MKM Außendienst GmbH in Lenggries , miese Arbeitsbedingungen

alles wo eine reine Zuordnung nicht möglich ist! :)

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MKM Außendienst GmbH in Lenggries , miese Arbeitsbedingungen

Beitragvon Tom » Do, 02 Okt 2008 12:01 +0000

Hier ging es um MKM Außendienst GmbH in Bayern (Lenggries). Im Forum wurde auch über die Einstellungstest diskutiert.
Die Tätigkeitsbereiche von MKM (Stand 30.09.2008): Marketingforschung , Marketing, Akademi: für Fort- und Weiterbildung Training und Entwicklung , Partneraussendienst, EDV- und Softwareentwicklung
Auf der Internetseite wurde zudem mit dem Eindruck geworben, dass man da arbeiten müsse, und zwar da, wo andere Urlaub machen würden. In diesem Forum wurde angedeutet, dass die Arbeitsbedingungen bei MKM vergleichbar mit Arbeitsbedingungen bei den Dienstleisteranbieter MSD, bad word, Eisai, Novonordisk und Kade, sei.

In diesem Forum wurde beklagt, dass viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gekündigt wurden, aber gleichzeitig würden bei MKM Leute gesucht. MKM habe gemeint, die Kündigungen seien nur Formsache. Eine Übernahme sei dennoch möglich.


Die Arbeitsbedingungen bei MKM ...

"Kleiner Bär" wollte bei MKM einen Arbeitsvertrag annehmen ... , ... es taten sich Fragen auf ...
Er wollte in Wohnortnähe arbeiten, obwohl durch die Vorgaben des Arbeitgebers MKM damit zu rechnen war, dass an einem Tag mit 10 Ärzten Gespräche zu führen waren, wobei noch unklar war, wieviel Zeit pro Gespräch und anderen Zeiten benötigt werden musste (incl. Anfahrt/parken, warten, vorsprechen).
28.02.2007
schila84 meinte, der Job des Pharmareferenten wäre vom Aufbau her in allen Firmen gleich. Es gäbe nie eine Garantie für einen wohnortnahen Einsatz, der Ablauf ist bei jedem Arzt anders ist - mal könnte es sein, dass 2 Stunden im Qartezimmer zu verbringen wäre, mal wäre es möglich, dass schon nach 10 Minuten alles erledigt sei.
28.02.2007
Die "Füchsin" ...
Die Tour sei organisatorisch zu planen, sodass 10-12 Besuche schnellstens und ehrlich hinter sich zu bringen wäre. Aber nur Medikamentenmuster abzugeben und Stempel sammeln wäre der kürzeste Weg zum Arbeitsamt, um eine neue Stelle zu suchen.
01.03.2007
"neo100" ...
Es wären alle Absprachen schriftlich einzuholen, denn es werde viel versprochen und wenig gehalten. Und wenn das Projekt ausläuft, und keine neue Stelle Ursprugssebiet frei ist, und der Wille zum Umzug nicht vorhanden wäre, dann wäre man ganz schnell raus .
04.03.2007
"Pharmabaer" stimmte dem zu ...
Aber es laufe bei den meisten Dienstleistern so. Die haben gewisse Gebiete und die wollen sie besetzt bekommen.
05.03.2007
"invin" zum Vertrag ...
Sie würde sich den Vertrag mal genaustens ansehen, denn der könnte was von einem " Knebelvertrag " haben, besonders wenn man die Ausbildung im Tolzer Land gemacht habe.
07.03.2007
"sebelle" habe selber 3 Jahre bei MKM gearbeitet ud schloss sich dem vorrangegangenem Meinungen an ...
Sie habe ohne Probleme immer mit Projekten am Wohnort zu tun gehab. Was aber auf jedenfall empfehlenswert sei, sich nur Projekten in der Arbeitnehmerüberlassung anzunehmen und keine die im Werkvertrag laufen..sozusagen mkm eigene Linien... , denn die werden schnell mal wieder aufgelöst. Im Gegensatz zu anderen Dienstleistern seien die Privat-km mit dem Firmenwagen bei MKMauch recht mager.Ausserdem sei es auch abhängig davon, ob man einen "guten Graht" nach Lenggries hat. Damit stehe und falle Alles.
07.03.2007
"Pillenpaule" müsse "sebelle" kurz bestätigen und ergänzte ...
In Lenggries dürfe man sich bei den Gehaltsverhandlungen nicht unterkriegen lassen.
19.03.2007
"neo100" ...
Businesskleidung ware Pflicht , was zwar im tiefsten Bayern albern sei, wo sonst Niemand sei, den es interessieren würde, wie die Leute von MKM rumlaufen. Er wolle nochmals warnen, dass nicht alles zu glauben wäre, was gesagt wird, und alles müsse schriftlich eingeholt werden, es seien schon viele auf die Nase gefallen, da die Versprechungen nicht eingehalten worden seien, auch wenn es beim Ac locker und fair vorgekommen sein mag,. Das Unternehmen sei, wenn es drauf ankomme, nicht human, und lasse die Mitarbeiter sehr schnell fallen.
20.03.2007
"Pharmabaer" erläuterte zúm Ablauf des Einstellungstest und warnte ...
Vielleicht gäbe es einen Vertrag, und es gälte wie immer: nichts sofort unterschreiben oder zusagen und den Arbeitsvertrag mit nach Hause nehmen und daheim ( möglichst mit fachkundiger Unterstützung ) genau prüfen. Es sei nichts an der Haustüre zu unterschreiben.
20.03.2007
"invin" warnte nochmals ...
"Und schaut Euch bitte die Verträge ganz genau an!!!!"
20.03.2007
"neo100" bestätigte die Aussagen der Vorgänger und Vorgängerinnen hinsichtlich des miesen (Reste-)Essens beim Papyrer, welches als Mittagsessen währende der Einstellungstests und der Weiterbildung gab ... , ... aber was schlimmer war ...
Die Damen, die bei MKM arbeiten würden, seien schon sehr herrschsüchtig und falsch, was bei ihm keine guten Erinnerungen auslöste
20.03.2007
"Kleiner Bär"...
Es wäre ja gut, dass er sich noch ein paar Anzüge gekauft habe. Er wollte in die Berliner/Brandenburger Region. Fraglich sei noch gewesen, welches Projekt frei gewesen sei. Die Arbeit sei ein Zuckerschlecken, und man unterschreibe ja nicht einfach mal so einen Knebelvertrag, der eine 2 Jahre lang andauernde Verpflichtung beinhalte.
20.03.2007
"sebelle" kenne viele Leute, die MKM nicht in guter Erinnerung gehabt hätten ...
Man müsse sich sehr in Acht nehmen, in welche Projekte man vermittelt werde, und das sie einem nicht über den Tisch ziehen würden. Aber müsse ja auch fast täglich im Job die Kunden über den Tisch ziehen. MKM sei daher im Grunde kein schlechtes Training. Bei der Unterkunftsvermittlung auch müsse man auch aufpassen, denn da sein ein paar "Wohnklomitdusche" dabei. Und mache Vermieterin sei ein Hörrohr für MKM.
30.05.2007
"shakira" bestätigte die Vorgänge beim Accessment-Center, hier würde man auch beim Mittagsessen von Psychologen als Test beobachtet ...
Sie persönlich habe den Knebelvertrag mit nach Hause genommen, und von einem Anwalt prüfen lassen. Sie entschloss sich, den vorliegenden Vertrag nicht zu unterschreiben. Sie sei daraufhin zu einem anderen DL gegangen.
31.05.2007
shakira ...
Man müsse immer dran denken, dass MKM jeden Tag geschäftliche Kleidung sehen will, egal ob es 30 Grad sind, und die Krawatte müsse immer schön zu sein.
01.06.2007
"neo100 " ...
Von den MKM-Damen müsse man sich alles schriftlich geben lassen, was sie versprechen, sonst stünde man mal blöd da, wenn die Vertragsbedingungen nicht eingehalten würden, und dann würden die MKM-Damen kündigen. Er könne sagen, dass die MKM-Damen im Jahr 2007schon oft mit ehemaligen Mitarbeiteren und Mitarbeiterinnen vor Gericht erscheinen mussten, - wegen Kündigungsschutzklagen - .
01.06.2007
"invin " ...
So könne wirklich bestätigen, wirklich ALLES schriftlich geben lassen, da es seltsam sei, dass im wilden Süden auf einmal auch Unterlagen verschwinden würden.
01.06.2007
"Pharmabaer" ...
Vorsicht bei allem was man macht und sagt, und wem man das sagt. Bei MKM hätten sogar die Wände Ohren. Und auch er bestätigte, dass man sich Alles schriftlich geben lassen müsse. Und was wichtig sei: immer schön die Krawatte richtig binden.
03.06.2007
"Klara" ...
Sie sei auch am 10./11. Juni 2007 zum Accessment-Center eingeladen worden. Sie bemängelte, dass man 3 Monate zu Hause ohne Geld sei, und 3 Monate Lenggries mit etwas über 1000 Euro hätten die Begeisterung auch nicht gerade in die Höhe geführt.
03.06.2007
Pillenpaule (35 J.) sei ansonsten während der Ausbildung in der Gruppe mitgeschwommen, um nicht groß aufzufallen. Das passe dann schon. Am Tag x sei er von MKM weggegangen, und er sei fest übernommen bei einer Firma übernommen worden. Das für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eben der Weg über den DL in eine Festeinstellung zu kommen. Es sei inzwischen der einzig mögliche Weg. Auch wenn die Zeiten härter wurden, habe er es nie bereut PR zu werden. Die früheren Jobs im Handel und bei der Industrie im Aussendienst und Vertrieb seinen noch übler. Die Pharmabranche sei eine kleine insel der Seeligen dagegen.
05.06.2007
"nigenic" ...
"Dem Himmel sei Dank, dass wir Frauen keine Krawatte tragen müssen."
05.06.2007
"sebelle" ...
Die empfohlene Frau Gorka mache einen "netten" Eindruck, aber Vorsicht, sie sie über die Vermieter Hörrohr zu MKM. Ansonsten seien die Beiträge zu MKM alle sehr realistisch. Man müsse immer auf der Hut sein und ALLES schriftlich regeln.
07.06.2007
"Pharmabaer" ...
Es gäbe nicht viel zu verhandeln, wenn die Bewerber genau "den" Damen und Herren gegenübersitzen.
02.08.2007
"schnubbi1978" ...
Er habe die Fortbildung bei MKM erfolgreich absolviert, und am 21.6.2007 abgeschlossen. Seitdem sitzte er daheim und warte auf die Vermittlung. Der Arbeitsvertrag, den er im Schrank gehabt habe, sei ab dem 01.07.2007 datiert gewesen, aber laut MKM habe der Vertrag erst gegriffen, wenn eine Vermittlung zustande gekommen wäre. Der Fortbildungvertrag seibis zum 30.09.2007 verlängert worden, danach sei ggf. eine weitere Verlängerung angedacht gewesen. Das sei ihm aber finanziell nicht mehr möglich gewesen. Er habe MKM gesagt, dass sich parallel selbst mal bewerbe. Es sei zu einem Vorstellungsgesüräch bei Innovex gekommen. Es habe sich ihm die Frage gestellt, wie er aus dem Vertrag bei MKM rauskommen könnte.
02.08.2007
"Pharmabaer" ...
Er machte auf die gesetzlichen Kündigungsfristen nach BGB aufmerksam, oder ob anderes vertraglich geregelt worden sei.
Man müsse die Rückzahlungsmodalitäten der Ausbildungskosten beachten.
Innovex könne auch direkt mit MKM reden, wobei Innovex den Vertrag von MKM übenehmen könnte, man müsse aber viel Glück mit dem Verein haben.
02.08.2007
"neo100" ...
Man müsse zu einem Anwalt gehen, und sich beraten lassen. Er könne nicht glauben, dass MKM den Ausbildungsvertrag einfach verlängern dürfe. Er kenne das Streiten MKM schon. MKM sei Stammkunde beim Gericht, und die Richter seien nicht gut auf MKM zu sprechen. Man müsse Viel Glück mit diesem Verein haben.
03.08.2007
"ikarus" fand die Lage merkwürdig ...
"Am besten ab zum Anwalt und Arbeitsgericht !"
03.08.2007
"schnubbi1978" fand die Lage auch merkwürdig ...
Der Arbeitsvertrag habe unterschrieben im Schrank ab 01.07.2007 gelegen, dann hiesse bei MKM "der greift nur wenn sie ein projekt haben", was vorher keiner erzählt habe, auch nicht, dass im Falle der Nicht-Vermittlung sich der Fortbildungsvertrag verlängere, nachdem die Unterschrift geleistet wurde. Es habe im Arbeitsvertrag auch nicht gestanden : "dieser Vertrag greift nur bei erfolgreicher Vermittlung". Es sei ein Arbeitsvertrag gewesen, der ab 01.07.007 gültig geworden wäre. MKM habe sich mit der Verlängerung Zeit verschafft und habe 850 Euro netto im Monat gezahlt, was MKM ja nicht weh getan habe. MKM habe sich "ganz in Ruhe" um die Vermittlung gekümmert. Der neue Kurs habe bereits begonnen, und der sollte von MKM auch vermittelt werden. Vom Vorgängerkurs seien 4 Teilnehmer auch nicht vermittelt worden. Er müsse irgendwie aus dem Fortbildungsvertrag raus, ohne die Rückzahlungsmodalitäten, und bei einem anderen Dienstleister anfangen.
03.08.2007
"Pharmabaer" fand die Lage auch merkwürdig ...
Er würde mit den Unterlagen und dem Arbeitsvertrag zu einem Fachanwalt für Arbeitsrecht gehen.
03.08.2007
"schnubbi1978" ...
Er habe das Problem gesehen, dass die erlängerung des Fortbildungsvertrags von ihm unterschrieben worden sei. Er habe nur nach Ablauf am 30.09.2007 dafür sorgen können, dass der normale Arbeitsvertrag trotzdem greife, sonst würde es ja heissen: "Warum haben sie dann unterschrieben?" Es sei ihm klar geworden, dass er gar nicht hätte unterschrieben sollen. Ein Kollege habe nicht unterschrieben - er wurde auch nicht vermittelt bis zum 01.07.2007 - da habe MKM ihm direkt gekündigt und MKM habe KEINE Regressansprüche gestellt. Er hingegen habe unterschrieben und somit diesem 3-Monats-Verlängerungsvertrag zugestimmt. Er wollte ein 2. mal NICHT mehr verlängern.
22.08.2007
"apia" fand die Ausbildung klasse ... , ... MKM habe sich um die Lage gekümmert ...
Man werde von MKM gern im unklaren gelassen. Nachdem das Projekt ausgelaufen sei, sei sofort ein neues Projekt zur Hand gewesen, nach einem Vorstellungsgespräch natürlich. Aber es sei bekannt gewesen, dass MKM auch Leute gekündigt hätten, wenn MKM für sie nichts gefunden habe.



Anmerkung:
Ich meine, Bulling, Korruption, und Arbeitsschutz muss Wahlkampfthema werden.
Wählt nicht die CDU, SPD, die Bauernpartei CSU, oder die FDP, denn diese Parteien, deren Lobbyisten, deren Beziehungsgeflechte bis in Wirtschaft und Justiz, sind es im Grunde Schuld, weil sie zu wenig gegen die Missstände in Deutschland taten, so dass solche Fälle möglich werden konnten.


Gruss
Tom
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