Krankenkasse in Thüringen

hier kann jedes Mobbing-Opfer ohne Anmeldung den ersten Kontakt knüpfen. Dies stellt einen Versuch da. Die Forenhaftung im Internet zwingt den Betreiber hier streng auf den Inhalt zu achten. Anoyme Beiträge die gegen das Impressum verstoßen werden ohne Rückfrage gelöscht.
Über eine automatische Löschung wird noch nachgedacht! Der Spam wird nicht händisch geplegt!

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Krankenkasse in Thüringen

Beitragvon blondi » Di, 29 Dez 2009 5:54 +0000

Hallo, ich habe mich gerade angemeldet und möchte mich kurz vorstellen.

Mein Name ist Ilona, seit 1990 arbeite ich bei einer Krankenkasse in Thüringen und werde seit 2001 von meinen zwei Vorgesetzten gemobbt......meine Wiedereingliederung wurde nach drei Tagen abgebrochen, da ich im Keller/ Archiv billigste Hilfsarbeiten erledigen sollte. Der Keller war voller Schimmelpilze. Ein gesundes Arbeitsumfeld für einen mit Angstzuständen und Panikattacken.

Jetzt möchte ich mich dagegen wehren und bin froh euch gefunden zu haben. Auch finde ich toll, was ihr schon versucht habt die "Obersten" mit ins Boot zu holen. Ich wollte eine Petition schreiben, aber ,wenn ich sehe wie die Zusammenarbeit mit einigen Politikern ist, kann ich mir das sparen

Petition: so in etwa:

Warum erbringen Krankenkassen und Rentenversicherungsträger Leistungen in Form von Krankengeld, Übergangsgeld an Mobbingopfer,ohne die verantwortlichen Arbeitgeber dafür in Regress zu nehmen. So würde vielen Betroffenen ein langer Leidensweg und Klageweg erspart bleiben. Die Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen bräuchten nicht ständig höher Beiträge zu zahlen.
blondi
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Bundesagentur für Arbeit fordert keine Zinsen ein

Beitragvon Tom » Mi, 30 Dez 2009 1:39 +0000

Hallo Ilona und Andere !

Auch die Bundesagentur für Arbeit (BAA) und die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) unterlassen es in aller Regel die Zinsen bei den Arbeitgebern einzufordern. Das wäre immer dann der Fall gewesen, wenn die Betroffenen gekündigt worden sind und die Kündigungsschutzklage siegreich gegen den Arbeitgeber ausgegangen ist. Dann folgt die Zahlung der rückwirkend ausstehenden Lohnzahlungen, welche die BAA in Form von Arbeitslosengeld und ggf. die ARGE in Form von HartzIV gezahlt hatten. Diese Gelder sind ebenfalls an die BAA und die ARGE vom Arbeitgeber zu zahlen, und zwar mit der aktuellen Verzinsung. Auf diese Verzinsung verzichtet die BAA und die ARGE in aller Regel, obwohl die Kassen leer sind. Da freut sich jeder Arbeitgeber.

Wegen der Schimmelpilze hätte ich Fotos angefertigt, und 2 Abstriche mit strilem Gut mit anschliessender Vakumverpackung vollzogen. Der eine Abstich für dich als privates Beweismittel, der andere für den Personalrat oder Betriebsrat, - mit entsprechendem Kommentar dazu - . Bitte schau dich im Forum um (z. B. Arbeitsschutz), da gibt es genügend Material. On die andauernden niedrigen Arbeiten im Archiv mit deinem Arbeitsvertrag vereinbar ist, sollte von deinem Anwalt geprüft werden. Vermeide es aber einen ver.di-Anwalt zu kontaktieren, denn diese Leute sind zu sehr stellenkorruptiv verwickelt.


Gruss
Tom
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Re: Krankenkasse in Thüringen

Beitragvon rechtsrat » Mi, 30 Dez 2009 1:59 +0000

wegen des Anwaltes hat Blondi bereits mit mir gesprochen.

Ich hoffe SIE macht es besser als damals ich - macdet
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Re: Krankenkasse in Thüringen

Beitragvon blondi » So, 03 Jan 2010 2:05 +0000

Hallo Tom, vielen Dank für den Hinweis betreffs Anwalt.
Die Beweisführung bzw. Dokumentation bei Mobbing ist sehr schwer. Speziell in meinem Fall ,wurde mir die ganze Zeit eine Kollegin zur Verfügung gestellt, zwecks zu meiner Sicherheit. Als ich mich mit der Verwaltung Berufsgenossenschaft in Verbindung gesetzt habe um ein Gutachten zu beantragen, hätte ich die Kosten dafür selber tragen müssen.
Ich hoffe , ihr bewegt etwas, das Mobbing Opfer auch in Zukunft durch Gesetze geschützt werden. Wenn ich helfen kann, ich bin dabei !!!!!!
LG Blondi
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Re: Krankenkasse in Thüringen

Beitragvon tinchen » Mi, 03 Mär 2010 1:43 +0000

Ich sehe das ähnlich. Ein großes Problem beim Vorgehen gegen Mobbing ist die Beweisführung. Oft steht Aussage gegen Aussage, manchmal trauen sich Zeugen aus Angst um den Arbeitsplatz nicht auszusagen. Da steht den Opfern meist ein langer und steiniger Weg bevor, bis sie zu ihrem Recht kommen. Und dann kommt braucht man auch noch das Glück, dass die Krankenkassen und Krankenversicherungen auch die psychischen Erkrankungen durch Mobbing entstehen können, anerkennen und den Opfern helfen.
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Re: Krankenkasse in Thüringen

Beitragvon blondi » Fr, 05 Mär 2010 9:02 +0000

Hallo Tinchen,
in der Tat, Sie finden keine Zeugen ,grund ist, dass Zeugen (meist Kollegen) aus Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes oder aus Gruppenzwang selten wahrheitsgemäß aussagen oder mauern. Manche Kollegen mobben sogar bewusst oder unbewusst mit.
Kern des Problems ist die Darlegungs- und Beweislast des Opfers. Man muss die beanstandeten Verhaltensweisen möglichst konkret darlegen und gegebenenfalls beweisen. Das heißt, man muss vortragen, wo, wann, wie und von wem er angefeindet wurde und wer dies bezeugen kann.(Mobbingtagebuch). Nur wenn der Beweis vieler Einzelhandlungen gelingt, die insgesamt ein Bild „systematischer Anfeindung“ ergeben, hat eine eventuelle Klage Aussicht auf Erfolg. Hieran scheitern die meisten Mobbing-Klagen in der Praxis.
Die Krankenkassen helfen nicht. Wie in meinem Fall, ist die Krankenkasse mein Arbeitgeber. Wenn es dafür schon ein Gesetz geben würde, wäre mir ein langer Leidensweg erspart geblieben.

Als Mobbing-Opfer brauchen Sie aber vor allem richtige Verbündete. Sie können zum Beispiel Kontakt zu anderen Betroffenen aufnehmen,melden Sie sich hier im Forum an,bei Xing , suchen Sie in Selbsthilfegruppen zum Thema Mobbing. Wenn Sie rechtzeitig professionelle Hilfe suchen dann am besten bei einem Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie.

Wer es selbst am eigenen Körper, mit der eigenen Seele erfahren und durchleben musste, kann durch das Mitfühlen wirklich mitreden. Wenn Sie Hilfe brauchen und reden möchten, schreiben Sie mir eine E-Mail : ilona@soziale-welle.de
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