Landgericht Düsseldorf, 20.09.2006, Az.: 2b O 229/04

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Landgericht Düsseldorf, 20.09.2006, Az.: 2b O 229/04

Beitragvon macdet » Sa, 12 Mai 2007 9:01 +0000

Landgericht Düsseldorf, 20.09.2006, Az.: 2b O 229/04, erhebliche Meinungsverschiedenheiten kein Mobbing Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen Diesen Beitrag löschen IP-Adresse zeigen
Hallo !

Es ging um Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen Mobbing.

Die Klage wurde abgewiesen.
Die Beweislage reichte mal wieder nicht aus, um gemäss Urteil: BGH NJW 2002, 3172, OLG Stuttgard, NVwZ-RR 2003, 715 das Mobbing begründen zu können.
Vielmehr habe sich der Kläger verfolgt gefühlt.
Der Zeiraum des angeblichen Mobbings sei sehr klein gewesen.


Der Kläger war im Dienstgrad Oberstabsarzt Leiter der Zahnarzttruppe Luftwaffensanitätsstaffel/Luftwaffenunterstützungsbataillion in einer Kaserne.

Nach angaben des Klägers soll es schikanöses Handeln gegeben haben.

Dem Kläger sollen Informationen vom Dr. XXX vorenthalten worden sein, der Kläger wurde ausgegrenzt, Drohungen durch Dr. XXX gegen den Kläger soll es gegeben haben, Benachteiligungen in einer Beurteilung, Herabstufung in der Tätigkeit, die Versetzung folgte, zwei Anzeigen des Dr. XXX gegen den Kläger, eine davon wegen Betruges (die Staatsanwaltschaft Kleve ermittelte), das Disziplinarverfahren gegen den (damaligen) Vorgesetzten Dr. XXX wurde nicht richtig bearbeitet.

Der Kläger erkrankte.
Die mobbingtypischen Krankheitssymtome wurden diagnostiziert.


Aber:
Alles kein Mobbing ?


Das oben genannte Urteil kann in der Rechtsdatenbank des Landes NRW unter Eingabe des Az.: unter
http://www.justiz.nrw.de/ses/nrwesearch.php#
abgerufen werden.


Gruss
Tom
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macdet
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