir hilfe. Vll kann mir jemand antworten.
Meine Geschichte:

Ich bin 27 jahre alt und weiblich.
2003 fand ich nach einem halben Jahr Arbeitslosigkeit einen Job in einem kleinen "Familienbetrieb". Damals suchte die Firma eine verantwortliche für die Abteilung Lager. Der leitende Student ging wieder studieren und somit kam ich. Von anfang an war es nicht leicht für mich, denn alle die dort arbeiten (4 halbtagskräfte im Lager, etwa gleich viele im Büro) warn Familie, Freunde der Familie oder warn mit der Chefetage wie auch immer verbunden. Es hat lange gedauert bis mir das DU von den Chefs angeboten wurde, erst nachdem ich ein paar mal etwas zu manchen sagte das ich nicht verstehe warum immer noch SIE.
Mit dem schlechten Klima fing es an soweit ich weiß, als ein Student mich etwas schlecht machte bei allen weil er (wie sich später herausstellte) Ware aus dem Lager entwendete und verkaufte. Um alles von sich abzulenken setzte er Gerüchte in die Welt (ich hatte ja auch den Schlüssel der Firma). Damals als alles aufflog kam nichts von der Chefetage das die Anschuldigungen falsch waren oder so.
Die Firma wuchs und wuchs, mittlerweile hatten wir 2 neue Mitarbeiter, einer Vollzeit. Ich kam mit dem druck nicht klar den der Chef machte (der Chef hat immer eine aggressive Art an sich, die Mitarbeiter kuschen alle vor ihm). Irgendwann meinte ich zu ihm er könne mit mir auch normal reden und müsse nicht immer so schreien. Seit dem war das Klima zwischen uns schlecht. Er zügelte sich im Ton, aber es waren Spannungen da.
Irgendwann eskalierte es mal wieder, ich forderte für die Leitung des Lagers mehr Geld da die Verantwortung immer größer wurde. Er entlies mich aus dem Posten des Leiters und stellte eine Kollegin an diese Stelle. Bei ihr fing es dann an. Sie machte mich schlecht etc. es war die Hölle für mich. Sie mobbte nicht nur mich auch den neusten Kollegen. Den schaffte sie rauszuekeln, er machte irgendwann krank weil er nicht mehr konnte und flog irgendwann raus. Ich blieb hart. Eines Tages kam das Gespräch mit den Chefs. Sie legten mir ans Herz das wir uns im guten Trennen. Ich weiß bis heute noch nicht was ich verbrochen haben sollte. Das ich mich mit meiner Kollegin ab und an in den Haaren hatte war klar, wir war fast in einem alter und ich denke da ist stress mal normal, genauso gut verstanden wir uns dann aber auch immer wieder. Nur mit dem Unterschied das sie nur so tat, ich dagegen wirklich wieder Harmonie suchte. Das Kündigungsschreiben war schon geschrieben, ich stimmte "unterwürfig" zu, dachte mir was soll ich in der Firma noch wo mich eh keiner mag. Mir standen die Tränen in den Augen, warum taten sie mir das an, warum hat niemand mit mir das Gespräch gesucht.....die 3. Chefin sah dies und sprach sich nochmal ab mit den anderen. Später erfuhr ich das sie immer hinter mir stand und nicht glaubte was sie da hörte (aber was hörte man über mich???? ) die Kündigung wurde zurückgezogen und ein neuer "Vertrag" wurde ausgehandelt. Ich meinte ich würde gerne die 4 Tagewoche haben damit ich mich etwas "erholen" kann von der Firma und mir an dem 5. Tag noch einen Nebenjob suchen kann als "psychischen Ausgleich".
Es kam nie dazu denn ein neuer Lagerleiter wurde eingestellt. Der bestand drauf das ich 5 Tage da war. Im gegenzug bekam ich etwas mehr Geld, was mir aber im grunde nichts brachte, denn auf der psychischen Ebene blieb alles gleich.
Mit dem Lagerleiter war alles soweit ok, er wußte das ich tage hatte wo ich zicke oder schlecht drauf bin (hat ja jeder) und somit war das zusammenarbeiten gut. Was mich störte war die lügerrei die er an den Tag legte. Er bekommt 500 euro mehr wie ich damals als leiter, bekam ein firmenwagen etc. ich dagegen mußte mit dem eigenen Auto täglich erledigungen machen die nicht bezahlt wurden. es hat sich alles so dermasen angestaut. Er lügt, tut so als hätte er Ahnung aber hat sie nicht, kuscht vorm chef, steht nicht hinter seinen Mitarbeitern, raucht heimlich wenn der chef nicht da ist....alles was nicht zum klima beiträgt. ja und dann die schwester vom chef. sie mobbt mich jetzt. es geht schon länger so, sie sagt immer ich arbeite nichts, stehe nur rum etc. montag soll ein gespräch sein, was da ist weiß ich nicht, denn mein lagerleiter sagt mir nicht was mir vorgeworfen wird. ich habe nur gehört das ich angeblich nichts arbeiten würde etc. letztens habe ich divers. telefonate mit dem Büro geführt und bekam mit das sie meinte ich würde seit 5 std telefoniern etc. dann ist es eskaliert. ich konnte nicht mehr, sie legte mir ans herz die firma besser zu verlassen. der lagerleiter sagt nichts denn er kuscht, hat angst vor der schwester des chefs wie auch vorm chef selbst. er sagt er steht hinter niemand. ich weiß nicht wie ich mich verhalten soll. ein neuer mitarbeiter, natürlich auch wieder freunde der chefetage ist seit 2 tagen auch nicht gut auf mich zu sprechen.....weil ein Karton beim Wareneingang falsch gelagert war und dieser Karton zu "meinem Zuständigkeitsbereich" gehört. Am Donnerstag wurde über mich gelästert weil ich was gearbeitet habe. Irgendwie kann man es denen nicht recht machen. Ich hab einen eiligen Auftrag eines Kunden aus meinem Bereich entgegengenommen und fest zugesagt das er heute raus geht. Zeitlich war es kein Problem, aber sie wollten nicht das ich ihn mache da es nicht abgesprochen war. Ich frag mich jetzt halt ob es an mir liegt das die alles so sind. Eine Aushilfe mag mich auch nicht mehr so weil sie auch denkt ich würde nichts arbeiten. Im Büro hab ich mich jetzt einer Kollegin anvertraut, sie sagt das wäre schon mobbing und sie steht hinter mir. Sie sagt im Büro finden alle das ich die kompetenteste im ganzen Lager sei und das sie ohne mich einpacken können. Ich weiß nicht weiter, ich bin kein Typ der Streit sucht. Nur das Problem ist die Schwester vom Chef. Jeder sagt sie ist das Problem aber keiner tut was. Sie ist der mobbinganführer, sie hat probleme den PC zu bedienen, macht dadurch immer die Geräte kaputt, sie ist nicht kritikfähig (null) und sie versteht nichts, man muß ihr alles erklären wie einem kleinkind. Bei der Stechuhr geht immer nur ihre Karte nicht richtig (bedienungsfehler) und wir sehen öfter das ihre Eltern ihr noch Erledigungen machen. Wir denken mal das sie psychisch sehr labil ist und nicht sehr selbständig und das sie deshalb vll mobbt? Danke fürs "zuhören". die Ratsuchende
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Diplomarbeit über Mobbing in der Ausbildung

Beitragvon Sonja » Mi, 12 Mär 2008 1:08 +0000

Hallo, mein Name ist Sonja Sünkel, ich studiere im 8ten Semester Betriebswirtschaft & Informationsmanagement an der FH Salzburg. Im Rahmen meiner Diplomarbeit forsche ich über Mobbing an Auszubildenden. Untersucht werden sollen die Ursachen, Erscheinungsformen und Auswirkungen des Mobbings. Darüber hinaus möchte ich Gegenmaßnahmen entwickeln.

Um in meiner Diplomarbeit praxisnahe Einblicke in die Thematik gewähren zu können, möchte ich gerne eine Fallstudie durchführen. Diese Fallstudie soll aus Leitfadeninterviews bestehen, in denen mir Personen, die in ihrer Ausbildung gemobbt werden bzw. wurden, einige Fragen beantworten. Die Fragen können vorzugsweise telefonisch, aber wenn gewünscht, auch schriftlich (per E-mail) beantwortet werden. Selbstverständlich werden die Daten vertraulich behandelt. Es erscheint weder Ihr Name, noch der Name des Ausbildungsbetriebs in meiner Diplomarbeit.

Es handelt sich um folgende Fragen:

• Branche / Größe des Unternehmens (Zahl der Mitarbeiter)
• Art der Ausbildung
• Alter / Geschlecht

• In welchem Stadium der Ausbildung werden/wurden Sie gemobbt?

• Über welchen Zeitraum erstreckte sich das Mobbing?

• Auf welche Art und Weise wurden Sie gemobbt?

• Welche Auswirkungen hatte das Mobbing auf Ihre Persönlichkeit (psychische und physische Gesundheit) und auf Ihre Arbeitsleistung?

• Wie sind Sie mit dem Mobbing umgegangen? Haben Sie etwas dagegen unternommen?

• Haben Sie eine Erklärung dafür, warum Sie gemobbt wurden?

• Haben Sie eine Idee wie man Mobbing verhindern kann bzw. wie man es abstellen kann?



Ich würde mich sehr freuen, wenn sich einige von Ihnen bereitstellen würden, diese Fragen zu beantworten! Die Fallstudie ist sehr wichtig für meine Diplomarbeit und soll Personalverantwortlichen dabei helfen, Mobbing frühzeitig zu erkennen und Ihnen zeigen, wie Sie mit Mobbing in der Ausbildung umgehen sollen.

Bei Interesse, schreiben Sie mir einfach in diesem Gästebuch eine Nachricht und wir können alles weitere klären.
Sonja
 
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Re: Ratsuchende

Beitragvon Tom » Mo, 31 Mär 2008 4:31 +0000

Hallo Ratsuchende !

Die miese Stimmung im Betrieb kannst Du nicht ändern, das bleibt so.
Solche eine miese Stimmung in "Familienbetrieben" ist vielfach üblich, insbesondere dann, wenn die Einnahmen des Unternehmens mal wieder die Ausgaben übersteigen.
Die Stimmung ist immer dann bestens, wenn genügend Geld für alle Beschäftigten vorhanden ist.
Diese Zeiten haben sich völlig verändert.
Schuld ist vielfach die Korruption in Deutschland, oder die Heuschrecken gewesen, denn hier wurde viel Geld und Wissen in das Ausland trasfriert, so dass heute die kleinen Unternehmen mit rapidem Auftragsrückgang zu kämpfen haben.
Gerade in kleinen Betrieben sieht sich aber die Familie immer noch als "die Oberschicht", obwohl das schon lange nicht mehr stimmt.
"Die Unterschicht" sollen die Angestellten darstellen.
Es bleibt nichts anders übrig, als sich einen Betrieb zu suchen, wo die "Stimmung nicht mies" ist.
Leider wird dies vorraussichtlich lange dauern.
Da hilft nur bewerben, bewerben, bewerben, und Ausschau halten, unter Umständen weis dein Bekanntenkreis eine Arbeitsstelle, auf die Du dich relativ zielsicher bewerben könntest.

Und falls Du dich mal im Forum unter oder unter Mobbing, oder unter Hier wird gemobbt umgeschaut hast, wirst Du feststellen, dass in dort dargestellten Fällen "die miese Stimmung" noch viel schlimmer war.
Vielfach wurden mit “mobbbingtypische Verhaltensweisen“ die Mobbing-Opfer systematisch fertig gemacht.


Und deshalb meine ich, Mobbing, Korruption, und Arbeitsschutz muss Wahlkampfthema werden.

Gruss
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Re: Ich bin ein Opfer von Mobbing

Beitragvon Onlyonelife1 » Fr, 24 Okt 2008 10:41 +0000

Auch ich denke ein Opfer su sein und weiß mir bald nicht mehr zu helfen.Bin seid 4 Jahren in der Firma, hab mich von 4 Std. auf 8 Std hochgearbeitet, nachdem das Gesetz herauskam für 50 Jährige Förderung und dann ich noch 50% Schwerbeschädigung..meine Firma bekam die Förderung für mich und auch vom Versorgungsamt die gesamte Büroeinrichtung.Ich arbeite im Kundendienst in Vollzeit, bin täglich 1/2 Std eher auf Arbeit mache kaum Mittagspause und habe eine Kollegin, die sehr gut mit dem Chef befreundet ist und sich alles erlauben darf. Sie als ungepflegte Person ohne Respekt vor Mitarbeitern sucht sich immer nur die Schwächeren, die so wie ich Angst um ihren Arbeitsplatz haben um sie zu mobben. Sie versucht mit anderen fehlern (kleine...ein vergessenen fragezeichen oder ein vergessener Rückruf auf einem fax etc>) abzulenken von ihren fehlern, geht damit hausieren und gewinnt damit Oberhand. ich kann bald nicht mehr. Diese frau hat es geschafft mit ihrer Kollegin mit der sie im Zimmer sitzt wochenlang kein Wort zu wechseln, Privatgespräche führt sie nicht, sie ist ständig nur auf Suche nach den kleinsten fehlern um damit zum Chef zu laufen und dort ist sie glaubwürdig weil sie eine gute bekannte des Chefs ist. Unser gesamtes Team hat Angst vor dieser frau und keiner getraut sich etwes zu sagen. Ich habe keine Ahnung wie ich mich verhalten soll, ich leide wie ein tier, kann nicht mehr schlafen und war gerade zur kur (die man mir nicht gönnte) und selbst dort habe ich versucht mich therapieren zu lassen um mir den umgang mit dieser Person zu erleichtern. Icxh bin jetzt an einem Punkt angekommen wo ich einfach nicht mehr kann, kann mir jemand helfen?????
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Ich bin ein Opfer von Mobbing , an Onlyonelife1

Beitragvon Tom » So, 26 Okt 2008 5:10 +0000

Hallo Onlyonelife1 !

Die Situation am Arbeitsplatz wird sich nicht ändern. Sie ist leider mittlerweile alltäglich geworden.
Das Beste derzeit: erst mal krankschreiben lassen
Gehe aber nicht zuerst zu einem Psycho-Arzt, sondern zu deinem Hausarzt oder Hausärztin, auf der Krankschreibung ist dann nicht – der Stempel – Psychiater.
Eine Überweisung kann dennoch erfolgen, dann kann der Psychiater eine Einschätzung an den Hausarzt oder die Hausärztin schreiben, die auch bei Bedarf einen Psychologen hinzuziehen darf.
Der Psychologe kann mit u. a. dir erörtern, ob eine Abgrenzungsstrategie für dich in Frage kommen kann, und wenn ja, ab wann.
Nach ca. 3-4 Wochen sollte der Hausarzt oder die Hausärztin einen Eilantrag zur Kur stellen.
Zwischenzeitlich würde ich eine Mobbing-Selbsthilfegruppe aufsuchen, die Leute dort können dir Tips zu einer Strategie zur Gegen-Wehr geben.
Vermeide es, die Mobbing-Selbsthilfegruppe als Psychologen-Ersatz zu nutzen, denn es geht darum sich gegen Mobber zu wehren, und nicht darum einen psychologischen Weg zu finden, die Mobber zum Nichtmobben zu erziehen.
Die Informationen zur Gegen-Wehr in einem Forum zu erörtern halte ich nicht für sinnvoll, - der Feind liest mit - .
Aber dennoch sind hier im Forum viele Informationen bereitgestellt, ggf. ist auch für dich was dabei, - also mal umschauen -.
Leider sind Mobbing-Opfer sehr depremiert, und sind von daher nicht in der Lage sich zu wehren.
Vielfach ist es noch so, dass Mobbing-Opfer es nie wirklich gelernt haben, sich gegen Mobber zu wehren.
Dieser Weg zur Gegenwehr dauert leider sehr lange, häufig genug mehrere Jahre.
Hier ist Geduld gefragt.
Wie es hier aussieht, ist die mobberei noch am Anfang.
Eine rechtliche Auseinandersetzung ist hier keinesfalls hilfreich.
Falls die Kur genehmigt wird, dann würde ich die Zeit nutzen, um auszuloten, ob eine Abgrenzungsstrategie für dich in Frage kommt.
Mobbing am Arbeitsplatz ist hier in der Reha leider zu oft bekannt.
Es kann sein, dass die Kur nicht genehmigt wird, dann lege Widerspruch zusammen mit deinem Hausarzt oder mit deiner Hausärztin ein.
Die aktuellen Einschätzungen des Psychiaters und des Psychologen sind hierzu oft hilfreich.

Gruss
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Re: Ich bin ein Opfer von Mobbing

Beitragvon DinO » Fr, 06 Mär 2009 10:38 +0000

Isebil hat geschrieben:das wurde aber auch Zeit!

Meiner Meinung nach sollte Mobbing ein Straftatbestand werden.


Da bin ich zu 100% deiner Meinung.
Leider ist das halt schwierig... Aber ich wünschte es würde eine bessere Alternative geben.
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Re: Ich bin ein Opfer von Mobbing

Beitragvon Tanja1269 » Do, 16 Apr 2009 10:57 +0000

Hallo,
mir geht es ganz ähnlich wie Euch. Ich bin froh, dass ich dieses Forum gefunden habe, denn ich muss meine Sorgen unbedingt einmal bei jemandem abladen. Ich habe vor etwas mehr als einem Jahr eine befristete Arbeitsstelle bekommen. Seitdem werde ich von einer jüngeren Mitarbeiterin, die sich noch in der Ausbildung befindet, gemobbt. Ich habe die Aufgabe, ein Projekt zu leiten. Sie ist in diesem Projekt meine Mitarbeiterin und dazu beauftragt, ein Teilprojekt weitgehend selbstständig durchzuführen. Am Anfang haben wir uns auch gut verstanden und ich habe mich auf die Zusammenarbeit mit ihr gefreut. Es stellte sich aber sehr bald heraus, dass sie es trotz meiner wirklich intensiven Hilfestellungen nicht schafft, das Projekt durchzuziehen. Am Anfang habe ich ihr nicht so viel geholfen, dann aber immer mehr, weil wir ja auch Zeitpläne einhalten müssen. Das führt dazu, dass ich ihre Arbeit seit über einem Jahr im Grunde genommen komplett alleine mache und zusätzlich zu meiner Arbeit erledige. Das hört sich jetzt verrückt an. Es geht aber nicht anders, aus Gründen, die ich hier nicht darstellen kann, weil ich sonst zu viel über mich verraten würde. Ich finde das im Prinzip auch nicht so schlimm, sie ist ja noch in der Ausbildung. Der Hammer ist jedoch, dass sie meine Arbeit regelmäßig als ihre vollständige Eigenleistung verkauft. Ich habe nicht erwartet, dass sie zugibt wie es ist: Ich erledige die Arbeit und sie schmarotzt. Aber sie müsste wenigstens durchblicken lassen, dass ich auch einen erheblichen Anteil daran habe. Man benötigtmanchmal ja einfach Hilfe von anderen. O.k., das habe ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen, sondern ich habe klar gestellt, dass ich erheblich zu diesem Projekt beigetragen habe. Wie man sich denken kann, stehe ich jetzt natürlich als stutenbissige Ziege in der Ecke, die es nicht ertragen kann, dass eine jüngere Mitarbeiterin spontan zu derart großartigen Leistungen fähig ist. Als Retour-Kutsche erzeugt sie nämlich überall das Bild, dass ich sie nicht informiere, dass die Hilfestellungen, die ich ihr gebe, mit Absicht so gewählt sind, dass sie ihr nichts nützen usw. Nach dem Motto "Ich würde ja gerne und könnte auch, aber sie lässt mich ja nicht....". Mein Chef und meine Mitarbeiter, sogar die, mit denen ich mich früher immer gut verstanden habe, glauben aber ihr.Wie ich mich auch drehe und wende, sie nutzt es immer so, dass es gegen mich spricht. Ehrlich gesagt, bin ich sogar davon überzeugt, dass sie nicht nur die Wahrheit entstellt darstellt, sondern sogar gezielt Lügen verbreitet. Mein Kollege (oder besser mein Konkurrent. Denn das sind wir hier, bei den wenigen befristeten Arbeitsplätzen) tut sein übriges dazu.Mein Chef steht nicht hinter mir. Zudem kommen meine eigenen Ziele (Weiterqualifikation, ohne die ich untergehen werde) zu kurz. Ich muss oder musste bedingt durch diese zusätzlichen Arbeiten so viel Energie investieren, dass ich jetzt dringende Zeit benötige, um meine eigenen Interessen auch noch verwirklichen zu können. Das Dumme ist, dass ich dadurch zu Handlungen gezwungen bin, die ich im Prinzip auch nicht in Ordnung finde. So habe ich kürzlich zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt Urlaub genommen, obwohl ich wusste, dass dadurch sehr viel Arbeit auf meinen Kollegen zukommen wird und er sie ganz alleine bewältigen muss. Es gibt weitere Beispiele. Das finde ich selbst vom Prinzip her überhaupt nicht in Ordnung, aber wenn ich das nicht mache, bleibe ich völlig auf der Strecke. Ich werde hier aber auf der einen Seite so ausgebeutet (was aber niemand sieht oder sehen will, einschließlich meines Chefs). Wenn ich mir auch noch Zeit für diese kollegialen eigentlich selbstverständlichen Handlungen nehme, bleibt mir selbst nichts mehr, außer vielleicht dem Bewusstsein "delmütig" geahndelt zu haben.
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Re: Ich bin ein Opfer von Mobbing

Beitragvon blondi » Di, 29 Dez 2009 6:10 +0000

Hallo mein Name ist Ilona,

Mobbing Opfer sind in der Regel Mitarbeiter, die sich jeder Chef theoretisch wünscht. Typische Opfer identifizieren sich mit dem Betrieb, sind fleißig und kreativ. Deine Mobbingtante hat Angst vor dir, weil du besser bist wie sie .
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Re: Ich bin ein Opfer von Mobbing

Beitragvon mogli » Mo, 24 Jan 2011 12:37 +0000

Bloedsinn hat geschrieben:Die Geschichte ist immer ähnlich. Glaub nicht das DU der Nabel der Welt bist.

Was is das denn für'n dummer Spruch?? Klingt fast wie Mobbing... Egal, wohl ein verbitterter armer... Womit er aber Recht hat, daß das echt immer wieder ähnlich läuft..

Und hier deshalb meine Frage:

Weiß jemand, wie es in der Firma Fraport AG am Frankfurter Flughafen mit Mobbing aussieht?

Euer mogli
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