"Wir kennen da einen Arzt in Trier....."

hier kann jedes Mobbing-Opfer ohne Anmeldung den ersten Kontakt knüpfen. Dies stellt einen Versuch da. Die Forenhaftung im Internet zwingt den Betreiber hier streng auf den Inhalt zu achten. Anoyme Beiträge die gegen das Impressum verstoßen werden ohne Rückfrage gelöscht.
Über eine automatische Löschung wird noch nachgedacht! Der Spam wird nicht händisch geplegt!

Moderator: Moderatoren

"Wir kennen da einen Arzt in Trier....."

Beitragvon delu » Sa, 30 Apr 2011 1:45 +0000

Hallo liebes Forum,

ich bin fast 30 Jahre alt, und bin in der Feinblechbearbeitung tätig. Ich habe im Mai 2005 in einem kleinem Unternehmen als Hilfsarbeiter angefangen. Durch einen Umstand kam ein Kollege ins Gefängniss, ein Mitarbeiter an der CNC wurde benötigt. Von meiner Hilfsarbeit wurde ich zur Fachkraft "befördert" Der Chef sah das ich meine Arbeit immer gewissenhaft und im anständigen Tempo erledige. Ich (denke ich ) bin hyperaktiv und habe genug Energie und lasse diese auch bei der Arbeit raus und es macht Spass produktiv zu sein.
Ich arbeite in einem Familienunternehmen, derzeitige Belegschaft 21 Mitarbeiter aber inkl Putzfrau, Stifte und Chef/in. Die Wirtschaftskrise haben wir mehr oder weniger gut überstanden. Wir sind hier an der Grenze zu Luxemburg, das heißt, die Arbeitsmarktsituation ist besser - die Entlohnung wegens des Steuersystems besser. Also wer was auf sich setzt und Junggeselle ist geht rüber.

Ich war damals arbeitslos und wollte genau das tun, zog in die Eifel, hab aber dann doch weil es sich anbot in diesem Betrieb angefangen.

Ich kann nicht genau sagen ob sich die Führung geändert hat, oder ob ich mitterweile erkenne was die Geschäftsleitung mit mir/uns macht. Ich werfe meinen Chef Verletztung der Führsorgepflicht und willkürliche Änderung der Auftragslage vor - Termindruck. Diese Faktoren wirken sich erheblich auf das Betriebsklima aus, gerade weil die meisten in diesem Betrieb echt faule Leute sind. Vieleicht liegt es auch an der ländlichen Gegend, das halt wirklich viel geschwätzt wird, bei manchen Mitarbeitern habe ich schon min 1,5-2 h am Tag via Gedächtnis protokoliert. Ich mache das nicht extra, muss aber ca alle 5 Minuten Restgitter in den Schrottkontainer werfen, dabei sehe ich Mitarbeiter und Uhr.

Als ich dann an der Machine angelernt wurde war noch ein Mitarbeiter mit 40 Jahren Betriebszugehörigkeit an der Maschine. Ein Jahr später ging dieser aus gesundheitlichen Gründen mit 60 Jahren. Ich bekam einen Kollegen auf die Maschine, der zu diesem Zeitpunkt noch Lehrling war, mich zudem vor dieser Zeit 3 mal mit "Ich stech dir die Reifen ab !" bedrohte. Diese Drohung schluckte ich ohne Info an Chef - dachte ich kann mich da schon selbst wehren . Also das Verhältnis zu diesem Kollegen ist vorbelastet gewesen.

Zu diesem Kollegen Wolfgang : Er hatte die Lehre wegen Leukämie unterbrochen und durfte diese dann nach Genesung fortsetzen, wurde von allen Rücksichtvoll behandelt. Doch das war anscheinend ein Fehler, denn er nutze dies aus, Kann man verstehen - am Abgrund des Todes denkt man an sich. Klingt vieleicht markaber.

In diesem Betrieb war eigendlich alles geordnet, es gab Putz und Räumpläne für die Lehrjungen. Nur nebenbei : Diese Pläne sind mind. 4 Jahre alt, und daruf stehen Namen von damals Lehrlingen, sind jetzt aber längst ausgelernt, und gehören nicht mal mehr dem Betrieb an ! ( Wir haben eine Getränkekasse mit Deckel für Striche zu machen mit den Hinweis : Strichliste wöchendllich begleichen, dieser Zettel wurde am Computer geschrieben, ausgedruckt und fein ausgeschnitten : "Srichliste wöchendlich begleichen" Jeder Kunde in der Werkstattt sieht das ! Hallo ???? Gehts noch ??? ) Nein ich bin kein Pedant !

Naja, mit Wolfgang hatte ich hart zu kämpfen : Inkompetens, Bedienfehler, liegenlassen der Arbeit, Missachtung von Anweißungen, fehlendes Engagemount. Ich bin die letzten 2 Jahre fast Wöchendlich zu Reinhold in die Arbeitsplanung, welcher auch Betriebsleiter war... Die Probleme wurden zwar besprochen, aber auch verharmlost, mein Engagemount als Egoismus diffamiert. Ich habe nie zuviel von Wolfgang verlangt, lediglich das er den Arbeitsplatz sauber verlässt, Aufträge fristgerecht erledigt, und die Arbeiten um die Maschine rum (Wartung, Bleche wegräumen) zu erledigen.
Ich bekam dann die Antwort das Reinhold sich kümmere... Es geschah nix. Entweder konnte sich Reinhold nicht durchsetzen oder er hats nicht versucht.
Von Reinhold kam dann die Antwort das der Chef meint, das wir uns gefälligst zu vertragen haben !

Dann kam die Wirdschaftskrise, die Probleme blieben... Wurden heftiger. Die Schweißer fingen an einen Kasten Bier zu trinken wenn der Chef in der Mittagspause war. Täglich! Monate lang ! Bis vor ca 3 Wochen ! Als dem Chef gegenüber loyaler Mitarbeiter habe ich mich nur wenn Geburtstage (hier wohl so üblich) waren dazu gestellt. Ein Radler, eine Kippe - danach weiter schaffen, die anderen blieben noch. Also bis auf Reinhold, der Abkanter, und ich, waren alle am saufen !
Nicht nur das ich es in der Eifel auf dem Dorf in der eingeschworenen Gemeinde (also auch im Betrieb) schwer hatte integriert zu werden, jetzt schnitten se mich auch, weil ich nicht mittrank. Wenn ich durch die Werkstatt lief und laufe sind die Gruppen still, stell ich mich dazu, verstummen Gespräche !

Ich bekomm einen Vortbildungskurs bezahlt. CAD/CAM - ich sollte ins Büro Abwicklungen machen, Kunden betreuen, zeichen. Feiner Job! Ich freute mich drauf. Doch der Chef hat dazu meinen Nachfolger betriebsintern gesucht, und tat dies im Führstücksraum. Es kam eigendlich nur einer in Frage - der dritte Mann, der aushilfsweiße bei Urlaub oder Krankheit an der Maschine aushalf. Doch dieser hat nach der Anfrage des Chefs gekündigt, und hat Arbeit in Luxemburg gefunden.

Diese Situation ging dann bis Anfang Februar 2011 so, bis ich wegen eines Nervenzusammenbruches 4 Wochen krankgeschrieben war. An diesem Tag sagte ich ich das ich es nicht mehr aushalte, ich müsse heim, es sei psychisch...
Der Chef ging von privaten Anlässen aus, und quaschte dies bei Reinhold aus, welcher es wiederum in die Werkstatt trug :(
Als ich private Gründe dementierte und rausrückte das es an Wolfgang und die mangelnde Führung seitens der Geschäftsleitung lag, kündigte Wolfgang und ging nach Luxemburg. Ich hatte dies auch vor - Schluss mit mangelnder Führungsqualitäten, Chaos und nicht grad toll bezahlter Arbeit.

Was sollte ich tun ? Den Chef alleine sitzen lassen ? Ich bin der Einzigste in dieser Firma der die Maschine wirklich produktiv bedient. Er braucht mich, sonst kommt er in Predullie! Ich blieb also - Faktor Wolfgang war erledigt.

Ich bekam also vor ein paar Wochen Manuel als feste Untrstützung, also als Nachfolger für Wolfgang. Manuel ist nicht gerade der klügste, rennt weg wenn die Uhr Feierabend schlägt, lasst alles stehn und liegen. Also die gleichen Prolbleme nur schlimnmer !!!
Wieder Gespräche mit Reinhold, doch diese scheinen zu fruchten. Jedoch hat währentdesen ein Schweißer gekündigt, ratet mal wohin er ist!

Richtig! Nach Luxenburg.....

Also stehe ich jetzt mit der Arbeit von zwei Schichten alleine da - der Druck wächst! Der Chef weigert sich wehement Vorschriften oder ein Regeln in den Betrieb zu bringen ! "Wir mussen flexiebel bleiben !" -. Ja , aber das geht nur wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt. Leute lassen ihre Dinge und Müll bei mir liegen, mir werden ständig Steine in den Weg gelegt, die mich bei Arbeiten behindern. Gegen soziale Inkompetenz, könne man hier nichts machen !
Also die Arbeit ist reichlich da, ich bin auch bereit Überstunden zu machen, soll diese aber innerhalb von 7,5 h ohne Pause machen (Frühschicht hat 15min), und was noch am heftigsten ist : Der Chef nimmt jeden Auftrag an, und drückt diesen voll durch, ohne Rücksicht auf andere Aufträge. Wenn der Kunde anruft sagt er JA ! Das zu lasten der Belegschaft. Und die Härte ist das Aufträge die gestern noch gebrannt haben, dann wochenlang rumliegen! Das ist meiner Meinung nach Willkür !

Durch diesen Stress verursacht habe ich dann dem Arbeitspalner, weil ich ja alleine da stand und null Bescheid wuste ob Unterstützung von Manuel habe oder nicht... Ich warte ja schlieslich um die Schicht zu übergeben ! Also sagte ich Reinhold mal höflich aber bestimmt in einem lautem Ton : Das er mir gefäligst Bescheid sagen solle - denn ich wollte auch mal Feierabend machen. Das war Donnerstag vor Karfreitag 2011
Ich sagte dies in einem Ton , den Reinhold von mir nicht noch kannte. Zugegeben etwas autoritär. Er ist zwar weisungsbefugt aber nicht mein Vorgesetzter, zumindest kann ich ihn so nicht respektieren, denn zu Reinhold gibt es auch eine Geschichte :
Reinhold hat in diesm Betrieb gelernt - 22 Jahre im Betrieb - und strotzt nur von seiner angeblichen Erfahrung. Dazu sage ich nur der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Oder wie der Herr sos Gescher ! Das bekomme ich aus eigener Erfahrung, Handlungen und Gesprächen mit. Er is nicht so gut wie er denkt. Beschädigt auch mal Material durch sorlosen Umgang, Verschlampt Aufträge und gefertigte Aufträge.
Bei Reinhold muss ich mich dreimal wiederholen wenn ich etwas zu ihm sage. Erst beim dritten, und agressiveren Mal hört er mir dann zu : "Ah jetzt hab ichs verstanden !" Das ist kein scheiß. Er hat null Respekt - furzt neben mir und behauptet dann das er weiter weg gefurzt hat, und der Furz noch in der Hose steckt !
Und das öfter ! Gähnt vor mir laut mit offenen Mund und streckt sich, was bei Primaten übrigens bedeutet : Das hier ist mein Revier !

Ich muss versuchen mich kurz zu fassen ! Denn ich stecke voller Emotionen, habe Schwierigkeiten sachlich zu bleiben.

Nach meinen Anschiss an Reinhold ist dieser wohl zum Chef, und ich sauer ins Osterwochenende.

Am Dienstag nach Ostern 2011 kam der Chef zu mir mit dem Vorwurf das Leute wegen mir kurz davor sind zu kündigen, ich zu wenig Freiraum lasse und er mich so einschätzt das ich sogar bis zur Manipulation gehen würde! KOMISCH, genau das denke ich von Reinhold, bzw . mal abgesehn von der Manipulation von meinem Chef.
Und die Härte is ja, das er mir keine Chance lässt mich zu rechtfertigen ! An diesm Vorwürfen habe ich böse zu knabern. Ich fühle mich öffendlich diffamiert und verletzt! Das Vertrauen ist weg! Ich stellte ihn dann unter vier Augen, bzw. war das kein Gespräch, denn ich hatte den Eintrug er hat mir nicht zugehört, denn er schaute die ganze Zeit auf den Tisch, ich ihn an, und nur wenn ich meinen Satz unterbrach, schaute er kurz, vieleicht ob ich och da bin !
Nach dem ich ihn dann über die Mobbingsituationen mit Wolfgang und Reinhold aufgeklärt hatte, sofern er zugehört hatte, kam er dann Freitags und sagte :

"Wir kennen da einen Arzt in Trier , und ich bestehe darauf das du da hingehst. Wenn du den Termin nicht wahr nimmst kommt er hier in die Firma !"

Wir sind übrigens seit der Einstellung im Betrieb per du ! Diese Umgangsform gab mir das Gefühl das ich respektiert bin, und meine Erfahrungen aus anderen Betrieben willkommen ist.

Jetzt brauche ich eure Hilfe ! Ich weiß nicht was ich machen soll - was hat er mit dem Arzt vor ? Etwa einweißen lassen ? Ein verfälschtes Gutachten holen ? Ist ihm nicht bewusst das er sich ins eigene Fleisch schneidet ? Denn eine weitere Zusammenarbeit halte ich für ausgeschlossen. Ich brauche nur noch den 2.5.2011 dann bin ich 6 Jahre im Betrieb und kann auch ohne Ausbildung meinen Meister machen. Ich habe mir immer wieder gesagt halte hier 6 Jahre durch ! Dann kannst den Meistr machen und weißt wo es lang geht !
Ich habe keine Ausbildung, keine finanzielle Rücklagen (wegen der Sperrung von der AA). Ich fühle mich ausgenutzt müde und missbraucht. Getreten und verstossen. In Krisenzeiten habe ich Urlaub genommen wenns keine Arbeit gab ! Er hat mich bei Problemen voll hängen gelassen ! Jetzt das hier! Ja, das wahre Gesicht zeigen die Leute erst wenn se dich nicht mehr brauchen. Übrigens : Alfred, der Man mit 40 Jahren Betriebszugehörigkeit, hat zu dessen Anlass nicht mal eine Ansprache oder Present bekommen, Reinhold nach 20 Jahren und andere auch nicht.

Ich möchte nur Unbeschadet schnellstmöglich aus diesem Betrieb. Ich schätze, wenn ich fristlos kündige hab ich ne Schadensersatzklage am Hals. Kündigungsfrist = 14 Tage - ungewohnlich meinte die Frau der Rechtsabteilung der AA.

Ich würde gerne da anrufen, aber es ist Wochenende, und der Chef will Montag wissen ob ich zu seinem Arzt gehe....

Hilfe ! Bitte !
delu
 
Beiträge: 1
Registriert: Fr, 29 Apr 2011 11:10 +0000

Re: "Wir kennen da einen Arzt in Trier....."

Beitragvon gholzert » Mi, 07 Sep 2011 10:26 +0000

Das klingt ja alles schräg.

Also mit der Kündigung - also das rationalste Thema:

Du kannst natürlich kündigen. Du wirst doch sicherlich noch Resturlaub haben.

Nehm den, kündige und gut iss.

Vielleicht musst du noch drei vier Tage durchhalten, aber echt - ich bin mir sicher, dass du das dann auch ncoh schaffen wirst.

Kopf hoch - du wirst es schaffen.

Grüße
gholzert
Vielmehrschreiber
 
Beiträge: 10
Registriert: Mo, 18 Jul 2011 2:36 +0000


Zurück zu Seelenschmerz

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast