Wie lange will (kann) man am Volk vorgeiregieren?

alles wo eine reine Zuordnung nicht möglich ist! :)

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Beitragvon Tom » Sa, 01 Dez 2007 7:25 +0000

Hallo !


Wen soll man denn wählen ?

Bleiben ja nur noch die GRÜNEN übrig.

DIE LINKE ist zu sehr links, und weis immer nicht, wie sie ihre Gieskannensozialpolitik finanzieren soll.
DIE LINKE steht für mehr Steuereinnahmen, bei noch mehr Staatsverschuldung, und noch mehr Ausgaben beim Sozialetat.
Das können wir nicht gebrauchen.

Unter dem Strich bleibt nur übrig, dass sich jeder mal Gedanken machen muss, in welche Partei den eingetreten werden soll.
Hier kann dann richtig Stunk gemacht werden.

Stunk brauchen die Parteien von innen heraus auch um so mehr, weil sie in den Entscheidungswegen viel zu lang und sonst zu langsam sind.

Gruss
Tom
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"Wen wähle ich nicht?" statt "Wen soll ich denn noch wählen?"

Beitragvon Medusa » Di, 04 Dez 2007 9:37 +0000

:twisted: ABWAHL statt WAHL :twisted:

Spricht man mit jemanden aus der "großen Partei" der Nichtwähler über eine bevorstehende Wahl, dann bekommt man immer die gleiche erschreckende Frage zu hören:
"Wen soll man denn noch wählen?"
Das ist jedoch die falsche Fragestellung. vielmehr sollte sich jeder Wahlberechtigte fragen:
"Wen wähle ich nicht?"
Wenn man dann die Politik der letzten Zeit betrachtet, findet man auf diese Frage ganz schnell eine Antwort. Dann wird man auch ganz schnell erkennen, dass es Alternativen für jeden Geschmack gibt. Jedenfalls sollte man nicht darauf hereinfallen, dass die großen und für die heutige schlechte Politik verantwortlichen Parteien, auf ihren kürzlich abgehaltenen Parteitagen, plötzlich alle wieder ihr "soziales Gewissen" wiederfinden. Das ist lächerlich und reine Wahlkampfpolemik. Gerade die großen Parteien schüren die Politikverdrossenheit in der Bevölkerung. Denn das ist ihnen in ihrem Wahlkampf von Nutzen. Die Zahl ihrer Parteigänger ist für sie dann berechenbarer. Denn ihre Parteimitglieder haben sie zum größten Teil im Griff. Auch gehen diese aktiv zur Wahl.

Nichts, auch nicht die LINKEN, müssen die großen Parteien mehr fürchten als die "Partei der Nichtwähler" .
Wer nicht zur nächsten Wahl geht, wählt auf jeden Fall den Falschen und derjenige, der die Nichtwähler zum Wahlgang überreden kann, stellt die nächste Regierung.
Im Übrigen hat die heutige Bundesregierung, nach einer derart schlechten Wahlbeteiligung und einem solch knappen Wahlausgang bei der Bundestagswahl 2005 http://www.bundeswahlleiter.de/bundesta ... le_99.html für meine Begriffe gar kein Mandat. Sie kann, im Grunde genommen, gar nicht im Namen des Volkes regieren, da ja die echte Mehrheit der Bevölkerung gar nicht hinter ihr steht.
Ich weiß auch gar nicht wie man bei der sogenannten "Sonntagsfrage" auf Ergebnisse kommt, die der Großen Koalition die Zustimmung der Bevölkerung suggerieren. Als Politiker würde ich mich nicht auf solche Umfragen verlassen.
:lol: Gerade die beiden letzten Bundestagswahlen haben gezeigt, das erst die endgültige Stimmenauszählung nach der Wahl den Sieger kürt. :lol:

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