Demokratie Ade?

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Demokratie Ade?

Beitragvon harald » Mo, 23 Apr 2007 5:21 +0000

Nun waren einaml in Frankreich Wahlen, aber auch in einer der blühenden Landschaften im Osten, im beauty Sachsen-Anhalt. 1,5 Millionen sollten auf kommunaler Ebene ihr Umfeld mitbestimmen. Doch ehrlich gesagt, Ossii hin oder Wessie her, der Trend bleibt, Frankfurt a. Main, Wiesbaden, Sachsen Anhalt und ??, nur 30 % ginnegn überhaupt noch hin. Wohin? Na zur Wahl, oder sagen schon viele wieder, egal, bringt eh nichts? Was meint ihr dazu?
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Bremen und der Trend geht weiter!

Beitragvon harald » Mo, 14 Mai 2007 9:58 +0000

Die Landtagswahlen in Bremen sind gelaufen und der Trend von der Kommunalwahlen von Frankfurt, Wiesbaden und Sachsen Anhalt setzt sich fort. Die Wähler haben die „Nase sozusagen voll“. Die Nichtwähler haben mit 32,5 % in Bremen trotz einem gigantischen Medienrummel den zweiten Platz erreicht. Gerade die SPD kam mit 36,8 % noch auf Platz 1. Laut Focus Online konnte
“(b)ei der Wahl .... die SPD laut vorläufigem Endergebnis mit 36,8 Prozent wieder stärkste Partei (werden), verlor gegenüber 2003 aber 5,5 Punkte. Die CDU kam auf 25,7 Prozent und büßte 4,1 Punkte ein. Die Grünen erzielten mit 16,4 Prozent (plus 3,6 Punkte) ihr bislang bestes Ergebnis bei einer Landtagswahl. Die Linke kam überraschend auf 8,4 (plus 6,7) Prozent. Die FDP gewann 6,0 (plus 1,8) Prozent, die bad word DVU 2,8 (plus 0,5) Prozent. Die Wahlbeteiligung war mit 57,6 Prozent so niedrig wie noch nie in Bremen.“
Offensichtlich erkennen jetzt auch die Strategen in den Parteizentralen das Problem oder wie man es auch soziologisch sehen kann, werden die Parteien zu Randgruppen/Klientelparteien dieser Gesellschaft und wer besetzt dann das Vakuum in dieser Demokratie?
Laut Focus sagte „(d)er CDU-Politiker (Bosbach) .....: „Es ist spannend zu beobachten, ob das nur Momentaufnahmen sind, oder ob sich der Trend zu den kleineren Klientelparteien fortsetzt. Beide großen Volksparteien müssen sich schon mächtig anstrengen."
Vielleicht ist nun mal wieder das Volk schuld an der Malazie* der Macht!

* Mala'zie [Ma•la'zie], die; -,-n (med.) Erweichung, Zerfall von Gewebe, Organen
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Arbeitszeitentwicklung in Deutschland

Beitragvon harald » Fr, 25 Mai 2007 1:38 +0000

Folgt man den Diskussionen in den Medien durch die Politiker, Unternehmer und Journalisten, dann arbeiten die Deutsche alles schon längst 38 und weniger Stunden in der Woche, sind also mehr oder weniger in dieser globalen Welt des großen Geldes die Glücklichen. Pustekuchen, sagen jedoch die tatsächlichen Zahlen, wonach nur noch „knapp 13 Prozent der Beschäftigten zwischen 35 und 42 Wochenstunden von Montag bis Freitag ohne Schichtdienst oder Gleitzeit“* arbeiten.
Eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung hat ergeben, dass „sich zwischen 1989 und 2003 die Quote derjenigen halbiert, die "in klassischer Normalarbeitszeit" tätig sind“*. Ein Trend, der sich also mit der deutschen Einheit, dem Lohnabbau, dem Solidaritätszuschlag , der Hartz IV Reform und weiterer Früchte der Agenda 2010 herausgestellt hat. Und über 29 Prozent der Beschäftigten arbeiten schon seit 2003 über 42 Stunden, was sollen da also bitte Diskussionen über Manteltarifverträge, Arbeitszeitmodelle und so weiter, wenn die Realität anders aussieht.
Ein Demonstrant in Paris ist neulich mit einem kleinen Plakat in das Blitzlicht der internationalen Presse geraten. Er hatte den Slogan geprägt: PRECAIRE~~BOSSE ET TAIS-TO**. Besser kann man die desolate Lage wohl in der globalen Arbeitswelt nicht mehr ausdrücken: „Arbeite und Schweige“. :idea:
[font=Courier New]*www.web.de
** Frankfurter Rundschau, Wirtschaftswelt.[/font]
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Der Sachsensumpf

Beitragvon harald » Mi, 13 Jun 2007 7:24 +0000

Der Landesverfassungsschutzpräsident von Sachsen ist ins Innenministerium nach Berlin versetzt worden. Angeordnet hat dies der CDU-Innenminister von Sachsen Buttolo.
Weiterhin will der „ehemalige sächsische Staatssekretär Wolfgang Vehse gegen den Publizisten Jürgen Roth Strafanzeige wegen Verleumdung erstatten.“ Roth hatte in einem Zeitungsinterview einen ehemaligen Staatssekretär genannt, aber nicht dessen Namen, der sich beim privaten Kauf eines Grundstückes für 600.000 Euro von einem sächsischen Unternehmen unterstützen ließ.“ * :roll:

*Leipziger Volkszeitung, 13/14.05.2006
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