Immobilien Service Deutschland GmbH - mieses Arbeitsumfeld -

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Immobilien Service Deutschland GmbH - mieses Arbeitsumfeld -

Beitragvon Tom » Di, 23 Sep 2008 4:26 +0000

Die Informationen zu Immobilien Service Deutschland GmbH (ISD) wurden aus dem Forum wiwi-treff entnommen. Die Informationen zeigten Parallelen zu anderen Billiglohnsektoren an, z. B. den des Sicherheitssektors, wo miese Bezahlung und miese Stimmung in den Unternehmen an der Tagesordnung ist.
Billiglöhnerei muss schon von daher aufhören.


Immobilien Service Deutschland GmbH (ISD) leistet Dienst rund um die Betreuung von Wohnobjekten und andere Immobilien. Die Dienste können Hausmeisterdienste, Reparaturdienste, Reinigungsdienste, Gartenarbeiten, und auch andere Dinge sein.
Zu den Informationen, wie es bei Immobilien Service Deutschland GmbH (ISD) so zuging ... aus dem Forum …

21.12.2005
Es wurde zu Immobilien Service Deutschland GmbH (im weiteren Verlauf ISD) berichtet, dass ISD eine Nachfolgegesellschaft der Deutschen Hausmeisterzentrale, und ein Schwesterunternehmen der Persona Service sei.
Am 03.01.2006 wurde sich über die Abteilungsleiter (AL) ausgelassen, die sich so nennen dürften, weil sie keinen Rasen mähen würden, wobei der Abteilungsleiter nicht viel bestimmen dürfe, da die dies dem Gebietsleiter, oder auch Niederlassungsleitung (NL) obliege. Der restliche Entscheidungsspielraum werde vom Kunden festgelegt. Mit Glück dürften Aufträge bis 150 Euro selbstständig bearbeitet werden. Als Abteilungsleiter spiele man oft nur Feuerwehr beim Kunden, und immer wenn es dringend werde, müssten Leute rangeschafft werden, um das Objekt wieder auf Vordermann zu bringen. Danach und gerade zum Winter müsse der Abteilungsleiter die Mitarbeiter dann wieder rausschmeissen (legal o. nicht). Die Arbeitsgerichte hätten einiges zu tun. An diesem Punkt mache sich der Gebietsleiter - in Insiderkreisen auch "mein Gebieter" genannt - , nicht die Finger schmutzig.
04.01.2006
Es wurde sich über die Firmenwagen ausgelassen, welche oft alte Stadtlieferwagen oder Kombis seien, die aber auch fahren würden. Mitarbeiter gäbe es im Winter nicht, da sich viele Mitarbeiter bei der Arbeitsagentur im Winter arbeitslos melden müssten.
06.01.2006
Die Abteilungsleiter seien nur für unangenehme Dinge da, müssten den Kopf hinhalten bzw. müssten diese unangenehmen Aufgaben ausführen. Es wurde moniert, dass ein Ex-Mitarbeiter zum Arbeitsamt abgeschoben worden sei, obwohl vorher erzählt worden sei, wie Klasse alles sei, und dass es immer genug Aufträge geben werde. Im Winter versuche der Abteilungsleiter viele Mitarbeiter auf teilweise abenteuerliche Art und Weise los zu werden. Andere Mitarbeiter wollten eigentlich einen Dauerarbeitsplatz.
"Peter der Besserwisser" monierte den Personalbogen, der zur Einstellung unabdingbar sei, wobei der Personalbogen aber nicht nur mit Immobilien Service Deutschland betitelt war, sondern auch mit "persona service" . Man solle ankreuzen in welcher Filiale man arbeiten würde. Zum Schluss solle man noch ein Kreuz machen, daß man einverstanden damit sei - wenn es nicht klappt - eventuell weiter vermittelt (persona service) zu werden.
01.02.2006
Ein Ex-Abteilungsleiter im Verkauf schrieb, dass es hinsichtlich der Bezahlung eh einen festen Satz gäbe, den alle bekommen, es werde nicht verhandelt. Für den Job müsse man nicht studiert sein. Wer hier nach einem Jahr 10% mehr fordere, was ja eigentlich nicht unüblich sei, habe ein Problem. Das Gehalt variiere extrem je nach Alter und beruflichem Background. Das Gehalt dürfe man ja nicht verraten. Auf einer Schulung habe ihm aber ein Kollege gesagt, dass er nur knapp 2000 Euro verdiene (kaufm. Ausbildung). Provision gäbe es für niemanden, egal welche Position.
Problematisch sei immer der Kampf zwischen den Abteilungsleitern Verkauf und Dispo. Hierzu ein Beispiel:
Der AL Verkauf schicke günstige Angebote heraus um den Zuschlag zu bekommen, der Abteilungsleiter Dispo fände dann aber keine Mitarbeiter, die, aufgrund des niedrigen Angebots, für 3,50 Euro/Std. arbeiten. Oder er fände Mitarbeiter, die dann aber viel länger brauchten, als der Abteilungsleiter Verkauf kalkuliert habe. Schaue man auf die Internetseite, so könne man erkennen, dass die Fluktuation an NL-Mitarbeitern (nicht an Servicekräften wie z.B. Putzfrauen) sehr hoch sei. Alle 2 Wochen würden hier immer ungefähr 15 neue Mitarbeiter für 35 NL gesucht (jede NL hat ca. 8 Mitarbeiter). Vor allem die Gehaltsentwicklung mit ca. 3 % schrecke ab, zumal man die nächst höhere Stufe der Karriereleiter beim ISD (NL-Leitung) nicht vor 5 Jahren zu schaffen sei.
02.02.2006
Es wurde festgestellt, dass es so einen gewissen Stamm an Mitarbeitern gäbe, zumeist Hausmeister und Putzfrauen, die auch schon seit langem dabei sind. Saisonarbeiter (Gärtner oder Winterdienst-Hilfskräfte) wären außerhalb der Saison ohne Beschäftigung, würden aber in dem Sinne nicht entlassen, da es nur Saisonverträge gäbe. Die Bezahlung sei Durchschnitt. Das Problem sei aber, dass viele Kräfte täglich so 1-2 Stunden arbeiten und oft die gleiche Zeit für die unbezahlte Anfahrt benötigen würden. Das stinke natürlich vielen Mitarbeitern.
Festangestellte in der NL würden nicht gekündigt, dafür gäbe es überhaupt keinen Grund, schließlich werde der Hauptumsatz mit saisonunabhängigen Arbeiten gemacht (Treppenhaus putzen, Regieaufträge, Hausmeistertätigkeit, Müllbereitstellung). Im Winter habe man natürlich (fast) keine Gartenarbeiten, dafür falle im Sommer der Winterdienst weg.
Was die Gärtner angeht: die würden nicht entlassen, sondern bekämen von vorne herein nur einen Vertrag für die Gartensaison.
14.06.2006
Ein Ex-Abteilungsleiter Dispo war einige Jahre beim ISD (vorher Deutsche Hausmeister Zentrale) tätig. Er habe nie weniger als 55 Std../Woche gearbeitet. Die Stundenzahl sei als selbstverständlich angesehen worden. Die Mitarbeiterfluktuation bei den Abteilungsleitern Verkauf und Dispo sei sehr hoch. Er monierte weiter, dass auch von den Abteilungsleitern Dispo Telefonakquise verlangt werde, was der Kontrolle unterlegen habe.
21.02.2007
Ein anderer Gast des Forums meinte, dass "schön Klinkenputzen" gefragt sei, und das Reinigungsdienstleistungen, usw. , zu verticken seien.
15.03.2007
Ein Ex-Sicherheitsmitarbeiter, der in München zu tun hatte, meinte, der ISD sei ein Saftladen im Dumpinglohnbereich.
26.04.2007
Es wurde festgestellt, dass die gleiche kleine Mannschaft mit stark erhöhtem Objektbestand bestehen bliebe. Die Motivation durch den Niederlassungsleiter oder den Gebietsleiter oder RL sei gleich Null. Die Gewinnmaximierung habe oberste Priorität, das gehe direkt auf die Abteilungsleiter über, auch dort werde gespart, und zwar massiv.
11.07.2007
Es wurde moniert, dass es schön wäre, wenn sich der Laden an die Gesetze halten würde. Man müsse sich mal die Löhne ansehen.
31.07.2007
Es wurde von einem Ex-Mitarbeiter moniert, dass kurz vor Ablauf des Dreimonatsvertrages gesagt wurde, dass der Vertrag verlängert werden würde. Einen Tag vor Ablauf sei der Vertrag gekündigt worden. Man nehme lieber neue Leute, die für Niedriglöhne arbeiten. Per Internet sei aber immer noch Personal gesucht worden.
29.08.2007
Beim ISD gelte das "ISD-Recht", der Abteilungsleiter müsse dieses "Recht" ggf. vor den Arbeitsgerichten vertreten, obwohl es kein "ISD-Recht" in Deutschland gibt.
15.09.2007
Ein 5-Jähriger Mitarbeiter beim ISD ...
In jedem Fall halte sich der ISD an die gesetzlichen Richtlinien , was die Vergütung und den Arbeitsbedingungen angehe. Es sei auch normal, das unter dem Gesichtspunkt des Wirtschaftlichkeitsprinzips das Angebot an einen Kunden (egal in welchem Umfang) auch übernommen werden kann. Und jeder Abteilungsleiter könne für seinen Bereich sehr wohl entscheiden, wie die Objekte zu versorgen seien.
27.09.2007
Das Gegenargument ...
Der Materialeinsatz sei ein absoluter Witz, nicht nur für den Service Mitarbeiter. Es gäbe keine Niederlassungsleiter in Deutschland mit einer Einschiebenmaschine, Industriesaugern, vernünftigen Reinigungswagen etc. Man spare sich schon einmal für die nächsten 15 Jahre kaputt, denn die jährlichen Preiserhöhungen beim ISD, gingen weder zu Gunsten der Service MA, noch zu Gunsten der Stamm MA, vielmehr diene das Sparen der reinen Spannenpolitik, die wichtiger sei als Qualität. Es sei zudem passend, dass Service MA gerne geknechtet und ausgedrückt werden, man schenke ihnen noch nicht einmal eine Weihnachtstüte (die festangest. HM hätten dieses verdient).
17.12.2007
Und noch eine Meinung ...
Zuerst war da der Vertrag nach Stundenlohn, dann wurde pauschal vergütet. Seit dem Endsendegesetz habe es einen neuen Arbeitsvertrag gegeben, mit Pauschallohn, damit der neue Lohn nicht gezahlt werden müsse, der Lohn sei unverändert geblieben. Die Arbeitszeit sei auch zu wenig für die Objekte gewesen. Da sei es kein Wunder, wenn die Mitarbeiter ihre Arbeit nicht ordentlich ausführen könnten. Die Arbeitszeit bzw. Anfahrt an einem Tag zu mehreren Objekten werde nicht bezahlt. Das Material zusammen tragen und wegbringen werde auch nicht bezahlt ! Man bekomme "von oben" auch nur alles vorgeschrieben.
08.02.2008
Ein Ex-Abteilungsleiter Vertrieb beim Immobilien Service Deutschland (ISD) packte aus ...
Er könne den Laden nicht empfehlen. Die Ausrüstung sei schlecht. Die Mitarbeiter würden mit Objektlöhnen bezahlt, damit nicht nach Tarif gezahlt werden müsse. Die Mitarbeiter müssten nahezu Unmögliches leisten. Als Abteilungsleiter sei man ein Nichts, aber unbezahlte Überstunden dürfe man machen.
Die Personalpolitik:
Wer nicht spurt, oder seine Leistung nicht bringt, werde gefeuert.
Die Preisgestaltung/Kalkulation:
Die Spanne für Personalkosten in der Angebotskalkulation umfasse nur die Personalkosten der Leute im Büro. Die Kosten für das Büro wären alle Kosten, z. B. für die EDV, sowie Versicherungen, und Miete. Der Gewinn betrage 45 - 50 %. Diesen Schnitt müsse man unbedingt halten.
Wie man z. B. den Schnitt hält:
Man müsse günstiger sein als andere Anbieter und den gewerblichen Mitarbeitern wenig Zeit wie möglich geben, oder es müsse der Objektlohn gezahlt werden.
Probleme der Firma:
Die MA würden stark unter Druck gesetzt. Hier vor allen die Vertriebler und Telefonverkäufer/innen. Man müsse bestimmte Ziele im Monat und Quoten erfüllen.
An alle:
Wenn beim ISD gearbeitet werden soll, dann doch bitte nicht im Vertrieb.
17.02.2008
Eine Ex-Reinigungskraft ...
Die Mitarbeiter würden sehr unter Druck gesetzt. Die meiste Arbeit bliebe z. B bei den Reinigungskräften hängen. Einer von den Disponenten sollte doch mal so einen Job machen, und zwar mit den Zeitvorgaben, die nicht zu schaffen seien, wenn die Arbeit ordentlich ausgeführt werden soll. Es seien viele Beschwerden von Mietern wegen unsauberer Arbeit eingegangen, aber wie soll die Arbeit bewerkstelligt werden, wenn die Zeit nicht ausreicht.
21.03.2008
Ein BWL-Stidierter als Ex-Abteilungsleiter für 5 Monate im Süden von Deutschland packte aus ...
Das Betriebsklima im Süden von Deutschland sei so was von schlecht, dass man es nicht ausdrücken könne. Der Niederlassungsleiter (NL) sei der größte Arsch gewesen. Der NL habe Jeden gemoppt, und zwar was das Zeug hält. Der NL habe einfach nur Angst gehabt, dass ein neuer junger, noch dazu ein Akademiker, an seinem Stuhl sägt, und das lasse der NL jeden Tag, jede Minute, die Untergebenen spüren. Der BWL-Stidierte habe in seiner Studienzeit viel gearbeitet, aber die Zeit beim ISD sei die Hölle auf Erden gewesen. Zudem sei der Verein ein Witz, da man für die Arbeit kein Studium brauche, aber dennoch werde seitens ISD so getan, als ob der Job des Abteilungsleiters ein Top-Job wäre. Bei den Trainee-Seminaren müsse man im Anzug kommen, und im Seminarzentrum in Lüdenscheid sei es gar so gewesen, dass man meinen würde, dass die Teilnehmer die Kleidung der Vorstandsvorsitzenden von BMW tragen würden. Er habe in den 5 Monaten in der Niederlassung 3 Mitarbeiter gehen sehen. Die Mittel hierzu seien unterste Schublade gewesen. Der ihm zugeteilte Niederlassungsleiter sei der größte Vollwitz gewesen, da die Mitarbeiterführung gleich Null gewesen sei. Er könne nur jedem Absolventen dringend abraten, beim ISD zu arbeiten. Der Schaden sei grösser, als das es den Leuten beruflich weiterhelfen würde. Er sei nach 5 Monaten gekündigt worden. Zu verdanken hatte er die Kündigung wegen des Verhaltens eines Abteilungsleiters. Danach hätten sich oft Probleme mit nachfolgenden Vorstellungsgesprächen ergeben. Ein Personaler aus einem grossen deutschen Industrieunternehmen habe ihn sogar direkt gefragt, wieso er bei "so einem Verein" gearbeitet habe.
Sein Rat:
Übergangsweise irgendwas anderes suchen und wenns im Supermarkt an der Kasse ist. Das komme bei den Vorstellungsgesprächen besser an. Besser wäre, gleich die Finger von diesem Verein ISD zu lassen.
15.07.2008
Ein Ex-Hausmeister aus dem südlichen Raum ...
Er habe gehört, dass im südlichen Raum ca. 8,20 Euro die Stunde gezahlt werde. Und er fragte sich, wieso die Anfahrtskosten zu den einzelnen Objekten nicht bezahlt werden ? Das wäre eigentlich Schwachsinn, wenn er für die Firma von 8 Uhr bis 14.00 Uhr tätig wäre, wollte er diese Zeit doch auch vergütet haben. Und kalkulieren kann man die Anfahrtszeiten eh nicht (Stau ect.). Er kenne jedenfalls einen Hausmeister der schon seit Jahren dort tätig sei und ca. 850,- Euro netto verdiene, bei 120 Monatsstunden.
02.08.2008
Ein anderer Hausmeister aus dem Kölner Raum ...
Das mit den 8,20 Euro die Stunde würde passen, in Köln sei es
8-8,50 Euro/Stunde. Die Wegezeiten zwischen den Objekten seien definitiv nicht bezahlt, Stau z.B., sei persönliches Pech des Mitarbeiters!
02.09.2008
Eine Servicekraft ...
Sie arbeite beim ISD und könne viele der o.g. negativen Punkte nur bestätigen. Aber Servicekräfte würden dort definitiv nach AEntG bezahlt. Das bedeute 8,15 Euro bzw.10,24 Euro/h (West).
05.09.2008
Ein anderer Ex-Mitarbeiter als Führungskraft packte aus ...
Wer damit leben kann, nur nach Statistiken bewertet zu werden und nicht nach Engagement und Eigeninitiative - wer also seine Arbeit stur nach Vorgabe verrichte, ohne Rücksicht auf Kollegen und eingestellter Arbeitskräfte - der solle nicht zögern sich beim ISD zu bewerben. Selbsterarbeitete und durch persönlichen Einsatz gewonnene Aufträge zählen im nach hinein weniger als jede Zahl in der halbjährlich abgerufenen Statistik ! - und diese müsse vorgabemässig stets erfüllt sein ! Wer den gesetzten Zielen nicht nachkomme, sei raus - ohne wenn und aber.... Wie die Zahlen zustande kommen und was letztendlich dahinter stecke, sei unrelevant.... das sei Fakt !!!! Zwar werde einem gern etwas anderes erzählt - aber die Realität sähe bei weitem anders aus. Jedes Unternehmen strebe nach größtmöglichem Gewinn, dass müsse nicht auf diese art und weise und nicht auf dem Rücken der Arbeitnehmer geschehen. Die Geschäftspolitik des ISD sei eine ganz eigene und man solle sich dessen bewusst sein. Man sei ein ganz kleines Rad im duckmäuserischen Räderwerk des Unternehmens. Nach oben buckeln und nach unten treten - wer diese Arbeitsweise beherrsche sei beim ISD genau richtig ! - zumindest was die "Führungskräfte" dieses Etablissementes angehe.


Gruss
Tom
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Re: Immobilien Service Deutschland GmbH - mieses Arbeitsumfeld -

Beitragvon DinO » Mo, 16 Mär 2009 9:41 +0000

Ich denke, man kann nicht von einem Einzelfall am deutschen Immobiliensektor auf die gesamte Branche schließen. Ein Bekannter arbeitet bei einem Immobilienunternehmen und ist mit dem Arbeitsklima und der Bezahlung sehr zufrieden. Mobbing hat meiner Meinung nach nichts mit bestimmten Branchen zu tun. Für Mobbing sind in der Regel einzelne Personen, die keine Ahnung von Mitarbeiterführung und sozialem Verhalten haben, verantwortlich.
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Re: Immobilien Service Deutschland GmbH - mieses Arbeitsumfeld -

Beitragvon jameswest1978 » Mi, 14 Okt 2009 10:39 +0000

Rechnungen von Subunternehmern werden nur widerwillig bzw. mit Belastungsanzeigen bezahlt. Sprich: Wenn man seine Arbeit durchgeführt hat, wird geschaut, ob man nicht irgendwo die _Möglichkeit hat, an der Rechnung diverse Psten zu kürzen oder gar ganz zu streichen. Ich habe das ganze nah der 3. Belastungsanzeige an den Nagel gehängt. Die letzte Belastungsanzeige kam 3 Monate nach dem Winterdienst, dass dieser nicht durchgeführt worden sei.
Ich hoffe nur, dass solche Firmen auf Dauer wieder vom Markt verschwinden, denn diese machen auch die gesammten Preise kaputt.
jameswest1978
 

Re: Immobilien Service Deutschland GmbH - mieses Arbeitsumfeld -

Beitragvon nick05 » Do, 07 Apr 2011 9:09 +0000

genau vor allem in aachen die laufen nicht mehr rund ich habe in 7 jahren so viele neue köpfe da gesehen jeder will was besseres sein die haben echt kein plan.
leute werde rausgeschmissen arbeitsumfeld ist mist und mobbing steht in der jülicherstr an erster stelle, jeder von den affen will was besseres sein ihr könnt mich mal nun ist da auch noch eine cheffin wie die es geschafft hat naja man erzählt viel das sie in so kurzer zeit sich gut hochgearbeitet hat wer weiß wie,,, :oops:

die verarschen die firmem preisen sich mit mitarbeiter die es noch nicht gibt es werden nur hilfskräfte eingestellt fachkräfte können die eh nicht bezahlen und ein normaler mensch würde eh da nicht anfangen zu arbeiten.

isd verkauft sich als ob sie die könige wären also an alle finger weg.

nochwas winterdienst haben keine leute nur subs und bescheissen die noch mit der kohle

vorsicht in aachen --- vorsicht in aachen
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Re: Immobilien Service Deutschland GmbH - mieses Arbeitsumfeld -

Beitragvon gholzert » Mo, 12 Sep 2011 12:49 +0000

Das schlimme ist, dass man einen gesetzlichen Mindestlohn einführt und kurz darauf alle Preise anziehen. Das ist doch Hohn und Veräppelung der arbeitenden Bevölkerung gegenüber.

- Ist aber auch nur so eine Idee!
gholzert
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Re: Immobilien Service Deutschland GmbH - mieses Arbeitsumfeld -

Beitragvon guido.schmiedecke » Mo, 10 Okt 2011 1:56 +0000

Hallo Tom.

Ich habe in Kassel für den ISD als Gärtner 2 Jahre lang gearbeitet und wir wurden korrekt behandelt auch wenn der Lohn niedriger ist als bei den GalaBau- Unternehmen hier in Kassel wo man zwar Tarif gezahlt bekommt , aber der Tyrannei des Chefs des direkt ausgesetzt ist.Ich habe in der Zeit nachdem ISD da bittere Erfahrungen machen müssen.Die Erfahrungen einiger Bekannter ,die bei Firmen wie Gegenbauer,Wisag,Piepenbruck ISS usw. gearbeitet haben ,waren weitaus krasser als die beschriebenen Fälle über den ISD hier.
Beim ISD wird der Lohn pünktlich bezahlt was mehr wert ist als Tariflohn ,der erst nach Monaten gezahlt wird.Alles schon erlebt.Ich will hier keine Werbung für den ISD machen , nicht dass dies hier so gedeutet wird, aber als Mobbingopfer war ich zumindest zwei Jahre beim ISD von diesem verschont.
Ein Generelles weshalb es überhaupt zu Mobbing kommt müssen wir uns als Gesellschaft fragen. Solange Wirtschaftskrieg und Konkurenz herrscht wird dieses
Phänomen nicht verschwinden , aber auch im Sozialismus wurde auch schon extrem gemobbt.


" noch eine cheffin wie die es geschafft hat naja man erzählt viel das sie in so kurzer zeit sich gut hochgearbeitet hat wer weiß wie,,, " ist jetzt nicht an Tom sondern an Nick05: Solche Sätze befinden sich im Bereich des Gegenmobbings.

Gruß Guido
guido.schmiedecke
 
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Re: Immobilien Service Deutschland GmbH - mieses Arbeitsumfeld -

Beitragvon jack » Do, 23 Feb 2012 8:28 +0000

Hallo, ich war einige Zeit Abteilungsleiter bei diesem Verein. Ich fand diese Zeit sehr schlimm und habe es auch beendet. Es wird verlangt, dass viele unbezahlte Überstunden gemacht werden. Völlig unstrukturiertes Arbeiten und der Adressbestand total veraltet und oft nicht korrekt. Das Personal geht und kommt! Ich habe in meiner Zeit viele kommen und gehen gesehen. Keiner von denen hat es lange ausgehalten. Der Knaller sind die Anreisen zur Schulung. Hier bekommt man einen max. Betrag und der Rest ist eigene Tasche. Die Kalkulationen waren zu meiner Zeit sehr abenteuerlich und oft nicht nachvollziehbar. Der Posten des Abteilungsleiters ist nicht wirklich interessant. Ich habe sehr wenig positive Punkte. Das Geld kommt aber pünktlich. Die Erfahrung war es jedoch wert. :))
Es handelt sich hierbei um meine eigenen Erfahrungen und subjektiven Wahrnehmungen.
jack
 
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Re: Immobilien Service Deutschland GmbH - mieses Arbeitsumfeld -

Beitragvon Gast » Mo, 01 Jul 2013 11:18 +0000

Kann das hier geschrieben voll und ganz bestätigen.

Ich kann jedem Menschen nur abraten bei dieser Firma anzufangen. Hire and Fire ist Kindergarten gegen die Geschäftsmethoden des ISD. Die Fluktuation im Bereich der Service- und vor allem der Vertriebs- und Dispo-Mitarbeiter ist erschreckend. Das zieht sich von München bis Aachen durch. Was man so mitbekommen hat ist der pure Wahnsinn. Ist stark Persona-gerägtes Unternehmen. Doch das rächt sich langsam, da sie immer schwerer Personal finden, dank Internet und Postings von ehemaligen Mitarbeitern die auch andere warnen. Jeder der dort ist, möchte so schnell wie möglich weg. Wenn ihm oder ihr nicht vorher gekündigt wird...
Gast
 


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