LAG Hannover - 16a SA 1391/99 -

Urteile zum Thema Mobbing.

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LAG Hannover - 16a SA 1391/99 -

Beitragvon macdet » Mi, 05 Apr 2006 8:04 +0000

Lügner werden entlassen

Tratsch am Arbeitsplatz ist üblich und nicht verboten. Bedingung: Es muß im zeitlichen Rahmen bleiben, und die Arbeit darf nicht darunter leiden. Artet der Klatsch nämlich in Lügen, Schikanen oder Mobbing aus, muß der Arbeitgeber notfalls demjenigen kündigen, der die Lügen in Umlauf gebracht hat.

LAG Niedersachsen 16a SA 1391/99
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Fürsorgepflicht sag ich doch!

Beitragvon macdet » Do, 26 Apr 2007 5:31 +0000

Mobbing Der Arbeitgeber hat im Rahmen der Fürsorgepflicht auf das Wohl und Wehe der Arbeitnehmer Rücksicht zu neh­men; er muss den Arbeitnehmer auch vor Gefahren psychischer Art schützen. In­soweit besteht Anspruch auf Schutz vor systematischen Anfeindungen und schika­nösem Verhalten durch Kollegen oder Vor­gesetzte, wobei sich der Arbeitgeber nach § 278 BGB auch das Verhalten solcher Personen zurechnen lassen muss, die als Vorgesetzte in seinem Namen handeln (LAG Niedersachsen 16a Sa 1391/99).


Mobbing, Zurückbehaltungsrecht, Annahmeverzug, Direktionsrecht, Fürsorgepflichten, Arbeitgeberpflichten, LAG Niedersachsen, 16a Sa 1391/99, § 278 BGB, Verhaltenszurechnung, Verschuldenszurechnung, Zurückbehaltungsrecht, Arbeitsleistung, Grundsatz von Treu und Glauben, § 242 BGB, Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, Abmahnung, Personalakte, Arbeitszeitregelung, Schadensersatzanspruch, Unterlassungsanspruch, Arbeitszeitfestlegung, Arbeitszeitlage, Mobbinghandlungen, Depressionen, Abmahnung, Kündigung, Schmerzensgeldanspruch, § 273 BGB, § 618 BGB, Arbeitsschutzvorschriften,
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