SPD im Umfragesturzflug und sinkender Akzeptanz

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SPD im Umfragesturzflug und sinkender Akzeptanz

Beitragvon Tom » Di, 11 Mär 2008 4:59 +0000

Das die Umfrageergebnisse der SPD und das Ansehen der SPD in der Wählerschaft stark abnahm, war schon deshalb klar, weil parteiinterne Auseinandersetzungen vorrangig waren, als der Kampf gegen Korruption ; Mobbing ; Mobbing in den Betrieben und deren „typische Mobbing-Handlungen“ ; Heuschrecken ; Firmenbestatter und Steuerhinterzieher.
Pöstchen und Posten in der Politik waren wichtiger, da von dort aus der Weg in den Lobbyismus der Wirtschaft gewechselt werden konnte. Die Lobbyisten waren so in der Lage Einfluss auf Firmenprojekte zu nehmen. Der Korruption, dem Subventionsbetrug, und auch der Steuerhinterziehung wurde über den Lobbyismus Vorschub geleistet.

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[url=http://www.ftd.de/meinung/leitartikel/328497.html]Financial Times Deutschland online am 10.03.2008:[/url]


Politiker waren gierig, vor allem auf Pöstchen und den eigenen Vorteil bedacht. Das hatte unter Deutschen zu einer weit verbreiteten Ansicht geführt. Der Hinweis, dass der Bundeskanzler/in weniger verdient als ein besserer Sparkassendirektor, führte selten dazu die Deutschen von ihrer Überzeugung abzubringen, dass Eigennutz des Politikers stärkste Triebfeder war (und ist). Der SPD-Fall Andrea Ypsilanti/Kurt Beck, der sich in Hessen nach der Landtagswahl ergeben hatte, änderte das Bild über Politiker, jedenfalls konnte das im Zusammenhang mit dem Fall der Hessen-SPD-Landtagsabgeordneten Dagmar Metzger so gesagt werden, da sie mit dem Wort „NEIN“ erklärte, dass eine Ministerpräsidentin zu wählen wäre, die sich von der Linkspartei tolerieren lassen wolle, obwohl vor der Wahl dies kein Thema war.

Das Gewissen von Dagmar Metzger war ihr wichtiger als eine Karriere in der Partei oder eine Wiederwahl in den Landtag in ein paar Jahren. Dagmar Metzger dürfte sich damit am 07.03.2008 um jede Chance gebracht haben, in der SPD noch einmal irgendetwas zu werden. Sie hat vorerst verhindert, dass ihre Parteifreundin und Landesvorsitzende Andrea Ypsilanti Ministerpräsidentin werden konnte. Frau Metzger hatte vorerst verhindert, dass Fraktionskollegen von ihr einen Ministerposten bekommen, was in Politikerkreisen gern mal übel genommen wurde. Im Wahlkampf hatten Dagmar Metzger und Andrea Ypsilanti versprochen, nicht mit der Linkspartei zu kooperieren. Und da stehe Frau Metzler bei ihren Wählern im Wort.

Es war erstaunlich:
Nahezu die gesamte Führungsriege der SPD hatte kaum ein Problem damit, mal eben einen Wortbruch zu begehen. Nur eine einzelne Abgeordnete aus Hessen erinnerte sich daran, was zu den Grundlagen zwischenmenschlichen Miteinanders gehört. Aber damit hatte sie große Teile des sozialdemokratischen Führungspersonals blossgestellt. Auch deswegen, weil fast das gesamte sozialdemokratischen Führungspersonals nicht genügend Courage hatte, in den Spitzengremien der Partei gegen Beck zu stimmen, was das AUS bei den Landtagswahl in Hessen für Ypsilanti bedeutet hätte. Der Mut den Frau Metzler hatte, wurde dadurch gedankt, dass sie von Hessens-SPD-Abgeordnete auffordert wurde, ihr Mandat zurückzugeben. Das war dreist.

Die SPD hätte besser daran getan, Frau Metzler ein Denkmal zu setzen. Frau Metzler hatte es sich verdient, da sie mit offenem Visier für ihre Überzeugung gekämpft hat, und sie erst bei der geheimen Wahl für Andrea Ypsilanti nicht die Stimme verweigerte. Frau Metzler war sehr mutig, und sie hat der Kandidatin unter vier Augen gesagt, was sie tun wird. Von Hinterhältigkeit und Eigennutz, so wie beim grossen Teil des sozialdemokratischen Führungspersonals, davon war bei Frau Metzler nichts zu spüren.

Ich meine:
Vielmehr wurde seitens der SPD-Spitzen parteiinternes Mobbing gegen solche aufrichtigen SPD-Mitglieder betrieben. Kein Wunder, dass es viele Parteiaustritte gab.

Wer wählt eigendlich noch eine solche Partei ?

Wie war das noch ?
Wer hat uns verraten ?
Antwort: DIE SOZIALDEMOKEATEN !

Klare Sache:
Mobbing, Korruption, und Arbeitsschutz muss Wahlkampfthema werden, - auch bei der SPD - !

Gruss
Tom
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SPD Gerechtigkeit und der bad word der SPD

Beitragvon macdet » Fr, 14 Mär 2008 6:12 +0000

SPD Gerechtigkeit: :shock:
Heute stand in der Presse Wendhausen und Viereck zahlen doch. War doch Menne Wendhausen der erste den ich wegen des Mobbing in der Autostadt um Hilfe bat. Sein Gespräch mit Bernd Osterloh kommentierte er so:"Die blocken bei VW".

Nun ja. Da hatte der eine und der andere wohl keine Zeit oderBock auf anderes. Mobbing war ist ist nicht der Schwerpunkt bei der SPD. Bis hin in die allerhöchsten SPD Kreise wurde sie von Rainer Beutler und mir über die SPD Machenschaften informiert.
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